10 Dinge, mit denen WoW in Patch 9.1.5 leicht Spieler gewinnen könnte

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author image by | Gaming | 0 Comments | 27 Aug 2021

Was kann Blizzard in Patch 9.1.5 von World of Warcraft liefern, um die Spieler zu besänftigen? Wir haben 10 Dinge, die leicht umzusetzen sind.

Um World of Warcraft: Shadowlands steht es aktuell nicht besonders gut. Nicht nur der Sexismus-Skandal bei Blizzard nagt an den Spielerzahlen, auch der aktuelle Content ist unbeliebt. Als Nächstes steht bei WoW der Patch 9.1.5 an – das ist ein kleiner „Zwischenpatch“, der nur wenig große Änderungen und vor allem Verbesserungen an den Spielmechaniken bringt.

Wir stellen euch hier 10 Dinge vor, die vergleichsweise leicht umzusetzen sind und dafür sorgen könnten, dass die Heldinnen und Helden von Azeroth bis zum großen Update 9.2 genug zu tun haben und nicht von Langeweile erschlagen werden.

Beachtet bitte, dass es hier vor allem um „Easy Wins“ geht, also leicht umzusetzende Verbesserungen, die keinen riesigen Aufwand benötigen. Deshalb findet ihr hier auch keine großen Wünsche wie „ein neuer Raid“ oder „eine neue Kampagne“ – es geht lediglich um Dinge, die leicht umzusetzen wären und jeweils einen Teil der Spielerschaft glücklich machen würden.

1. Torghast als Level-Möglichkeit

Während der Beta war es schon möglich, doch es kam niemals ins finale Spiel: Torghast als Ort, an dem Charaktere von 50 auf 60 leveln können.

Dabei wäre es relativ simpel, das Ganze so zu gestalten, dass es auch wirklich etwas bringt und zusätzlich zu den XP belohnt. So könnten die Spieler schon während der Level-Phase etwas für ihren Fortschritt tun, damit Twinks schneller zum Hauptcharakter aufschließen. Ein paar Ideen wären:

Seelenasche schon beim Leveln, damit man auf Stufe 60 direkt ein Legendary herstellen kann.Level-Ausrüstung durch Token am Ende von Torghast.Korthianische Rüstungs-Token, die auf Stufe 60 benutzt werden können.Ruhm als mögliche Belohnung am Ende eines Runs, um schon die ersten Ruhm-Stufen während der Level-Phase überspringen zu können.

Möglichkeiten gäbe es viele und es wäre die perfekte Option, um die „Fäden des Schicksals“ als Level-Möglichkeit zu ergänzen und hier noch ein bisschen mehr Abwechslung reinzubringen.

Torghast gibt bereits Ruhm – aber es könnte auch als Level-Phase dienen.

2. Abschaffung von Medien-Energie („Conduit Energy“)

Eine simple Anpassung, die sich viele Spieler wünschen. Wer seine Medien regelmäßig austauscht, etwa weil er 3 oder sogar 4 (im Fall von Druiden) Spezialisierungen gleichzeitig spielt, der wird durch die „Conduit Energy“ daran gehindert. Das gleiche Problem betrifft auch Leute, die den gleichen Seelenband-Partner für mehrere Spezialisierungen benötigen.

Medien lassen sich nur wenige Male austauschen, dann muss man auf die Wiederherstellung der Conduit Energy warten.

Diese Limitierung finden Spieler schon seit der Beta überflüssig, da nur wenige einen Sinn außer „Schikane“ darin sehen. Eine simple Änderung, die kaum Aufwand benötigt und dafür sorgen würde, dass mehr Spieler neue Kombinationen von Medien ausprobieren würden.

3. Vereinfachung der Legion-Raids für Solo-Spieler

Durch den Level-Squish zu Shadowlands und die vielen verlorenen Kräfte aus der „Legion“- und „Battle for Azeroth“-Erweiterung, sind die Raids von Legion nicht so einfach, wie es sonst mit Schlachtzügen wäre, die schon zwei Addons zurückliegen.

