Ein Jahr Genshin Impact – Vom geldgierigen Zelda-Klon zu „Ich liebe es!“

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author image by | Gaming | 0 Comments | 19 Sep 2021

Genshin Impact von miHoYo wird bald ein Jahr alt. Es wird heute noch millionenfach am Tag gespielt und die Tendenz steigt weiter. Doch was ist es, das MeinMMO-Autorin Lena bewegt hat, ihre einst negative Meinung über das Spiel zu ändern?

Genshin Impact feierte seinen Release am 28. September 2020. Schon vor seiner Erscheinung hatte es über 21 Millionen vorregistrierte Spieler. Doch von einigen Zweifelern wurde das Spiel schon totgesagt, bevor es überhaupt erschien. Damals konnte keiner ahnen, dass Genshin so einen Hype erhält und dieser selbst im Jahr 2021 immer noch wächst.

Das Action-Rollenspiel gibt es auf PS4, PS5, iOS, Android und auf dem PC. Es ist für alle frei erhältlich. Genshin Impact wurde ursprünglich auch für die Nintendo Switch angekündigt, aber bisher ist dafür kein Release-Datum bekannt. Außerdem besitzt es einen Online-Multispieler-Modus.

Worum geht es in Genshin Impact? Ihr startet als Teil des Geschwisterpaares Aether oder Lumine und werdet in eine euch unbekannte Welt namens „Teyvat“ befördert. Alle nennen euch dabei liebevoll „Reisender“. Ihr startet in Mondstadt und nehmt euch fest vor, euer Geschwisterchen, welches ihr am Anfang nicht gewählt habt, zu finden und zu retten.

Mit diesem Ziel vor Augen meistert ihr verschiedene Aufträge, schließt euch der Abenteurergilde an und bereist die verschiedenen Länder von Teyvat. Genshin Impact hat zur Feier des einjährigen Jubiläums ein nostalgisches Video veröffentlicht:

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Ich wollte dieses „schreckliche Spiel“ nie wieder anfassen

Warum war ich erst gar nicht begeistert? Als ich Genshin Impact im August 2020 in der Beta spielen durfte, bin ich mit einer völlig falschen Einstellung an das Spiel herangegangen. In meinem Kopf war: Gacha-Zelda. Eine große, plumpe Welt und ein teures Gacha-System, welches geringe Chancen hat, mir gute Dinge auszuspucken, aber viel Geld kostet.

Wer spricht hier? Lena ist die Expertin zu Genshin Impact bei MeinMMO. Sie hat Genshin erstmals im August 2020 in der Beta gespielt und bekommt seitdem mit, was im Spiel passiert. Außerdem wurde von ihr bisher ganz Teyvat erkundet, über 2000 Schatztruhen geöffnet und sie besitzt über 300 Errungenschaften. Insgesamt hat sie etwa 600 Stunden im Spiel verbracht.

Ich habe mich so auf den Gacha-Aspekt fokussiert und darauf, „Vorbestimmte Schicksale“ durch Quests und Dialoge zu sammeln, dass ich einfach nur frustriert war.

Vorbestimmte Schicksale sind eine der Währungen, die ihr an Bannern einsetzen könnt, um Charaktere oder Waffen zu erhalten. Ich habe Stunden damit verbracht, Dinge zu erledigen, nur um dann zehn Ziehungen machen zu können. Zwar wusste ich noch nicht genau, welchen Charakter ich haben wollte, ich wusste nur: Ich will unbedingt noch einen anderen Charakter als meine Anfangshelden spielen.

Heute weiß ich nicht mehr, warum ich angenommen hatte, dass man in der Beta Dinge geschenkt bekommt. Aber ich ging fest davon aus.

Was ich damals ebenfalls nicht wusste: Man kann auch ausschließlich Waffen ziehen und keinen einzigen Charakter. Genau das ist mir passiert. Danach war ich genervt von dem ganzen System und beschloss, Genshin Impact nie wieder anzufassen. Ich war mir sicher: Wenn ich einen Charakter will, muss ich tagelang farmen oder Geld investieren. „Lena, das hält dein Konto nicht aus – hör lieber damit auf!“, hab ich zu mir selbst gesagt.

Genshin Impact: FAQ zum Gacha-System – Wie Pay2Win ist es wirklich?

