Destiny 2 verrät erste Details zu Waffen-Crafting: Baut euren eigenen God-Roll

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author image by | Gaming | 0 Comments | 01 Sep 2021

Bungie wird mit der Erweiterung „Witch Queen“ im Februar 2022 das neue Feature „Waffen-Crafting“ zu Destiny 2 bringen. In Interviews verriet man erste Details. So soll es ein tiefes System werden und ein ganz anderes Crafting-Erlebnis bieten als etwa WoW.

Was wusste man bisher über Waffen-Crafting? Nicht viel. Vor einer Woche gab es einen großen Showcase zur neuen Destiny 2 Erweiterung „Die Hexenkönigin“, die erst im Februar 2022 erscheinen wird. Dort hieß es:

Waffen-Crafting gibt Hütern die ultimative Kontrolle über ihre WaffenEs soll möglich sein, sich einen „eigenen“ God-Roll zu erstellenIhr erhaltet mehr Möglichkeiten die Waffen anzupassen, je mehr Aufgaben ihr mit dem Item erfüllt

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„Oh, das ganze Spiel funktioniert nicht mehr“

Das sagt Bungie nun: Einer der führende Köpfe von Destiny 2 hat mit englischsprachigen Seiten Interviews zum Waffencrafting geführt: Joe Blackburn. Das ist der neue starke Mann und Schlaufuchs von Destiny 2, den hat Bungie extra von Riot Games zurückgeholt, nachdem er ausgebüchst war.

Blackburn räumt ein, dass so ein Waffen-Crafting einige Risiken mit sich bringt. Jedes Mal, wenn man ein zentrales System von Destiny ändert, könnten Dinge furchtbar schiefgehen:

„Es ist echt leicht, sich da am zentralen Nervenmark zu vergehen und plötzlich merkt man: Oh, das ganze Spiel funktioniert nicht mehr.“

Joe Blackburn, Game Director

Über dieses Risiko sei sich Bungie völlig im Klaren, deshalb investiere man eine Menge Zeit und Ressourcen in das Waffen-Crafting.

Es gehe bei dem Feature darum, sich die Waffe zu bauen, die man immer wollte. Bei Bungie glaubt man: Wenn jemand so viel Zeit und Mühe investiert, um sich den God-Roll einer Waffe zu besorgen, dann könne man ihn auch die Waffe exakt so bauen lassen, wie er das will:

„Wir denken: Wenn du so viel Zeit in eine Waffe investiert, dann ist es für uns okay, wenn du jede Version davon herstellen kannst, die du willst.“

Bungie sieht darin Vorteile:

Spieler müssten nicht mehr hunderte Versionen einer Waffe in ihren Tresor packenSpieler können sich auf Meta-Änderungen sofort einstellen, indem sie die „optimale Version“ einer Waffe craften

Alle Spieler würden zudem auf dem gleichen Stand anfangen, es sei ein völlig neues System. Es werde also nicht so sein, dass jemand einen Vorteil hat, nur weil er besonders viele legendäre Shards hat oder Ähnliches.

Retter verspricht: „Beste Tage von Destiny 2 kommen noch!“ – Kaum wer glaubt ihm

Ist das Crafting denn so wie in anderen MMORPGs? Nein, gar nicht. Blackburn sagt:

In MMORPGs wäre es so, dass man 1000-mal irgendeinen Quatsch herstellen muss und dann könne man das Ding bauen, das man eigentlich bauen will. So sei es in Destiny nicht. Hier solle man eine Beziehung mit einer Waffen aufbauen, ein Experte für sie werden.

Blackburn ergänzt: Es sei definitiv ein viel tieferes System, als jedes System, das im Original-Destiny hatte.

Allerdings gibt Bungie auch zu bedenken: Bis zum Februar könne sich das ändern.

Waffen-Crafting bei Destiny 2 klingt nach einem „Artefakt“-System

Das steckt dahinter: Es klingt so, als ist das „Waffen-Crafting“ kein eigentliches Crafting-System, sondern eher ein „erweiterter Fortschritt.“

Es wirkt, als entscheidet man sich für eine Waffe und kann die dann wie eine Art „Artefakt“-Waffe in anderen Spielen erweitern und anpassen.

Je länger man die Waffe spielt, desto mehr Möglichkeiten hat man, sie zu verändern.

Letztlich können Spieler eine Waffe dann so erweitern, dass sie sich ihren eigenen God-Roll bauen können.

Das wird sicher eine Menge Zeit und „Grind“ erfordern. Ein Problem ist dann, dass man auf Meta-Änderungen zwar reagieren kann, aber nur solange wie die „Lieblingswaffe“ noch mithalten kann. Wenn plötzlich Schrotflinten völlig out und dafür Automatikgewehre angesagt sind, hat man die Zeit im Waffen-Crafting verballert. Das könnte dann zu Frustrationen führen.

Das Waffen-Crafting ist sicher ein Schritt, um Vielspieler langfristig zu beschäftigen. Das könnte ein Schritt in die richtige Richtung sein, Destiny 2 wird ja seit 2019 für einige Änderungen harsch kritisiert:

Destiny 2 ohne Activision Blizzard sollte toll werden, ist bislang enttäuschend

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