Hier könnte Blizzard ein bisschen Feintuning vornehmen, um alle Raids auch für Solo-Spieler abschließbar zu machen. Das würde so manch einen Bewohner von Azeroth dazu verleiten, doch mal ein paar alte Sets zu sammeln und den Kleiderschrank zu bereichern. Immerhin hatte Legion einige der coolsten Rüstungssets und vor allem im Grabmal des Sargeras oder in Antorus gibt es echt schickes Zeug abzugreifen – wenn man dafür denn nicht immer eine Gruppe bräuchte, weil einige Kämpfe schlicht mehrere Spieler erfordern.

Legion hat einige der coolsten Sets und tolle Bosse – aber alleine sind sie oft schwer oder gar unmöglich.

4. Rückkehr der Bonus-Events

Auch dieser Punkt ist simpel. Als es in Battle for Azeroth die lange Content-Dürre gab, hat Blizzard einfach Bonus-Events aktiviert. Doppelte Erfahrungspunkte, doppelter Ruf und Ähnliches. Solche Events sollten zurückkehren.

Warum nicht einfach für 6 Wochen permanent die Zeitwanderung aktivieren und jede Woche die ausgewählte Erweiterung ändern? Warum nicht die Erfahrungspunkte für ein paar Wochen um 50 % oder 100 % erhöhen, damit die Leute noch mehr Klassen und Pakte ausprobieren können?

Vor allen in Verbindung mit anderen Anpassungen aus dieser Liste, die das Spielen von Twinks einfacher und lukrativer machen, wäre das ein simpler Trick, um eine Dürre-Periode an Content zumindest etwas abzufedern.

In Patch 9.1.5 hört WoW auf seine Spieler – Gibt ihnen genau das, was sie wollten

5. Mehr Belohnungen für Anima

Was Blizzard mit der Anima angestellt hat, lässt einige Spieler nur mit dem Kopf schütteln. Aus „Es gibt zu wenig Anima, ich kann mir nichts kaufen“ wurde innerhalb von zwei Wochen „Oh mein Gott, ich bin am Anima-Cap und kann mir nichts kaufen“.

Zwar kann man überschüssige Anima inzwischen in einige Handwerk-Materialien investieren, doch es wäre einfach, das noch zu erweitern.

Ein paar Ideen für Tauschgeschäfte wären:

Anima in Stygia tauschen, was dann zum Beispiel in Korthianische Rüstungs-Token für Twinks gesteckt werden kann.Anima in Relikte für den Archivar tauschen, um Sockel und Medien freizuschalten.Anima accountgebunden machen, sodass man sie an Twinks schicken kann.

Die genauen Tauschraten müsste man natürlich noch festlegen und diskutieren, doch dafür, dass Anima die entscheidende Ressource in den Schattenlanden ist, auf die alle angewiesen sind, kann man recht wenig dafür kaufen.

Ganz nebenbei könnte man auch das Cap an Anima einfach entfernen. Es erfüllt keinen Nutzen.

Viele Spieler sind am Anima-Cap – und es gibt nur wenig Sinnvolles damit zu kaufen.

6. Gerechtigkeitspunkte im PvE

Eine altbekannte Währung für PvE-Spieler könnte zurückkehren. Zwar gibt es schon Tapferkeitspunkte, doch die sind wöchentlich und saisonal streng limitiert. Wer schon früh in einer Saison die Tapferkeitspunkte ausgibt, der verbaut sich seine spielerische Zukunft.

Aktuell ist es die klügste Vorgehensweise, Tapferkeitspunkte anzusparen und erst auszugeben, wenn man nur noch 3 oder 4 Slots mit Ausrüstung füllen muss.

Gerechtigkeitspunkte könnten helfen, das Problem abzufedern. Ganz ähnlich wie die Ehren-Punkte im PvP könnten Gerechtigkeitspunkte dafür dienen, Items in den ersten Stufen aufzuwerten. Das würde vor allem Zweitcharakteren nützen, die Ausrüstung sammeln müssen. Da man nach jedem Dungeon Gerechtigkeitspunkte bekommen würde, wäre jeder Dungeon auch unweigerlich ein Fortschritt für den eigenen Charakter – zumindest, bis man zum aktuellen Stand aufgeschlossen hat.

Damit Gerechtigkeitspunkte aber nicht nutzlos für hochstufige Charaktere sind, könnte man auch hier wieder einen Händler einbauen, der die Punkte gegen Handwerksmaterialien, Transmog oder anderen Schnickschnack tauscht.

