Die Steam-Server sind überlastet, weil zu viele Leute eine neue Konsole haben wollen

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author image by | Gaming | 0 Comments | 17 Jul 2021

Valve hat eine eigene Konsole vorgestellt, das Steam Deck. Nachdem die Vorbestellungen starteten, konnten selbst die Server von Steam nicht mehr standhalten, die sonst als recht stabil gelten. Offenbar ist die Konsole schon jetzt beliebter als gedacht, obwohl sie erst nächstes Jahr kommt.

Das ist die Situation:

Valve hat kürzlich das Steam Deck vorgestellt, eine neue Handheld-Konsole.Das Steam Deck gibt es ab 419 Euro – Valve-Chef Gabe Newell bezeichnet den Preis als „schmerzhaft“.Die Vorbestellung läuft seit Freitag, den 16. Juli um 19:00 Uhr deutscher Zeit.So viele Spieler wollten die Konsole vorbestellen, dass Steam die Anfragen nicht verarbeiten konnte und haufenweise Fehlermeldungen ausgab.

Was ist das für eine Konsole? Das Steam Deck ist eine Handheld-Konsole, die so etwas wie einen PC für unterwegs darstellt. Auf 720p sollt ihr dabei mobil Spiele zocken können, die nativ auf Linux laufen oder über „Proton“ dort zum Laufen gebracht werden können.

Einige Spieler bezeichnen das Steam Deck als die „echte“ Nintendo Switch Pro. Vom Design her erinnert die neue Konsole tatsächlich an die Switch. Ihr habt einen Display in der Mitte und Steuerungselemente rechts und links davon.

Erscheinen soll das Steam Deck erst 2022, die Vorbestellungen sind jedoch jetzt schon möglich. In unserem Hub findet ihr alle wichtigen Infos zum Steam Deck zusammengefasst.

So sieht die neue Konsole aus.

Reservierungen zwingen Steam-Server in die Knie

Was ist passiert? Nachdem am 16. Juli um 19:00 Uhr die Vorbestellungen geöffnet wurden, haben offenbar viele Spieler versucht, sich bereits ein Exemplar zu sichern. Das führte dann zu etlichen Fehlermeldungen (via Polygon.com).

Sowohl über die offizielle Website von Steam als auch über die App hatten die potentiellen Käufer Probleme, ihre Bestellung durchzuführen. Häufig tauchte ein „unerwarteter Fehler“ durch den der Kauf nicht abgeschlossen werden konnte.

Wer es zu oft versuchte, wurde sogar mit dem Fehler begrüßt, dass er „viele Käufe in den letzten paar Stunden“ probiert hat und doch bitte etwas warten solle. Besonders kurios ist eine Fehlermeldung, laut der einige Nutzer ein zu junges Konto hätten, obwohl sie laut eigenen Aussagen schon seit weit über 15 Jahren auf Steam unterwegs seien:

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In anderen Fällen gab es Fehler, laut denen die Bestellung erfolgt sein “könnte” (via Twitter.com). In diesen Fällen wurden die Käufer im Dunkeln gelassen, ob sie tatsächlich ein Steam Deck erstehen konnten oder nicht. Machmal gab es jedoch auch nur ein nichtssagendes: “Etwas ist schiefgelaufen”.

Wie sieht es jetzt aus? Stand am Samstag, den 17. Juli um 15:00 Uhr sind die Server noch immer “beschäftigt”. Eine Vorbestellung ist aktuell nicht möglich (via steampowered.com). Wir können nicht sagen, ob und wann ihr euch wieder ein Steam Deck vorbestellen könnt.

Update: Ab und an scheint es zu funktionieren. Um etwa 15:15 Uhr konnten wir eine Reservierung absetzen. Wenn ihr ein Steam Deck vorbestellen möchtet, solltet ihr euer Glück einfach mehrmals versuchen.

Steam ist nicht gerade für schwache Server bekannt. Trotzdem wurden sie von den Anfragen überrannt. Auch der Preis des Steam Decks hat die Käufer nicht abgeschreckt: eine Standard-Version kostet 419 Euro, die teuerste Variante gibt es für 679 Euro.

Den Preis bezeichnet Valve-Chef Gabe Newell als „schmerzhaft“, aber die Leistung und Hardware hätten von Anfang an im Fokus gestanden. Das Steam Deck soll sich offenbar langfristig etablieren. Wie lang es halten wird, muss sich dann zeigen, denn Newell hat schon die Zukunft der Hardware im Sinn:

Steam-Boss spricht über Technik wie aus Shadowrun: Gehirn-Computer-Interface

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