5 Dinge, die Back 4 Blood bis zum Release noch beheben muss

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author image by | Gaming | 0 Comments | 16 Aug 2021

Die Beta von Back 4 Blood ist rum. Doch bis zum Release muss dringend nachgearbeitet werden – 5 Aspekte benötigen noch Verbesserung.

Die offene Beta von Back 4 Blood neigt sich dem Ende zu und jeder, der mal in den Koop-Zombie-Shooter reinschauen wollte, hatte die Gelegenheit dazu. Doch die Beta hat auch offengelegt, dass für den Launch im Oktober noch nicht alles perfekt ist. Eine Reihe von Verbesserungen und Feineinstellungen sind noch notwendig, damit Back 4 Blood ein Erfolg werden kann. Wir stellen euch die 5 Dinge vor, die Back 4 Blood noch vor dem Launch verbessern oder klarstellen sollte.

1. Bessere KI für die Bots

Klar, Back 4 Blood macht am meisten Spaß, wenn man es mit 3 Freunden zusammen in einer festen Gruppe spielt. Aber das ist nicht immer möglich. Hin und wieder verschwindet auch ein Mitspieler aus der laufenden Partie, immerhin kann eine einzelne Kampagne mehrere Stunden in Anspruch nehmen.

In dem Fall „hilft“ ein Bot aus und übernimmt den Platz des Überlebenden.

Das funktioniert allerdings mehr schlecht als recht. Die Bots in Back 4 Blood schwanken in ihrem Können zwischen „absoluten Skillgöttern, die jeden Zombie oneshotten“ und „hirntoten Fleischsäcken“, die selbst an Zombies erinnern.

So bleiben die Bots gerne mal in der giftigen Spucke der Zombies stehen, heilen sich im Safe-Room nicht, obwohl sie für 100 Kupfer über 50 Lebenspunkte regenerieren könnten oder laufen ganz komische Umwege, um am Boden liegende Mitspieler zu retten.

Die Bots ballern gerne mal durch Wände – oder gar nicht.

In anderen Fällen ruinieren sie die Spannung des Spiels, da sie besondere Zombies bereits durch Wände sehen können und gerne mal ein ganzes Magazin auf eine harmlose Hauswand ballern, hinter der sich ein Tallboy oder Hocker versteckt.

Die Qualität der KI-Cleaner ist in jedem Fall stark ausbaufähig und benötigt noch eine Menge Feinschliff. Denn sonst werden sie auch künftig für viel Frust sorgen und zahlreiche Runden lieber direkt beendet, anstatt sie mit einem Bot weiterzuspielen.

2. Besseres Balancing der Schwierigkeitsgrade

Back 4 Blood bietet zum Launch 3 Schwierigkeitsgrade, die sich massiv in ihrem Anspruch unterscheiden. Während „Veteran“ eine echt solide Herausforderung bietet, die bereits gute Koordination benötigt, ist „Albtraum“ nur etwas für richtige Masochisten, die planvoll und taktisch vorgehen wollen und sich für jede noch so kleine Aktion viel Zeit lassen.

Der einfachste Schwierigkeitsgrad „Überlebender“ hingegen ist ein schlechter Witz. Auf diesem Level ist das Spiel so simpel, dass man im Grunde nichts anderes tun muss, als die linke Maustaste gedrückt zu halten. Freude kommt dabei nicht auf und auch wenn das Zerplatzen von Zombie-Köpfen natürlich eine gewissen Grundzufriedenheit mit sich bringt, reicht das nicht aus, um wirklich Spaß zu bereiten.

Ein besseres Balancing zwischen den Schwierigkeitsgraden oder ein paar weitere Abstufungen könnten den Spielspaß für alle langfristig verbessern.

3. Fein-Tuning des „AI Directors“

Auch wenn der „AI Director“ mit seinen Corruption-Cards, die quasi „Affixe“ für den Durchlauf sind, bereits viele coole Möglichkeiten hat, um den Durchlauf schwieriger oder einfacher zu gestalten, fehlt hier noch etwas Feintuning.

In der Beta fühlte es sich häufig nicht so an, als würde der AI-Director wirklich dynamisch reagieren.

So kam es häufig vor, dass das ganze Team im Verlauf einer Mission ausgelöscht wurde und mit einem „Continue“ die Karte erneut spielen musste. Warum der AI-Director es dann für sinnvoll hielt, noch weniger Beute und weniger „Bonus-Räume“ zu implementieren, aber dafür die Anzahl der Snitcher-Zombies zu erhöhen, ist einfach fragwürdig – denn so war auch der zweite und dritte Durchlauf zum Scheitern verurteilt.

Feinjustierung des AI-Directors könnte hier eindeutig helfen, damit die Runs auch weiterhin knackig anspruchsvoll bleiben, ohne dass man sich benachteiligt fühlt oder schlicht „unfairen“ Situationen gegenübersieht.

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4. Klare Worte zu den DLCs

Eine große Unbekannte zu Back 4 Blood sind noch die anstehenden DLCs. Denn es gibt einen Season Pass, der zumindest im ersten Jahr immer wieder neue Inhalte bringen soll. Das sind neue Missionen, aber auch neue Spezial-Zombies mit neuen Eigenschaften und Fähigkeiten.

Besonders fragwürdig: Selbst jetzt ist noch nicht bekannt, welche Inhalte alle zum Start in Back 4 Blood enthalten sein werden.

So wurden bereits in einem früheren Trailer die Zombie-Varianten „Breaker“ (ein schneller, starker Nahkämpfer) und „Hag“ (ein riesiger Zombie, der Überlebende am ganzen Stück frisst) vorgestellt. Das ist Content, der schon im Mai in einem Trailer gezeigt wurde, bisher aber nicht im Spiel zu entdecken war. Der entsprechende Trailer ist auf YouTube zu sehen, die Spezial-Zombies seht ihr ab Minute 2:18.

Hier stellt sich die Frage, ob diese Inhalte in der Launch-Version verfügbar sein werden, oder ob das Inhalte sind, die erst mit den DLCs kommen werden. Wenn das der Fall ist, wäre das womöglich auch ein Indiz dafür, dass „fertige“ Inhalte aus der Start-Version rausgeschnitten wurden – etwas, das man Evolve (ebenfalls von Turtlerock Studios) oft vorgeworfen hatte.

Es gibt noch zu viele unbekannte Punkte zu den Inhalten und den DLCs. Mehr Klarheit ist hier dringend nötig.

5. Das Beheben des PvP-Modus

Der letzte Punkt ist zugleich einer der wichtigsten, aber auch der wohl unrealistischte: das PvP. Der Schwarm-PvP-Modus war in der Beta bereits extrem unbeliebt und enttäuschte viele Fans von Left 4 Dead, die sich einen ähnlichen Kampagnen-Versus-Modus gewünscht hatten. Auch wir haben den Modus harsch kritisiert.

In Left 4 Dead war das ein Herzstück des Spiels und wurde von vielen geliebt. Dass dieser Modus in Back 4 Blood gar nicht existiert und alles quasi nur auf ein „Verteidige den Punkt, bis du überrannt wirst“ hinausläuft, schmeckt vielen nicht.

Zudem krankt der Schwarm-Modus an vielen Dingen. Die lange Vorbereitungszeit ist extrem langweilig, die Partien sind viel zu kurz und richtig Action kommt nur selten auf. Zumeist sind Partien bereits nach 2 oder 3 Minuten entschieden.

Wenn Back 4 Blood diese Punkte beheben kann, steht einem guten Release aber nichts mehr im Wege.

Was denkt ihr, welche Aspekte von Back 4 Blood müssen noch verbessert werden?

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