Battlefield 2042 muss nur eine Sache besser machen als Call of Duty, um richtig gut zu werden

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author image by | Gaming | 0 Comments | 18 Sep 2021

Battlefield 2042 und CoD Vanguard werden sich im November um die Shooter-Krone streiten. Für MeinMMO-Autor Tarek Zehrer muss Battlefield allerdings nur eine Sache angehen, um besser zu sein: Hacker und Cheater dürfen das Spiel nicht kaputt machen.

Battlefield gegen Call of Duty – Die meisten Shooter-Fans kennen die ewige Diskussion. Das artet auch gerne mal im Streit zwischen den Fan-Lagern aus, wie man das beispielsweise von den beiden Konsolen Xbox und PlayStation kennt.

Ich kann mit dem Stress nicht viel anfangen. Beide Shooter bedienen überwiegend unterschiedliche Spielertypen und auch wenn es natürlich Parallelen gibt, erübrigt sich der Vergleich für mich.

Darum liegt Battlefield vorne: Ich bevorzuge das, was Battlefield von CoD abhebt.

Riesige MapsEtliche Fahr- und FlugzeugeZerstörung ohne EndeTeam-Play

Alleine deshalb hat Battlefield 2042 für mich in diesem Kampf die Nase vorne. Entscheidend könnte nämlich eine ganz andere Sache sein, die Entwickler DICE und Publisher Electronic Arts unbedingt im Auge haben müssen: das Problem mit Hackern und Cheatern.

Mit dieser Problematik haben die jüngsten Call-of-Duty-Ableger und andere, populäre Spiele massiv zu kämpfen.

Cheats und Hacks werden immer populärer

Was ist das Problem? Jeder Warzone-Spieler dürfte zur Genüge mit diesen Problemen konfrontiert worden sein. Seit Ewigkeiten machen Cheater und Hacker den Spielern das Leben schwer.

Man muss nur die letzten Monate zurückblicken und findet eine ewige Liste an Zwischenfällen, die für Aufruhr gesorgt haben. Seien es fliegende Fahrzeuge aus der jüngsten Vergangenheit, oder offen schummelnde Streamer. Das Thema ist in CoD Warzone einfach allgegenwärtig.

Die Entwickler sind zwar in den letzten Wochen verstärkt dagegen vorgegangen und Call of Duty: Vanguard verspricht, das Thema Cheats und Hacker auch in Warzone anzugehen. Ob das wirklich klappen wird, bleibt erstmal abzuwarten.

CoD Vanguard ist noch gar nicht erschienen und schon gibt es Cheater

Solche “Werkzeuge” werden immer populärer und leichter zu nutzen. GTA Online ist ebenfalls ein prominentes Beispiel, in dem Cheats und Hacks zu den großen Problemen zählen. Seien es Wallhacks, Aimbots oder andere “Hilfestellungen” – alles ist mittlerweile für interessierte Schummler leicht zu bekommen.

Destiny 2 ist ein weiterer Titel, der permanent mit Cheatern zu kämpfen hat. Hier plant man bereits Maßnahmen, von denen aber noch unklar ist, ob sie auch wirklich greifen.

Es gibt etliche Anbieter, die derlei Hilfsmittel einfach online verkaufen. Dadurch verbreiten sie sich rasant und finden sich immer öfter, sowohl bei Streamern, als auch bei gewöhnlichen Spielen.

Battlefield 2042 hätte also einen gigantischen Vorteil, wenn es das Problem bereits vor Release gar nicht erst zum Problem werden lassen kann. Doch wie wahrscheinlich ist das?

Battlefield 2042 muss von Anfang an aufpassen

Schon seit dem Alpha-Playtest im August ist klar: Cheats könnten womöglich direkt zum Release von Battlefield 2042 zum Problem werden.

Denn sie werden jetzt schon zum Verkauf angeboten, bevor die Open Beta oder das volle Spiel überhaupt veröffentlicht wurden. Schon jetzt sind Wallhacks und Aimbots zum Kauf verfügbar. Ob diese dann auch wirklich funktionieren, oder ob es sich um eine Betrugsmasche handelt, bleibt abzuwarten.

Es sollte DICE und EA aber bereits klar sein, dass sich Cheat-Anbieter auf Battlefield 2042 stürzen werden, wie auf ein saftiges, medium gebratenes Steak, das frisch vom Grill kommt.

Ein Cheat-Verkäufer hat bereits großspurig angekündigt, dass Battlefield 2042 genauso Hacker-verseucht wird, wie CoD Warzone. Ich als Battlefield-Fan kann nur hoffen, dass es nicht dazu kommt. Abgesehen davon wirkt alles, was mir Battlefield 2042 bisher gezeigt hat, sehr vielversprechend.

Sei es der Portal-Modus, der geliebte Inhalte aus alten Teilen zurückbringt (Valparaeiso!), oder die gigantischen Maps, die bis zu 128 Spieler zulassen.

Bisher klingt alles nach gewaltigen Materialschlachten und ich freu mich darauf. Da macht mir selbst der verschobene Release die Suppe nicht zu salzig – auch wenn mich die allgemeine Release-Politik der letzten Jahre langsam tierisch nervt.

Sollte man es schaffen, das Spiel halbwegs Cheat- und Hacker-frei zu halten, könnte das letztlich sogar der entscheidende Punkt im Kampf um die Shooter-Krone im November werden. Denn was nützt mir ein sehr gutes Spiel, wenn es von Cheatern und Hackern zerstört wird?

Aber was haltet ihr von der Thematik? Würdet ihr mir zustimmen und die Cheater-Frage spielt eine entscheidende Rolle? Oder hat das nach eurer Meinung keinen großen Einfluss? Diskutiert mit uns in den Kommentaren!

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