9 Dinge, die ich gerne gewusst hätte, bevor ich mit Swords of Legends angefangen habe

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author image by | Gaming | 0 Comments | 08 Jul 2021

Morgen, am 9. Juli, startet das neue MMORPG Swords of Legends Online (SOLO). MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch hat die Beta bereits ausführlich gespielt und stellt euch einige Dinge vor, die er gerne vor seinen ersten Abenteuern in SOLO gewusst hätte.

Wer spricht hier? Alexander Leitsch ist der MMORPG-Experte bei MeinMMO und hat bereits über 80 Stunden in Swords of Legends verbracht. Er hat seine wichtigsten Erfahrungen, die er mit dem neuen MMORPG gemacht hat, für euch zusammengefasst.

1. Probiert früh alle Klassen durch und entscheidet euch erstmal für eine

Swords of Legends bietet euch zu Release 6 verschiedene Klassen, die jeweils 2 Spezialisierungen haben:

Berserker – Ein klassischer Nahkämpfer, der Schaden verursachen oder tanken kannSchwertmagier – Eine DPS-Klasse, die mit Schwertern im Nah- oder Fernkampf attackiertBarde – Eine Klasse mit einem Saiteninstrument, die Schaden verursachen oder Heilen kannBeschwörer – Ein Damage-Dealer im Fernkampf, der im zweiten Pfad auch heilen kannSpeermeister – Ein Nahkämpfer, der als Damage Dealer oder Tank agieren kannTodesbringer – Ein Assassine mit Sensen, der im zweiten Pfad auch ein Heiler sein kann

Allerdings ist das Level-System nicht gut geeignet für Twinks. Ihr erlebt immer wieder die gleiche Story und die gleichen Quests, was schnell eintönig werden kann. Jedoch müsst ihr das Max-Level für viele Inhalte im Spiel erreichen.

Die vierte, fünfte oder sogar sechste Klasse kann beim Leveln also richtig anstrengend werden. Deswegen empfehle ich jede Klasse einmal kurz bis Stufe 5 oder 10 anzutesten und sich dann erstmal für eine zu entscheiden, die auf das Max-Level gebracht wird.

BerserkerSchwertmagierBardeBeschwörerSpeermeisterTodesbringer

2. Der richtige Spaß beginnt erst auf dem Max-Level

Wer sich in PvP-Arenen, Gruppen-Dungeons oder Housing stürzen möchte, der benötigt erstmal eins: einen Charakter mit dem Max-Level. Und ja, auch Twinks müssen jedes Mal die Stufe Student 1 erreichen, um diese Inhalte erleben zu können.

Doch der Kampf durch die teilweise recht zähen und eintönigen Quests zu Beginn des Spiels lohnen sich:

Durch das actionreiche Kampfsystem machen die vielen Endgame-Inhalte richtig viel SpaßGerade das PvP mit den 3v3-Arenen, dem Capture the Flag oder den Massenschlachten in einem speziellen PvP-Gebiet ist gut gelungenFür PvE-Fans gibt es einige Dungeons, die zudem kurz nach Release um einen weiteren Schwierigkeitsgrad und Raids erweitert werden

3. Das Ausrüstungssystem ist extrem fair

Wer bei Asia-MMORPGs zuerst an Grind und Pay-to-Win in Bezug auf die Ausrüstung denkt, liegt bei Swords of Legends komplett falsch.

Die beste Ausrüstung bekommt ihr relativ leicht über Dungeons, das Handwerk oder im PvP über die Arena-Währung. Zudem schlagen Aufwertungen der Ausrüstung niemals fehl und sie kann auch nicht dauerhaft zerstört werden.

Mehr zum Thema Ausrüstungssystem findet ihr hier:

Swords of Legends: Alles zur Ausrüstung, den Aufwertungen und Sockeln

4. Die Kultivierung ist euer bester Freund

Die Kultivierung ist eine Art Tutorial, über die ihr fast alle neuen Spielinhalte wie Kopfgeldjagden, PvP oder Housing freischaltet. Zudem findet ihr dort tägliche und wöchentliche Aufgaben, für die ihr gute Belohnungen in Form von Gold oder anderen Währungen bekommt. Auch alle aktiven Events werden euch in einem Kalender angezeigt.

Standardmäßig öffnet ihr die Kultivierung mit der Taste “J”.

Es lohnt sich regelmäßig in die Kultivierung zu schauen und die dortigen Aufgaben abzuarbeiten.

Die Kultivierung in Swords of Legends Online.

5. Es gibt Open-World-PvP, aber es lohnt sich überhaupt nicht

Mit dem Erreichen der maximalen Stufe Student 1 erhält jeder Charakter die Fähigkeit Blutrausch. Wer diese aktiviert, kann fortan andere Spieler in der offenen Welt angreifen, die ebenfalls über die Fähigkeit verfügen – also alle Spieler, die das Max-Level erreicht haben.

