Bastler baut einen Aim-Bot, den man im echten Leben anziehen kann

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author image by | Gaming | 0 Comments | 19 Aug 2021

Aim-Bots gibt’s jetzt nicht mehr nur in Spielen. Ein technisch begabter Typ hat nach vielen Stunden der Arbeit einen Aim-Bot im Real-Life gebaut. Den kann man anziehen und er sorgt dafür, das man mit Pfeil- und Bogen kaum noch danebenschießt. Wie die Sache umgesetzt wurde, erfahrt ihr hier bei MeinMMO.

Um wen geht es? Wighton vom YouTube-Channel “Stuff Made Here” ist ein Tüftler, der gerne verrückte Sachen baut, darunter eine Maschine die automatisch Haare schneidet oder ein Basketball-Korb, der Bälle „auffängt“.

Sein neustes Projekt war eine Art Aim-Bot fürs echte Leben, mit dem er ohne jeden Skill Pfeile mit einem Bogen so präzise verschießt, das er niemals das Ziel verfehlt.

Warum hat er das gemacht? Die Idee zum Bogen-Aim-Bot kam ihm, nachdem er alte Videos seiner Frau gesehen hatte. Die ist eine passable Bogenschützin und in den Videos scheint sie jedes Ziel zu treffen. Doch „gut in etwas zu sein ist so 20. Jahrhundert!“ meinte Wighton und machte sich sogleich daran, sein fehlendes Geschick mit dem Bogen durch Technik und Ingenieurskunst auszugleichen.

Bugs, falscher Bogen und Prügel auf die Nase

Wie lief die Entwicklung zuerst ab? Zuerst konstruierte Wighton zwei Roboter. Einer war eine Art Handschuh, an dem der Bogen befestigt war und der Bewegungen zum Ziel auf der X- und Y-Achse ausführte. Der andere Bot sollte dann zum richtigen Zeitpunkt die Sehne loslassen.

Das funktionierte aber nicht wirklich und laut eigener Aussage hatte Wighton am Ende nur „einen schweren, beschissenen Bogen“.

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Damit die beiden Roboter eine genaue Position des Ziels und der dazu nötigen Schusswinkel hatten, installierte er acht OptiCam-Kameras im Raum. Die deckten insgesamt jeden nötigen Winkel ab und verfolgten die Position des Ziels in Echtzeit. Mit den Daten der Kameras konnte die Software der Bots dann in der Theorie die Position des Ziels und dessen Bewegungsbahn berechnen und so den perfekten Schuss landen.

Was waren die Probleme? Ein großes Problem am Anfang war, dass Wighton sich regelmäßig ins Gesicht boxte. Sobald der Bot die Sehne losließ, schnellte die Hand mit dem Bot aufgrund der frei gewordenen Energie nach hinten und traf zuverlässig Wightons Nase. Es erforderte einiges an Übung, die Hand abzubremsen.

Doch selbst dann klappte das automatische Treffen trotzdem nicht. Der Aimbot schoss meilenweit daneben und der Schusstest im Wettkampf mit seiner Frau, die mit einem ganz normalen Bogen schoss, ging haushoch an die Ehegattin.

Aimbot trifft sogar winzige Lego-Männchen

Wie sah die finale Lösung aus? Nach langer Analyse kam Wighton endlich hinter das Problem. Es lag wohl am Bogen selbst, denn der von ihm verwendete Recurve-Bogen war dafür verantwortlich, dass der Pfeil nach dem Abschuss herumschlingerte.

Das hätte man zwar mit ordentlich Software-Programmierung lösen können, doch das war Wighton zu doof und er investierte lieber etwas Geld in einen modernen Compound-Bogen. Das sind diese bizarren Dinger, mit denen Athleten in hochgradigen Wettkämpfen antreten.

Solche Bögen schießen sehr präzise und die Pfeile schlingern weniger herum.

Da die ganze Konstruktion aber sehr schwer wurde, baute Wighton noch eine Aufhängung, die an einer Art Körperpanzer-Geschirr befestigt war.

Mit diesem „Ganzkörper-Aimbot“ war Wighton endlich bereit und konnte seine Frau in jeder denkbaren Situation schlagen. Seine Pfeile trafen mit mechanischer Präzision immer ins Ziel und sogar winzige Lego-Männchen konnten nicht entkommen.

Am Ende triumphierte also Technologie über Können. Doch womöglich wäre Wighton am Ende auch ein guter Schütze geworden, wenn er die vielen Wochen der Arbeit besser in das Üben von Bogenschießen gesteckt hätte.

Wie man in Games trotz Aimbot kläglich scheitern kann, zeigt dieser Typ in Warzone.

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