Das Endgame von New World war lange geheim – Wir haben es gespielt

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author image by | Gaming | 0 Comments | 19 Jul 2021

In einem Presse-Event von Amazon Games durften wir exklusiv einen Blick in das Endgame des kommenden MMORPGs New World werfen. MeinMMO-Autor Mark Sellner teilt hier seine Eindrücke mit euch und zeigt, was er richtig gut fand.

Was habe ich gespielt? In dem etwa dreistündigen Event bekam ich die Möglichkeit, in drei verschiedene Endgame-Szenarios reinzuschauen. Ich wurde dabei jeweils von mindestens einem Entwickler begleitet und hatte einen Heidenspaß.

Ich durfte einen Alpha-Build des Spiels zocken. Es hatte also noch nicht den Stand, den die kommende Beta haben wird. Dennoch lief das Spiel größtenteils flüssig und hatte nur wenige Fehler.

Eins vorweg: Ich wurde vor jedem neuen Spielmodus mit einem neuen Charakter ausgestattet, der voll ausgerüstet sowie komplett durchgeskillt war. Ich hatte also absolute Freiheit, was Ausrüstung und Waffen angeht, kann aber noch keine Auskunft darüber geben, wie schwer der Weg zu dieser Ausrüstung sein könnte.

Bepackt mit den besten Waffen und Rüstungen des Spiels konnten wir drei verschiedene Endgame-Szenarios anspielen:

Den PvP-Modus Outpost Rush: eine spannende Adaption des aus Call of Duty bekannten „Herrschaft“ Modus. Es gibt drei Außenposten, diese muss man einnehmen und halten. Je länger man sie hält, desto mehr Punkte werfen sie ab. Das Team, welches als erstes 1000 Punkte erreicht, gewinnt.Das Lazarus Instrumentarium – Eine Expedition. Expeditionen könnte man mit Raids vergleichen, es handelt sich hier also um ein PvE-Element.Neufreudenfeuer – Ein Open-World POI. Ein interessanter Punkt in der offenen Welt, den man im späteren Spielverlauf erkunden kann.

Wie lange durften wir spielen? Das Event erstreckte sich circa über drei Stunden. Ich konnte also ungefähr eine Stunde in jedem der Spielmodi verbringen. Im Outpost Rush etwas weniger, da dieser einfach vorher fertig war. In der Expedition dafür länger, weil wir ordentlich auf die Nase bekamen.

Das Endgame von New World zeigt: So lustig kann Versagen sein

Die drei Spielmodi, die ich antesten konnte, unterscheiden sich stark voneinander. In allen dreien hatte ich jedoch viel Spaß. Sie alle hatten gemeinsam, dass selbst eine Niederlage nicht mit Frust und Zähneknirschen verbunden ist, sondern noch immer einen gewissen Spielspaß mit sich bringt.

Outpost Rush – PvP mit Taktik und Planung

Was kann Outpost Rush? Die Demo fängt mit dem PvP-Modus Outpost Rush an. Ich darf mir einen Charakter erstellen, und diesen so anpassen, wie ich das will. Sämtliche Ausrüstung, die ich dazu benötigte, habe ich im Inventar. Auch kann ich meine Skill-Punkte frei verteilen und den Charakter so ganz nach meinen Wünschen anpassen. 

In dem Video wird der Modus kurz vorgestellt:

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Ich entscheide mich für einen Nah- und Fernkampf Hybriden mit schwerer Rüstung, einer großen Streitaxt und einem Gewehr für die Distanz. Bei meinen Skill-Punkten verlasse ich mich größtenteils auf Stärke und Geschick – denn wer braucht schon Verteidigung, wenn der Gegner schnell genug umfällt?

Während ich meinen Charakter ausstatte, erklärten uns die Entwickler, worum es geht. Es gibt drei Außenposten auf einer mittelgroßen, instanziierten Karte. Jeder Außenposten bringt dem Team ein wenig Punkte pro Sekunde, sobald er eingenommen ist. Das Team, welches als erstes 1000 Punkte erreicht, gewinnt.

Dabei geht es aber nicht nur um PvP. Es gibt auch einige andere Wege sich für sein Team nützlich zu machen. Wenn ich zum Beispiel gerade keine Lust auf Kämpfe habe, geh ich eben einfach Holzhacken. Mit dem Holz kann ich dann die Verteidigung des gehaltenen Außenpostens verbessern und sogar Kanonen errichten.

Wenn mir PvP gerade nicht zusagt, kann ich abseits der Haupt-Routen gegen NPC-Bosse kämpfen. Gewinne ich, darf ich sie vor meinem Außenposten beschwören und als Verteidigung, oder sogar zum Angriff nutzen. So stürzt sich etwa plötzlich ein riesiger Bär mit mir gemeinsam in die Schlacht und zermalmt meine Feinde. Stark!

