Direktor von Ashes of Creation verspottet New World, rudert jetzt zurück

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author image by | Gaming | 0 Comments | 16 Mai 2021

Der Creative Director von Ashes of Creation, Steven Sharif, hat sich auf Discord mächtig über das kommende MMO New World von Amazon aufgeregt. Nun entschuldigt er sich für die “unprofessionelle” Äußerung.

Das sagte der Chef: In einem Post auf Discord hat sich der Creative Director von Ashes of Creation zu dem MMO New World und seinem Ingame-Shop geäußert. Es wurde über einen Leak bekannt, dass der Shop mögliche Pay2Win-Elemente in Form von Boosting-Items für Erfahrung und Crafting enthalten würde.

Dabei hielt er seine Aufregung über den Shop nicht zurück:

Ich fand es wirklich toll, wie gesagt wurde, dass sie “Quality of Life”-Items hinzufügen würden wie LeVEl BOOsTs AnD TRadE SkilL BOoSTs, aber nichts, was die kompetitiven Aspekte des Spiels beeinflussen würde… ?!?!? Warum macht ihr das, Amazon? Ich war geschmeichelt, als sie sich von einigen meiner Designs haben inspirieren lassen, aber ganz ehrlich, wer hat diese Entscheidung getroffen? Ich will einfach nur etwas Neues in dem Genre, verdammt nochmal.

Auffällig dabei ist, dass der Direktor das “Mocking Spongebob Meme” verwendet. Das Meme-Bild wird normalerweise vom Text begleitet, der etwas bereits gesagtes zitiert und abwechselnd klein und groß geschrieben wird. Es ist grundsätzlich als spöttisch oder beleidigend zu verstehen.

Das war die Entschuldigung: Auch wenn einige Fans von Ashes of Creation dem Direktor zustimmten und seine Aussage feierten, ruderte er kurze Zeit später dennoch zurück und entschuldigte sich. In einem reddit-Thread schrieb er folgendes (via reddit):

Ich gebe zu, dass mein Kommentar unprofessionell war und ich werde mir Mühe geben, bei Antworten auf Dinge, die mir sehr wichtig sind, weniger temperamentvoll zu sein. Manchmal ist es schwierig, wenn man sich als Spieler auf ihr MMO gefreut hat und auf alles, was es in das MMO-Genre mit sich bringt. […]

Weiterhin gibt Sharif zu, dass auch sein MMO nicht frei von Fehlern sei. So erwähnt er zum Beispiel, dass es Ärger wegen dem Vorbesteller-Systen von Ashes of Creation gegeben habe, das er persönlich den Spielern erklären musste. Am Ende betont Sharif, dass es wichtig sei, dass die Firma in ihrer Kommunikation zu Monetarisierung immer direkt und offen sein sollte.

Das sagt Amazon: Mittlerweile ist Amazon auf den Leak eingegangen und veröffentlichte dazu ein Statement. Der Studio-Direktor Rich Lawrence betonte, dass es im Shop zum Release nur kosmetische Gegenstände geben wird. Dazu gehören Skins, Farben und besondere Items für die Gilden.

Unser Ziel mit allen Gegenständen jeder Art ist es, dass sie keine Vorteile bringen, die für eine schlechte Balance im Spiel sorgen. Wir verstehen, dass das eine Sache der Interpretation der Spieler ist. Darum bitte wir um eure Geduld, während wir in der Alpha testen und auf euer Feedback hören.

Auch über ein “Battle-Pass-ähnliches” Programm würde man bei Amazon nachdenken, so Lawrence. Diese Änderungen im Shop werden aber im Vorfeld getestet, um sicherzustellen, dass sie hohen Wert bieten und das Gameplay nicht zu stark beeinflussen.

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