7. Überspringen der Schlund-Start-Erfahrung

Das ist selbsterklärend. So cool es auch beim ersten Mal ist, mit Jaina, Thrall, Baine und Anduin sich durch den Schlund zu kämpfen, so ermüdend ist es doch beim zweiten, siebten oder zwanzigsten Mal. Immer wieder liest man im Subreddit und in den Foren, dass Twinks einfach nie über die magische Level-Grenze von 50 kommen, weil sie einfach keine Lust auf die Einstiegs-Quest im Schlund haben.

Es dürfte relativ simpel sein, einfach am Anfang in Eiskrone eine „Ich kenne die Geschichte schon, schickt mich direkt nach Oribos“-Funktion einzubauen. Eine kleine, aber gute Veränderung für die meisten.

Zu Beginn erstmal in den Schlund – das killt die Motivation vieler Twinks schon früh.

8. Währungen beim Aufheben

Wer aktuell World of Warcraft spielt und in Korthia unterwegs ist, der kennt das Problem. Nach gut 5 Minuten quillt das Inventar über. Es gibt ein Dutzend verschiedener Gegenstände für Archivar-Relikte und zahllose verschiedene Items für Anima.

Hier könnte man die simple Änderung durchführen, die auch schon in Legion geholfen hat: Man bekommt die Ressource einfach beim Plündern gutgeschrieben, ohne dass dafür Items das Inventar verstopfen. Die meisten Spieler dürften sich wohl über 30 bis 40 Plätze mehr in der Bank oder dem Inventar freuen und nicht jeder hat Lust, immer wieder zum Sanktum oder zum Archivar zu eiern, nur um die verschiedenen Token einzulösen.

Eine simple Änderung, die schon in vorherigen Erweiterungen funktioniert und viel verbessert hat.

9. Verbesserung der „Mythisch+“-Ausrüstung

Das Ausrüstungs-System für „Mythisch+“ ist schon relativ solide – zumindest, bis zu einem Itemlevel von 246. Für den letzten „Push“ auf Stufe 252 benötigt man nämlich eines: Glück. Diese Gegenstandsstufe gibt es nur aus der wöchentlichen Belohnungskammer und das nach dem Zufallsprinzip. Wer nach seinem „Best in Slot“-Item sucht, der muss quasi jede Woche 10 Dungeons auf „Mythisch+15“ und höher erledigen, um am Ende 3 Items angeboten zu bekommen – aus einer Wahl von weit über 100. Es kann Wochen, Monate oder schlicht eine Ewigkeit dauern, bis man genau das eine Item bekommt, das man möchte.

Hier könnte ein simpler Schritt helfen: Erlaubt es, Ausrüstung mit Tapferkeitspunkten bis auf Itemlevel 252 aufzuwerten.

Die Tapferkeitspunkte sind ohnehin schon streng limitiert. Es besteht also quasi keine Gefahr, dass ein Spieler sich komplett über diese Punkte auf das maximale Itemlevel bringt.

Das ist vor allem sinnvoll, wenn man es mit PvP oder Raids vergleicht – dort kommen die Spieler deutlich einfacher an die bestmögliche Ausrüstung und müssen nicht auf das Glück aus einer großen Wundertüte warten.

10. Einfacheres Wechseln der Pakte

Pakte sind nach wie vor ein wichtiges Feature in Shadowlands und viele Systeme sind daran gebunden. Allerdings ist die Wahl eines Paktes auch eine wichtige Entscheidung, denn sie geben spezielle Fähigkeiten und Zugriff auf unterschiedliche Sub-Systeme und kosmetische Belohnungen.

Der Wechsel eines Paktes hingegen ist mit viel Schikande verbunden. Nicht nur verfällt sämtliche gesammelte Anima, sondern auch die Ruhm-Stufen müssen mühsam neu gefarmt werden. Eine Aufwand, der je nach verfügbarer Spielzeit Tage oder Wochen dauern kann.

Der Pakt-Wechsel sollte demnach leichter möglich sein. Eine Limitierung ist in Ordnung, aber der notwendige Aufwand für den Wechsel, wenn man bei seinem Pakt einfach keinen Spaß mehr hat, ist zu groß.

Welche Vorschläge habt ihr noch für Patch 9.1.5? Welche „Easy Wins“ sollte Blizzard auf jeden Fall mitnehmen, damit Patch 9.1.5 die Stimmung und Laune der Community heben kann?

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