Der Bär auf dem Schlachtfeld überrascht mich positiv

Das Coole daran ist, dass ich auf diese Art auch nützlich für mein Team sein kann, wenn ich keine Lust habe mich mit anderen Spielern zu prügeln. Es ist eine interessante Möglichkeit etwaige PvP Erfolge oder Items zu bekommen, indem ich einfach nur friedlich Holz hacken gehe. Für mich als überzeugten PvEler ist das eine mehr als willkommene Abwechselung, da ich im direkten Konflikt mit anderen Spielern doch meistens den Kürzeren ziehe.

Stirbt man im Kampf, muss man an einem gehaltenen Außenposten respawnen. Hält man derzeit keinen Außenposten, muss man vom Anfang wieder ins Getümmel laufen, man ist also für eine gute Zeit aus dem Gefecht entfernt. Outpost Rush spielen wir übrigens in zwei Teams mit jeweils 20 Spielern. Als mein Team den Kampf am Ende für sich entscheidet, fühlt, sich das richtig gut an.

Expeditionen – Keine Raids, aber trotztdem knackig

Was kann die Expedition? Weiter ging es mit dem zweiten Endgame-Szenario, einer Expedition. Diesmal in deutlich kleineren Gruppen. Ich darf mir hierfür wieder einen neuen Endgame-Charakter erstellen. Um mehr von den verschiedenen Spielstilen zu sehen, entscheide ich mich diesmal für einen Magier. Mit Eis- und Feuerzaubern will ich den NPCs im Raid zeigen, wer der Stärkere ist – und ich bin dabei selten so oft gestorben wie in dieser Instanz!

Die Expedition in New World spielt man mit fünf Spielern. Ich wurde hier von zwei Entwicklern begleitet, welche die Schlüsselrollen des Tanks und des Heilers übernehmen. Mit dabei sind noch zwei weitere Redakteure von anderen Seiten, die mit mir gemeinsam für den Schaden zuständig waren. Euphorisiert vom Outpost Rush gehe ich also voller Vorfreude in die Expedition.

Der Eingang in die Expedition “Lazarus Instrumentarium”

Am anderen Ende dieser Brücke wanken unserer Gruppe etwa fünf Skelette entgegen. Nun denkt man sich als engagierter MMORPG-Fan und PvE-Spieler natürlich gleich: “Skelette? Pah! Welch leichte Feinde uns hier zum Fraße vorgeworfen werden!” Doch ich täusche mich. Sehr.

Die besagte Hand voll Skelette hielt unsere Gruppe gute 15 Minuten lang auf. Dabei ist mein armer Magier mindestens 20 Mal umgekommen, und noch bevor ich den ersten Boss sehen konnte, musste ich den Entwickler fragen, wie ich meine Rüstung repariere.

Großer Pluspunkt: Ich war nur blind! Es gibt einen „Alles reparieren“ Button direkt im Inventar.

Nachdem wir das Empfangskomitee endlich besiegt haben, erleben wir auch schon das erste Rätsel der Expedition. Hier müssen wir uns auf bestimmte Symbole auf dem Boden stellen, um die Tür zum nächsten Pfad zu öffnen. Steht man dabei falsch, kommen noch mehr von diesen verteufelt harten Skeletten. Unsere zahllosen Tode muss ich dabei wohl nicht noch einmal erwähnen.

Nach weiteren Skeletten und kleineren Rätseln kommen wir zum ersten Boss, der mit einigen verzwickten Mechaniken beeindruckt, doch leider müssen wir nach dem dritten Versuch bereits aufhören, denn die vorgegebene Zeit ist vorbei.

Einer der Entwickler versichert mir aber, dass es einfacher ist, wenn man seinen Charakter bis dorthin selbst gespielt hat, und weiß, was man tut. Ein eleganter Weg, um mir zu sagen, dass ich es offenbar nicht weiß – aber hey, ich hab’s versucht. Magier ist also nichts für mich.

Trotz den zahllosen Toden macht das ganze aber wirklich viel Spiel, und wenn man seinen Charakter besser beherrscht und weiß, was Sache ist, glaube ich, dass man hier wirklich viel Spielspaß rausholen kann.

Zum Launch von New World soll es insgesamt sechs solcher Expeditionen geben.

Hier seht ihr den offiziellen Trailer zu New World:

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Schöne, große Welt mit (bald) viel zu entdecken

Was kann die Open World? Erneut darf ich mir einen neuen Charakter erstellen um in derselben Gruppe, in der ich schon in der Expedition unterwegs war, den Open World Point of Interest zu begehen. Diesmal entscheide ich mich wieder für Schaden, nur nicht für den Magier. Komplett auf Geschick geskillt und mit Bogen und Speer bewaffnet, breche ich auf nach Neufreudenfeuer.

