Besthesda-Boss erklärt, warum es gut ist, dass Starfield nicht für PS5 kommt

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author image by | Gaming | 0 Comments | 17 Jun 2021

Starfield erscheint 2022 exklusiv für PC und Xbox. Eine Spieler sind darüber enttäuscht, dass es nicht für die PlayStion 5. Nun hat einer der Bosse von Bethesda, Todd Howard, erklärt, dass es einen guten Grund für diese Entscheidung gibt.

Wer spricht da? Todd Howard ist Game Director und Executive Producer für Bethesda Game Studios. Hier ist er für die Entwicklung der Fallout- und Elder-Scrolls-Serien verantwortlich und außerdem für Starfield zuständig. Er leitet Bethesda zusammen mit Ashley Cheng, dem Studio Director.

Das sagt er: In einem Interview mit dem Online-Magazin Telegraph wurde er auf Starfield und die Konsolen-Exklusivität für Xbox angesprochen (via Telegraph.co.uk).

2020 hatte Microsoft Bethesda gekauft und damit viele Spieler überrascht. Als ihn Telegraph fragte, ob er nach der Übernahme Bedenken gehabt habe, sich für eine Seite (Xbox oder PlayStation) entscheiden zu müssen, antwortet er:

‘Wähle eine Seite’ bedeutet… PlayStation? Ist es das, was Sie meinen? Naja… ein bisschen schon. Man will ja niemanden außen vor lassen, richtig? Aber am Ende des Tages ist man in der Lage, sich zu fokussieren und zu sagen: Das ist das Spiel, das ich machen will, das sind die Plattformen, auf denen ich es machen will, und wenn man in der Lage ist, sich auf diese Plattformen zu konzentrieren, dann wird man ein besseres Produkt bekommen.

Todd Hoard

Damit sagt er recht deutlich, dass es für die Spiele-Entwicklung leichter ist, wenn man sich nur auf eine Plattform konzentrieren müsse.

Nur für Xbox und PC zu entwickeln, hilft langfristig, Spiele besser zu machen

Langfristig könnte es also, was Howard Todd sagt, ein Vorteil für Entwickler sein. Denn so erklärt Todd im Interview:

Wenn man sich auf diese Plattformen konzentriert, kann man sich wirklich darauf konzentrieren, es für diese Systeme so gut wie möglich zu machen. […] Und wir glauben fest an alle Wege, die Xbox und Microsoft beschreiten, um Spiele zu mehr Menschen zu bringen. Ob das nun die Integration mit dem PC ist, die für uns riesig ist, das Cloud-Streaming und all diese Dinge. Ich denke, es geht darum, eine langfristige Perspektive zu haben.

Howard Todd, via Telegraph.co.uk.

Was steckt dahinter? Todds Aussage macht auch auf technischer Seite Sinn. Denn Windows-PC und Xbox ähneln einander viel stärker als Xbox und PlayStation, obwohl in Xbox und PlayStation 5 ähnliche Hardware verbaut ist.

Xbox und PC verwenden beide im Wesentlichen die gleiche DirectX-API von Microsoft. Eine API ist eine Programmierschnittstelle, die Entwickler für ihre Spiele verwenden.Sony setzt bei seiner PlayStation auf eine andere API als Microsoft. Bethesda müsste also jedes Spiel noch einmal spefizisch an die PlayStation anpassen.

Obwohl PC und Xbox immer noch zwei unterschiedliche Plattformen sind, benötigen Entwickler für beide Plattformen ähnliches Wissen.

Entscheidet man sich jetzt, eine Plattform außen vorzulassen, dann spart man sich zusätzlichen Aufwand in der Spiele-Entwicklung.

Und dank Game Pass wachsen PC und Xbox ohnehin immer stärker zusammen. Und auch Game Pass und Cloud-Streaming würden eine immer größere Rolle spielen, erklärt Todd.

Todd steht mit seiner Meinung über Starfield nicht allein da

Wer äußert sich noch dazu? Auch Todds Kollege, Bethesdas Vizepräsident Peter Hines, sieht das sehr ähnlich wie Todd Howard. In einem Interview mit GameSpot erklärt er, was der Vorteil ist, wenn man nur für eine bestimmte Plattform entwickeln würde (via YouTube.com):

Man macht sich keine Gedanken darüber, ‘Wie funktioniert es auf dieser Box und wie auf jener? Wir machen es nicht für diese Box, also muss es einfach so gut wie möglich auf dieser Box laufen, [und] auf dem PC. Enger Fokus hilft immer.

Peter Hines, im Interview mit GameSpot, via YouTube.com.

Darum gilt Exklusivität nicht nur für Xbox: Hines erklärt im gleichen Interview, dass diese Exklusivität in beide Richtungen funktionieren könne.

Als Beispiel nennt er den neuen Shooter Deathloop. Hier habe man sich bei der Entwicklung für PlayStation 5 und PC entschieden. So sagt Hines: “Als wir uns bei Deathloop für eine Partnerschaft mit Sony entschieden und das Spiel exklusiv für diese Plattform wurde, wurde die Entwicklung gestrafft, weil wir sagten: ‘PS5 und PC, darauf konzentrieren wir uns’.”

Gerade sind die Next-Gen-Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X ein wichtiges Thema und in diesem Zusammenhang überlegen viele Spieler, welche Konsole sie sich kaufen sollen. Nach der Übernahme von Bethesda durch Mircosoft, haben PS5-Spieler Angst um neue Bethesda-Spiele.

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