Blizzard-Chef spielt das Schlimmste in WoW, was man sich vorstellen kann: LFR

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author image by | Gaming | 0 Comments | 14 Sep 2021

Einer der Blizzard-Chefs spielt das schrecklichste, was es für Spieler von World of Warcraft gibt – den LFR. Aber er hat einen guten Grund.

Wer nicht ganz so viel Zeit und Engagement in World of Warcraft steckt, der schaut sich Raids gerne nur in der LFR-Variante an, auch wenn das bei einigen Spielern mit mehr Ambitionen verpönt ist. Da erwartet man es eigentlich kaum, eine Berühmtheit anzutreffen – und doch ist es so geschehen. Der Co-Chef von Blizzard, Mike Ybarra, raidet auch im LFR und hat dafür einen guten Grund.

Was ist der LFR? Der „Looking for Raid“-Modus, oder kurz LFR ist die einfachste Schwierigkeitsstufe der Schlachtzüge im modernen World of Warcraft. Viele Bossfähigkeiten entfallen komplett oder sind drastisch abgeschwächt. Dafür kann man eine Gruppe komplett über das Gruppensuch-Tool automatisch zusammenstellen lassen. Wenn die Spieler zu lange an einem Boss scheitern, gibt es sogar starke Buffs, damit der Kampf beim nächsten Versuch leichter wird.

Bei vielen Spieler ist dieser Modus aber verpönt und wird gerne mal „Trottel-Lotto“ genannt, weil man auch in Kontakt mit Spielern kommt, die nicht so erfahren sind oder noch nicht alle Mechaniken kennen.

Was ist nun passiert? Im Subreddit von World of Warcraft postete der Nutzer Msxar einen Screenshot mit einem kleinen Text-Auszug aus dem Raid-Chat eines LFR-Besuchs. Dabei fiel den Spielern der Name „Qwik“ vom Realm Onyxia auf – das ist der Krieger von Mike Ybarra, der sich offenbar im Raid tummelte.

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Auch wenn Ybarra zwar mit einem „Shhh.“ darauf hinweisen wollte, dass man das Thema nicht weiter in den Fokus rücken sollte, landete der Screenshot im Subreddit und löste wilde Diskussionen aus. Warum spielt Ybarra denn im LFR mit, wenn er doch sonst andere Inhalte macht? Warum quält er sich durch diesen Modus?

Das sagt Ybarra: Als das Bild auf Reddit die Runde machte, äußerte sich Ybarra auch selbst zu diesem Screenshot. Ein Nutzer meinte nämlich, dass man „den Zustand des Spiels gut daran erkennen könne, wenn einer der Chefs lieber im LFR ist anstelle [Mythic]-Keys zu laufen.“ Ybarra erklärte daraufhin:

Ich schaue mir den LFR an, um zu schauen, wie der für andere Spieler ist und um neue Leute kennenzulernen.

Das deckt sich auch mit dem, was Ybarra vor knapp einem Monat in einem anderen Beitrag auf Reddit schrieb. Dort verriet er nämlich:

Mit der Community aller Spieler in Kontakt zu kommen ist wirklich wichtig für mich. Das Spiel zu spielen ist ebenfalls wichtig – auf allen Ebenen.

Auch in seinen Streams zeigt sich Ybarra immer nah an der Community, lässt sich auf Diskussionen ein und gibt seine eigene Meinung zu verschiedenen Themen rund um WoW preis.

Spielt Ybarra auf so niedrigem Niveau? Nein. Mike Ybarra ist sogar ein ziemlich leidenschaftlicher WoW-Spieler, der sich den härtesten Herausforderungen stellt. Vermutlich spielt er sogar besser, als die meisten von uns, denn er reißt auch gerne mal Dungeons der Schwierigkeit „Mythisch+20“ am laufenden Band ab.

Treibt ihr euch auch gerne mal im LFR rum? Oder könnten euch keine 10 Elekks in diesen Raid-Modus zerren?

Der Beitrag Blizzard-Chef spielt das Schlimmste in WoW, was man sich vorstellen kann: LFR erschien zuerst auf Mein-MMO.de.

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