Destiny 2 will Transmog retten, vergisst aber ein altes Problem: das Geld

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author image by | Gaming | 0 Comments | 26 Jul 2021

Destiny 2 spart Hütern, die gut aussehen wollen, bald 150 Stunden Zeit. Transmog kam mit viel negativer Energie ins Spiel, aber auch nach dem geplanten Fix gibt es noch ein großes Problem und das ist nicht wirklich neu.

Als Destiny 2 im Mai 2021 endlich Transmog bekam, wollten die Hüter jubeln. Doch das Fashion-Feature sorgte für Kritik und war schlimmer als befürchtet. Das Team von Franchise Director Luke Smith (Titelbild) möchte die Wogen nun glätten und entschärft den ätzenden Grind, der zwischen den Spielern und ihrem guten Aussehen liegt.

Das ist neu: Bungie entfernt mit dem Beginn von Season 15 die Ressource “Synthetikfaden”. Ab dem 24. August 2021 überspringt ihr den aufwändigsten Prozess bei der Rüstungssynthese, so heißt das Transmog-System in Destiny 2.

Im Moment benötigt man 150 Synthetikfäden, um einen Beutezug bei Ada zu kaufen, den dann für den tatsächlichen Transmog-Vorgang braucht.Solch ein Synthetikfaden ist timegatet, er dropt im Game nur etwa alle 2 Minuten, egal welche Aktivität man spielt.So kommt man auf einen Grind von etwa 5 Stunden für die 150 Synthetikfäden – ohne die Aufgabe des Beutezugs oder die Botengänge zu Ada und zurück einzuberechnen. Will man das Transmog-Limit pro Season wirklich ausreizen, sind das bisher etwa 150 Stunden, nur für die benötigten Fäden.

Bald könnt ihr einfach bei Ada einen Transmog-Beutezug kaufen. Der Beutezug kostet 10.000 Glimmer, das ist nicht die Welt. Erledigt dann die Aufgabe und wandelt ein Rüstungsteil um.

Was ist Transmog? Hinter Transmogrifikation (kurz Transmog) versteht man ein System, bei dem Rüstungen und Klamotten optisch verändert werden. Ausrüstungsstücke können den Look von anderen erspielten Items erhalten.
Nützlich ist Transmog, wenn die neue Rüstung stärker oder ein höheres Level hat, aber einem vom Aussehen nicht zusagt. So können Spieler herumlaufen, wie es ihnen gefällt, müssen aber nicht auf die Power neuer Items verzichten.

Das ist die Reaktion: Spieler hatten sich die Änderung gewünscht. Die Spieler wollen sogar, dass sie jetzt gleich ins Spiel kommt und nicht erst Ende August, wie geplant.

Doch es gibt auch nach den Änderungen ein dickes Problem mit Transmog und richtig neu ist das nicht.

Bungie spart den Hütern 150 Stunden pro Season, doch die haben andere Sorgen

Diese Probleme beim Transmog werden jetzt noch größer: Schon bevor Transmog ins Spiel kam, schimpften Hüter über das kosmetische Feature. Diese Kritikpunkte könnten ab dem August noch stärker hervorstechen:

Künstliche Grenzen: Pro Charakter und Season können nur 10 Transmog-Umwandlungen erspielt werden. Das bedeutet, egal wie fleißig man ist, man kann sich nicht alle Looks erspielen. Nach 10 Transmog-Beutezügen pro Charakter ist eine Season lang (3 Monate) Schluss.Zu teuer: Die Grenze kann man durch das Everversum, den Echtgeld-Shop von Destiny 2, umgehen. Zahlt man Bungie 1.000 Silber (etwa 10 €) pro Set, darf man munter weiter transmogrizifieren.Um alle über 4.000 legendären Rüstungs-Looks für Transmog zu haben, bräuchte man Silber. Was schätzungsweise 30 Jahre Spielzeit oder 6.000-12.000 $ kosten soll (via Twitter).

Ihr müsst in Destiny 2 für Transmog wirklich zu einem Webstuhl rennen und Fäden verarbeiten

Diese Kritikpunkte wogen in der Praxis bislang nicht so schwer, da man aufgrund des Grinds gar nicht so oft transmoggen konnte. Da man ab Season 15 nicht mehr 150 Stunden Synthetik grinden muss, um ans Limit mit allen 3 Charakteren zu kommen, zeigt sich dann aber das, was bisher kaum jemand zu spüren bekam: Nämlich das man auch mit dem neuen System nicht so viele Klamotten umwandeln kann, wie man will und plötzlich gegen eine (Bezahl-)Wand rennt.

Wie teuer ist Transmog? Man kommt ab Season 15 dann viel schneller an den Punkt, an dem nur ein Investment von Silber einen noch schicker macht. Um alle über 4.000 legendären Rüstungs-Looks für Transmog zu haben, bräuchte man Silber. Was schätzungsweise 30 Jahre Spielzeit oder 6.000-12.000 $ kosten soll (via Twitter).

Natürlich ist es utopisch, alle Rüstungen umzuwandeln und wohl kein Hüter braucht wirklich jedes Set. Viele haben ihre paar Lieblings-Looks. Auch wenn die Änderungen an sich gewünscht ist, ändert es für viele nicht das große Everversums-Problem.

Wie das Everversum die Seele von Destiny 2 zerfrisst: den Loot

Bungie selbst sagt jetzt dazu: “Wir werden weiterhin beobachten, wie die Reaktionen auf die Rüstungssynthese ausfallen und wie oft sie genutzt wird, wenn Saison 15 beginnt” (via TWaB). Es ist also gut möglich, dass sich die künstliche Grenze künftig ändert.

Bedenkt man jedoch, wie lange die kosmetischen Shader einmalig nutzbare Items waren – mehr als 3 Jahre – könnten da noch ein paar Seasons ins Land gehen.

Wie seht ihr die Situation um Transmog, jetzt, nachdem ihr fast eine Season damit spielen konntet. Versteht ihr die Kritik nur zu gut oder freut ihr euch, dass Bungie überhaupt etwas daran ändert? Was erwartet ihr euch von er noch namenlosen Season 15, die schon in einem Monat startet? Sagt es uns doch in den Kommentaren.

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