Die 5 wichtigsten Gaming-Streamer, die von Twitch zu YouTube gewechselt sind

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author image by | Gaming | 0 Comments | 11 Sep 2021

In den letzten 2 Jahren steigert YouTube sein Angebot im Live-Streaming im Bereich „Videospiele“ und wirbt mit lukrativen Exklusiv-Verträgen die Top-Stars des Marktführers Twitch ab. Wir von MeinMMO schauen auf die 5 wichtigsten Gaming-Streamer, die den Sprung von Twitch auf YouTube wagten. In den meisten Fällen wurden sie mit viel Geld davon überzeugt, die Plattform zu wechseln.

Wann begann der Trend? Im Oktober 2019 wurde mit „dellor“ ein erfolgreicher Streamer von Twitch gebannt, weil er sich eine Tastatur über den Schädel zog. Als der sich über den Bann aufregte, tauchte der Chef von YouTube Gaming, Ryan Wyatt, auf und lud dellor dazu ein, doch auf YouTube zu streamen. Dellor wechelte und wurde rasch zur Nummer 1 beim damals noch winzigen Livestreaming-Teil auf YouTube.

Damit war YouTube über Nacht zu einer Alternative zur Twitch geworden. Wer bei Twitch rausflog, konnte bei YouTube unterkommen und weitermachen. Aber es zeigte sich rasch: Ein Wechsel von Twitch zu YouTube lohnte sich finanziell. Kurz nach dellor wechselten die ersten Streamer freiwillig und unterschrieben lukrative Exklusiv-Verträg mit YouTube Gaming.

Seit damals ist Ryan Wyatt dabei, Streamer von Twitch abzuwerben. Er lockt mit mehrjährigen Verträgen, die – wie man hört – die Streamer fürstlich für ihre Dienste bezahlen. Zwar ist YouTube eine erfolgreiche und wichtige Plattform für „Video on demand“, doch Wyatt ist jetzt dabei, das Live-Streaming-Angebot der Plattform durch Zukäufe anzureichern.

Jack “CouRageJd” Dunlop wechselte im November 2019.

Nummer 5: Jack „CouRageJD“ Dunlop

So erfolgreich war er auf Twitch: CouRage wurde als Mitarbeiter und Caster einer US-Liga für Call of Duty bekannt, bevor er als Vollzeit-Streamer arbeitete. Einen Namen machte er sich als Teil der „Fortnite“-Clique um Ninja. Der blauhaarige Twitch-Star ging regelmäßig mit 3 anderen Twitch-Streamern auf Jagd: Da Ninja zur Hochzeit über 14 Millionen Follower auf Twitch hatte, schossen die Zuschauerzahlen von jedem, der mit Ninja streamte, in die Höhe.

2018 hatte CouRage im Schnitt 6500 Zuschauer, insgesamt unterhielt er 2,1 Millionen Follower.

So wichtig war CouRage auf Twitch: CouRage war eher ein Streamer aus der zweiten Reihe, der sich als Content-Creator noch finden musste. Er war ein Unterhalter mit dem Fokus auf Comedy und Selbst-Ironie.

Er war aber schon damals mit anderen Streamern gut vernetzt und lieferte sich immer wieder Wortgefechte mit Ninja oder DrDisrespect. CouRage war auch einer der Moderatoren der Fortnite-Weltmeisterschaft mit seinem Freund DrLupo. Außerdem hatte er Kontakte zur E-Sport-Organisatsion 100 Thieves.

CouRage ist auf YouTube gewechselt, weil er dem Alltag auf Twitch entgehen wollte.

Warum ist er gewechselt? CouRageJD war der „erste große Streamer“, der zu YouTube wechselte. Er gab seinen Wechsel am 5. November 2019 bekannt. Sicher wird auch Geld eine Rolle gespielt haben, aber in einem Statement betonte CouRageJD vor allem, dass er es satt hatte, auf Twitch immer den Subscribern nachzujagen. Er fühle sich wie in einer Tretmühle: Sobald er abstieg, hatte er Angst, zahlungswillige Abonnenten zu verlieren.

Vom Streamen auf YouTube versprach er sich ein ruhigeres Leben mit der Möglichkeit, mehr auszuprobieren. Für den Plattform-Wechsel sprach auch, dass er ohnehin schon eine große Präsenz auf YouTube hatte, die er nun weiter ausbauen würde.

So erfolgreich ist CouRage auf YouTube: Die Karriere von „CouRageJD“ hat sich auf YouTube positiv entwickelt. Mittlerweile hat er auf YouTube 3,4 Millionen Abonnenten, also deutlich mehr als damals auf Twitch. Seine Videos erreichen regelmäßig über 500.000 Aufrufe.

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Das Video hat über 270.00 Aufrufe. CouRage liest böse Tweets über sich selbst vor.

CouRage ist vor allem ein selbstironischer Streamer, der immer wieder mit anderen Content-Creators zusammenarbeitet. Man frotzelt sich gegenseitig, spielt einander Streiche oder erfreut sich am Misserfolg des anderes. CouRage ist zudem ein Mitbesitzer der E-Sport-Organisation 100 Thieves.

Es scheint als passt der „Video on demand“-Stil besser zu CouRage als das Live-Streaming auf Twitch. Mit Call of Duty: Warzone hat CouRage zudem nach Fortnite ein neues Spiel gefunden, mit dem er erfolgreich ist.

Auf der nächsten Seite geht es mit den wichtigsten Gaming-Streamern, die zu YouTube gewechselt sind, weiter.

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