200.000 Leute sehen, wie sich der berühmteste Minecraft-Schummler der Welt auf Twitch rausredet

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author image by | Gaming | 0 Comments | 02 Jun 2021

Der Streamer und Speedrunner Dream steht bei Minecraft mit dem Rücken an der Wand. Nach seinem Eingeständnis, er habe bei einem Speedrun doch geschummelt, startete er jetzt einen Twitch-Stream. Über 200.000 Leute wollten hören, was er zu sagen hat.

Das ist die Situation:

Der Minecraft-Speedrunner Dream hat 22 Millionen Abos auf YouTube. Er ist also enorm beliebt. Seine bislang größte Leistung war ein extrem schneller Run durch Minecraft. Doch es kamen Vorwürfe auf, er habe bei dem Rekordlauf geschummelt. Er hatte so viel Loot-Glück, dass es statistisch unmöglich schien. Der Minecraft-Rekord wurde ihm aberkannt.Anfänglich leugnete Dream, geschummelt zu haben: So viel Glück sei zwar unwahrscheinlich, aber möglich. Doch letztlich gestand Dream, „aus Versehen“ doch geschummelt zu haben: Ein Plug-In war aktiv, von dem er angeblich nichts wusste, dass es bei dem Run aktiv war. Das hatte die Loot-Raten verändert.Nach dem ganzen Drama war Dream jetzt erstmals wieder auf Twitch zu sehen. Über 200.000 Leute wollten auf Twitch nun hören, war er zu sagen hat. Es ging um viel, immerhin forderten einige ernste Konsequenzen. Sie fühlten sich getäuscht und glaubten: Dream hätte sich da mit Cheats seine Karriere aufgebaut.

Leute fordern den Kopf von Dream

Das sagte Dream in dem Stream: Der Streamer war in dem Stream in einer Art „Das letzte Gefecht“-Situation, denn Leute forderten seinen Kopf. Einige waren der Ansicht, er könne nach der Affäre jetzt nicht mehr weitermachen.

Aus der Sicht von Dream wollten Leute ihn „canceln“.

Dream erklärte einmal mehr: Er habe nicht “gecheatet”, sondern lediglich einen “unsauberen Run” hingelegt. Für ihn gehört zum Cheaten offenbar klar ein Vorsatz. Aber weil er sich nicht bewusst war, dass das Plug-In aktiv war, das die Lootchancen erhöhte, sieht er sich nicht als “Cheater” an.

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Dream sagte: Die Leute seien extrem emotional. Es sei einfach eine beschissene Situation. Die Menschen hätten sich ihre Meinung jetzt längst gebildet und würden das zu einem riesigen Ding aufblasen.

Ihn stört es klar, dass Leute jetzt versuchen, ihn zu „canceln“ und seine Karriere zu beenden. Dream möchte etwa, dass sein YouTube-Kanal völlig außen vor bleibt:

Versucht nicht, meine Leistungen zu schmälern, oder meinen YouTube-Kanal zu diskreditieren. [Der Speedrun] war nicht mal auf meinem YouTube-Kanal.

Dream

Leute würden nun sagen: Er habe 22 Millionen Subscriber gewonnen, weil er gecheatet hat – aber so war es nicht. Er habe den Speedrun nie auf YouTube hochgeladen – der habe ihm vielleicht einen einzigen Subscriber mehr gemacht.

Dream sieht die Situation als unglückliches Versehen an und hält den aktuellen Backlash offenbar für total übertrieben:

Ich weiß, dass ich ein guter Mensch bin. Und es interessiert mich nicht, wenn ihr das anders seht. Ihr könnt das denken, ihr könnt euer Leben weiter negativ leben und ich bleibe positiv.

Dream

Dream erklärt dann, er werde in Zukunft wohl öfter auf Twitch streamen – aber keine Speedruns mehr machen.

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So erfolgreich war der Stream: Außergewöhnlich ist, wie erfolgreich Dream auf Twitch ist, obwohl er dort kaum streamt und eigentlich ein YouTuber ist.

Der „Erklärungs-Stream“ ging nur 1,5 Stunden, hatte aber im Schnitt 185.000 Zuschauer und in der Spitze 206.000.

Das zeigt einmal mehr, wie unfassbar populär Minecraft auch nach vielen Jahren noch ist und dass ein „Weltrekord“ in dem Spiel, gerade wenn er so umstritten ist, Millionen von Leute interessiert.

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Wie entgeht man dem eigenen Untergang, wenn man sich reingeritten hat?

Das steckt dahinter: Das ist schon eine spannende Situation. Man fragt sich selbst, wie man da rauskommen würde an der Stelle des YouTubers.

Dream ist unheimlich populär, seine Popularität hängt aber an diesen Speedruns in Minecraft. Da ist es schon wichtig, dass seine Zuschauer ihm vertrauen können, dass dort alles mit rechten Dingen zugeht.

Das Problem ist, dass sich Dream über Monate mit Händen und Klauen dagegen verteidigt hat, “geschummelt” zu haben. Doch viele ließen sich damit nicht abspeisen.

Da hat sich eine Menge Dampf im Kessel angestaut, der sich jetzt durch das “Geständnis” entlädt.

Aber Dream scheint fest entschlossen zu sein, die Sache auszusitzen und sie auch mit Humor anzugehen. Auf seinem Twitter-Kanal hat er etwa augenzwinkernd angekündigt, nun mit “eiserner Faust über die Community” zu herrschen. Toxische Leute würden als erstes vernichtet.

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Das Titelbild ist vom Instagram-Account von Dream.

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