Back 4 Blood: Nur 0,2 % der Spieler schaffen den härtesten Modus

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author image by | Gaming | 0 Comments | 01 Nov 2021

Am „Albtraum“-Modus von Back 4 Blood beißen sich die Spieler die Zähne aus. Viele geben auf – und sind äußerst frustriert.

Der Albtraum-Modus in Back 4 Blood hat es in sich. Nur ein Bruchteil aller Spieler auf Steam – nämlich verschwindend geringe 0,2 % – war in der Lage, das Spiel auf dieser Schwierigkeitsstufe abzuschließen. Doch diese Härte frustriert viele Spieler, denn sie haben den Eindruck: Es geht eigentlich nur um Glück, „Cheese“-Strategien und das Ausnutzen von Exploits.

Nur wenige Spieler schaffen den Albtraum: Wenn man sich die Achievement-Statistiken zu Back 4 Blood auf Steam anschaut, wird auf den ersten Blick klar: Nur ganz wenige Spieler schaffen es heil durch den Albtraum-Modus:

0,5 % der Spieler haben Akt 1 geschafft0,3 % der Spieler Akt 20,2 % der Spieler Akt 30,3 % der Spieler Akt 4

Auf Steam haben also nur 0,2 % der Spieler sämtliche Karten meistern können.

Kaum jemand schafft Albtraum.

Was ist das Problem am Albtraum-Modus? Es gibt nicht ein einziges Problem, sondern gleich mehrere. Zum einen ist es die reine Schwierigkeit an sich. Alle Zombies verursachen deutlich mehr Schaden. Exploder können Cleaner sogar mit einer einzigen Attacke töten, Tallboys brauchen dafür nur 2 – vor allem, wenn sie durch Corruption-Cards verstärkt werden.

Die Corruption Cards, also quasi die „negativen Affixe“, sind ein weiterer Kritikpunkt. Die sorgen zwar für tolle Abwechslung, gleichzeitig aber für schlicht unfaire Kombinationen. Wenn etwa ein Bosskampf zusammen mit einer Giftgas-Karte kommt, bei der auch noch Snitcher im Überfluss vorhanden sind, kann man direkt aufgeben.

Welche Karten ausgewählt werden, hängt vom Zufall ab. So kann es passieren, dass die Corruption Cards die Decks der Spieler perfekt kontern und hoch spezialisierte Spieler – wie Nahkämpfer – plötzlich drastisch an Wert verlieren.

Dieser Zufallsfaktor sorgt für Frust, wenn die Auswirkungen zu massiv sind.

Cheese-Strategien sind beliebt: Die Spieler, die Albtraum bisher gemeistert haben, teilen ihre Erfahrungen und berichten selbst von „Cheese-Strategien“. So haben sie etwa einen Spieler an taktisch wichtigen Punkten zum Sterben zurückgelassen. Durch die Wegfindung der Zombies werden alle Zombies erst zu diesem Spieler gelockt, sodass die anderen die Flucht antreten können.

An anderen Stellen wird das Spielprinzip ad absurdum geführt, indem die Spieler sich „Sprint-Decks“ erstellen, mit denen es nur darum geht, so schnell wie möglich durch die Karte zu rennen. Dadurch kann man schneller als viele Zombies sein und umgeht den Großteil des Gameplays komplett. Das ist zwar effizient, steht dem eigentlichen Spiel und einer Spielweise mit Taktik und Koordination aber im Weg.

Veteran schafft nur ein Bruchteil der Spieler.

Bots machen das Spiel leichter: Besonders frustrierend für feste 4er-Gruppen ist die Tatsache, dass Bots das Spiel einfacher machen. Zwar sind die Bots an einigen Stellen äußerst dumm, bleiben hängen oder rühren sich schlicht nicht, bringen aber viele andere Vorteile mit sich:

Bots haben unendlich Munition und reichen diese an den Spieler weiter.Bots können kein „Friendly Fire“ verursachen und schießen effizient durch Spieler hindurch oder werfen einen Molotow-Cocktail, der Zombies verbrennt, aber Spieler ignoriert.Bots sterben im Albtraum-Modus nicht sofort, sondern haben Bonus-Leben.Bots können Spezial-Zombies markieren, sodass sie durch Wände und Nebel hindurch sichtbar sind.

Hinzu kommt, dass viele Spieler den Eindruck haben, dass das Spiel mehr Ressourcen verteilt (Granaten, Kupfer, Waffen), wenn Bots dabei sind und allgemein weniger harte Corruption-Karten gespielt werden.

Am Anfang zu hart: Besonders kritisiert wird auch, dass die Kampagne auf Albtraum quasi einer „umgekehrten Lernkurve“ folgt. Die ersten Missionen in Akt 1 sind wohl mit Abstand die härtesten. Dort haben Spieler kaum Karten zur Auswahl und müssen mit nahezu keinen Ressourcen durch die Karte kommen. Besteht man die ersten Maps, dann wird es im Regelfall einfacher.

Hinzu kommt der Umstand, dass es pro Akt nur 2-3 Respawnpunkte gibt. Schafft man in einem Durchlauf nicht mindestens 4 oder 5 Maps am Stück, muss man von vorne beginnen.

Frust ist hier vorprogrammiert.

So diskutiert die Community: Im Subreddit von Back 4 Blood ist der Schwierigkeitsgrad Albtraum immer wieder ein Thema. Viele Spieler finden es gut, dass der Modus herausfordernd sein soll und Fehler quasi nicht verzeiht – der Zufallsfaktor und die Notwendigkeit, auf „Cheese“-Strategien oder kleine Exploits zurückzugreifen, kommt aber nicht so gut an.

Vor allem der Spawn von mehreren Spezial-Zombies der gleichen Sorte in kurzer Zeit kann überwältigend sein. Auf Albtraum gleicht der Kampf gegen Tallboys und ihre Varianten (Crusher, Bruiser) kleinen Bosskämpfen. Wenn drei davon gleichzeitig einen Raum erstürmen und man zwischen ihnen gefangen ist, zerlegt es das ganze Team in wenigen Sekunden.

Grundsätzlich wird hier gehofft, dass die Entwickler noch ein wenig an der Schwierigkeit schrauben und das Balancing verbessern.

Habt ihr euch schon an Albtraum gewagt? Oder hofft ihr darauf, dass das Balancing dieser Schwierigkeit noch angepasst wird?

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