Wer einen Spieler attackiert, der die Fähigkeit Blutrausch nicht manuell aktiviert hat, muss jedoch mit Strafen rechnen:

Für Kills von anderen Spielern sammelt ihr Stapel von “Niedertracht”.Wer mit vielen Stapeln Niedertracht von anderen Spielern getötet wird, landet im Gefängnis und muss dort Ingame-Spielzeit absitzenIn der Beta musste ich bereits für zwei Spieler-Kills knapp 5 Stunden im Ingame-Gefängnis absitzen

Zudem gibt es überhaupt keine Belohnung für das Töten anderer Spieler, also weder Ruf, noch Loot oder eine Währung. Das System existiert also, hat aber eigentlich keinen echten Zweck. Mehr dazu haben wir euch hier erklärt: Spieler sind verwirrt vom PvP in Swords of Legends – Wir klären euch auf.

6. Housing ist zwar cool, aber bringt keine echten Vorteile

Wer die Stufe Student 1 erreicht, schaltet das neue Feature Housing frei. Darüber könnt ihr euch eine eigene Insel besorgen, auf der ihr zum einen bauen und zum anderen Materialien für den Hausbau anpflanzen könnt. Neben dem Bau eures Hauses könnt ihr auf der Insel auch die Hintergrundmusik verändern und das Wetter bestimmen.

Obwohl das Housing in SOLO gut umgesetzt ist, gibt es einen kleinen Haken: Das System ist komplett separiert vom restlichen MMORPG.

Alles, was ihr auf eurer Insel anbaut, hat nur mit dem Housing zu tun. Umgekehrt könnt ihr außerhalb der Insel kaum etwas tun, um euer Housing zu verbessern, abgesehen von einigen seltenen Drops für die Musik oder Gold, das ihr für den Ausbau ansammeln müsst. Hier hätten die Entwickler meiner Meinung nach noch mehr aus dem Housing herausholen können, etwa der eigene Anbau von Nahrung für Bufffood.

Mein Housing-Fläche aus der Beta bei Nacht.

7. Nutzt die vielen Nebenaufgaben aus

Swords of Legends bietet nicht nur Quests, Dungeons und PvP, sondern vor allem viele kleine Inhalte, die ihr nebenbei erledigen könnt, darunter:

Kopfgeldjagden, die ihr etwa ab Stufe 20 lernt und mit denen ihr Bosse überall auf den Maps des Spiels herausfordern könntSchatztruhen, die ihr mit Hilfe des Kompasses oder speziellen Karten überall in der Welt finden könntMinispiele wie Bomberman oder ein Ingame-Kartenspiel, in dem ihr gegen NPCs antreten könntEine spezielle Origami-Welt, in der ihr Jumping Puzzle erledigen könntKlassische MMORPG-Elemente wie Angeln oder Kochen

Gerade diese verschiedenen Elemente haben mir die Spielzeit in der Beta versüßt.

8. So reist ihr am schnellsten durch die Welt

Die Schnellreise in Swords of Legends funktioniert auf mehreren Wegen:

Zum einen gibt es überall auf der Karte kleine Wolkensymbole. Diese werden aktiviert, wenn ihr euch ihnen nähert. Einmal aktiviert könnt ihr sie einfach anklicken und lauft dann automatisch zu ihnen. Diese Methode ist jedoch recht langsam, eignet sich aber perfekt, wenn ihr kurz AFK gehen möchtet.In der Hauptstadt Wolkenstieg und in eurem Klassengebiet gibt es einen Tisch mit einer Karte. Über diese könnt ihr in jedes Gebiet sofort reisen, landet aber dort an einem festgelegten Punkt. Mit dem ersten Besuch in eurem Klassengebiet besitzt ihr außerdem eine Fähigkeit, mit der ihr alle 10 Minuten in das Klassengebiet teleportieren könnt. So reist es sich deutlich schneller.Ab einem gewissen Level (irgendwo in den 20ern) schaltet ihr eine Fähigkeit frei, mit der ihr euch überall hin teleportieren könnt. Diese hat jedoch einen hohen Cooldown. Ihr findet die Fähigkeit im Zauberbuch unter “K”.

Mit diesen Tipps solltet ihr deutlich schneller durch die Spielwelt reisen können.

Die Karte von Swords of Legends Online.

9. Das richtig harte Endgame kommt erst noch

Der Publisher Gameforge hat bereits in einer Roadmap verraten, wie es mit Swords of Legends nach dem Release weitergehen soll. Besonders Fans von PvE-Inhalten werden dabei auf ihre Kosten kommen:

Noch im Juli startet der erste Raid Xuanjiu Jade PalaceIm August folgen dann zwei weitere Raids: Waves in a Tempest und Horror of HuaixiuSpäter im August oder September kommen erneut zwei Raids: Ruins of Nuo und Ice WorldZudem soll im September der erste Hardmode für den Raid Xuanjiu Jade Palace kommen

Außerdem wurden neue Events und neue Dungeons bis Ende des Jahres angekündigt. Auch eine neue Klasse soll kommen, wobei noch nicht klar ist, wann genau.

In China, dem Herkunftsland von SOLO, gab es bereits eine Level-Erhöhung, neue PvP-Modi und insgesamt 3 neue Klassen. Für Content-Nachschub ist also gesorgt.

Weitere Infos zu SOLO und den Release am 9. Juli findet ihr in diesem Artikel: Alles, was ihr zu SOLO wissen müsst – dem großen neuen MMORPG im Sommer 2021.

Der Beitrag 9 Dinge, die ich gerne gewusst hätte, bevor ich mit Swords of Legends angefangen habe erschien zuerst auf Mein-MMO.de.

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