Der Ort erinnert an einen Steinbruch in dem der Fluch der Story von New World gewütet hat. Skelette finden sich auch hier, doch auch menschliche Arbeiter mit glühend-roten Augen werden uns hier als Gegner kredenzt.

Die meisten normalen Gegner in diesem Open World Abschnitt sind bei Weitem leichter als das, was uns in der Expedition entgegen kam. Das rote Licht in den Augen der Arbeiter lässt sich meist schon mit einem gezielten Kopfschuss meines Bogens löschen – doch auch hier muss ich aufpassen.

Kommen die Gegner einmal an mich heran, ist mein Sieg auch nicht mehr gewiss. Generell gilt für das Kampfsystem in New World: blocken und ausweichen, sonst seid ihr schnell Leichen.

In diesem Punkt der Open-World gibt es spielerisch nicht viel zu sehen. Wir können ein paar Gegner töten, Angeln und Holz hacken. Außerdem kann ich mir die wunderschöne Umgebung ansehen. Der Entwickler versichert mir, dass das Gebiet im fertigen Spiel mit Quests und anderen Aufgaben gefüllt sein wird.

In meinem Alpha-Build ist davon allerdings noch nichts enthalten, daher kann ich nicht sagen, wie gut diese Quests sich am Ende anfühlen werden.

Eindrücke aus der Welt von New World

Mein persönliches Fazit

Was habe ich nun mitgenommen? Ich gebe zu, vorher habe ich mich viel weniger mit New World befasst, als ich das hätte tun sollen. Wie ihr im Text entnehmen konntet, fühle ich mich eher im PvE Zuhause und die ursprüngliche Ankündigung von New World mit PvP als Hauptfokus hatte mich sehr kaltgelassen.

Nachdem ich nun ein wenig New World spielen konnte, habe ich aber richtig Bock auf das Spiel. Das Skill-System fühlt sich schlüssig und abwechslungsreich an, ebenso das bombastisch gute Kampfsystem. Ironischerweise hatte ich ausgerechnet mit dem PvP-Modus den meisten Spaß. Das bedeutet für mich schon mal definitiv: Amazon Games hat hier vieles richtig gemacht.

Wer schreibt hier? MeinMMO Autor Mark Sellner treibt sich bereits seit seinen frühen Teenager-Jahren vorzugsweise in MMORPGs heraum. Dabei spielt er von Last Chaos über Silkroad und Guild Wars 2 bis hin zu Mu Legends alles, was er zwischen die Finger bekommen kann. Meistens fühlt er sich aber im PvE Zuhause und weiß gelungene Open-Worlds zu schätzen. Rechnet man alles zusammen, hat er bereits mehr als 5.000 Stunden in MMORPGs verbracht.

Eine Wertung über die einzelnen Systeme und den technischen Stand des Spiels möchte ich derzeit noch nicht abgeben. Ich konnte einen Alpha-Build spielen der noch weit von der fertigen Version des Spiels entfernt ist. Es gab einige technische Fehler und optische Elemente, an denen ich mich störte, doch das waren Kleinigkeiten, welche die Entwickler noch beheben können, bevor das Spiel am 31. August 2021 erscheint.

Ich hatte viel Spaß mit der Anspiel-Version und freue mich nun sehr auf den Release. Wenn ihr euch selbst einen Einblick in das Spiel machen wollt, könnt ihr euch für die Beta anmelden, welche am 20. Juli startet (via NewWorld.com). Vorbesteller nehmen automatisch teil. In der Beta wird dann der volle Umfang des Spiels verfügbar sein und ihr könnt selbst bis zum 02.08. auf der Insel Aeternum herumstöbern.

Was ist New World? New World ist ein von Amazon Games Studios entwickeltes MMORPG, welches am 31.08.2021 bei uns erscheinen wird. Ursprünglich mit einem Fokus auf PvP angekündigt, hat man sich nun dafür entschieden, auf PvE-Inhalte zu bieten und ein richtig rundes MMORPG zu schaffen.

Das Spiel bietet folgende Aspekte:

Drei Fraktionen, die im Krieg miteinander stehenFestungen, die angegriffen werden können und verteidigt werden müssenEin Klassensystem in dem man ist, was man trägtSpieler-Housing, mit einem ausgeklügelten Crafting-SystemEine spannende Story über die Ressource Azoth, die Unsterblichkeit verleihen kannDungeons, Raids und Open-World Quests

Alles, und ich meine wirklich alles zu New World haben wir von MeinMMO für euch gesammelt.

Der Beitrag Das Endgame von New World war lange geheim – Wir haben es gespielt erschien zuerst auf Mein-MMO.de.

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