Epische Leaks und Updates holten mich zurück ins Spiel

Wieso gab ich dem Spiel eine zweite Chance? Da ich einen aktiven Discord besitze und dort auch viele Leute Genshin spielen, kam ich gar nicht drum herum, mitzubekommen, wie sehr sich die Leute mit Genshin Impact befassten und sich darüber austauschten. Eines Tages ließ mir jemand Leaks zukommen, die den Charakter Kazuha zeigten.

Ja, was soll ich sagen? Ich bin ein Anime-Fan, der schnell schwach wird und dieser eine Charakter hat mich dazu bewegt, das Spiel doch nochmal zu installieren und ihm eine Chance zu geben. Jedoch habe ich dann erst bemerkt, was Genshin Impact eigentlich ausmacht und warum das alle so feiern.

Der Hauptgrund meiner Rückkehr: Kazuha.

Natürlich ist der Gacha-Aspekt immer noch da gewesen, aber dann habe ich total viele Dinge entdeckt, für die ich im August komplett blind war. Ich möchte euch erzählen, was mich über das Jahr hinweg an Genshin hielt und warum der anfängliche und dauernd mitschwingende Frust verschwunden ist.

Wenn ich heute an den Grund denke, warum ich Genshin Impact noch eine Chance gab, tut mir das ein bisschen weh: Denn der Charakter Kazuha, wegen dem ich damals wieder anfing, kam erst viel später, im Sommer 2021, ins Spiel.

Das gefällt mir besonders an Genshin Impact: Genshin Impact erhält außerdem regelmäßig kostenlose und umfassende Updates. Selbst wenn es große Fehler im Spiel gibt, werden diese zeitnah heraus gepatcht. Alle sechs Wochen erscheint ein neues Update, welches meist eine Vielzahl an neuer Events, neuen Umgebungen und Charakteren mit sich bringt.

„Ich wollte ja eigentlich … OH! Guck mal eine Truhe!“

Was hielt mich dann direkt in Genshin Impact? Die unfassbar große Welt im saftigen Grün, bunte Blumen, schneebedeckte Berggipfel, sowie die herumstreunernden Katzen und Hunde in der Stadt haben mich direkt in den Bann gezogen. Besonders die Bäume haben es mir angetan, die passen sich farblich immer ihrem Umfeld an. Das Detail finde ich einfach schön.

Als ich meinen Blick auf das negative Gacha konzentrierte, das mich so nervte, habe ich diese Details nicht richtig bemerken können: Genshin bietet so viel mehr als nur Banner und Charaktere daraus ziehen.

Da ich wusste, dass Kazuha mein Team sowieso noch lange nicht bereichern konnte, war ich offener für das Spiel und bereit, den riesigen Erkundungs-Aspekt anzugehen. Oh, ich wusste gar nicht, was mich da erwarten würde.

Ihr könnt euch im Spiel, bis auf wenige Ausnahmen, frei bewegen, sofern eure ständige Begleiterin namens Paimon nichts dagegen zu sagen hat. Demnach bin ich relativ schnell von der Hauptquest abgedriftet und habe mich von allem Möglichen ablenken lassen.

Wollte ich eine Nebenquest angehen, stand da plötzlich frech so eine Truhe, die man erst öffnen darf, wenn man die Monster drum herum besiegt hat. Wollte ich gerade den Berg hinaufklettern, tauchte da einfach ein kniffliges und spannendes Rätsel auf. Oh, das blaue leuchtende Ding (Seelie) möchte, dass ich ihm folge? Moment, da hängen noch Äpfel am Baum!

Teyvat ist voll von solchen Dingen und das Sammeln, Berge hochklettern, Beeren pflücken und Rätsel lösen kann auch einfach richtig entspannend sein. So sehr, dass plötzlich Stunden vergehen. Als ich das erste Mal die Hauptstadt Liyue erblickte, war es komplett um mich geschehen. Für mich war klar: Ich will mehr entdecken! Mehr spielen!

Drachengrat. Für Schnee-FansRande eines Dorfes in LiyueInazuma Insel: WatatsumiKleine Insel bei Narukami (Inazuma)Die besagte Stadt: Liyue

Ist es allein zu langweilig? Genshin hat einen Koop-Modus, für den ich oft schon sehr dankbar gewesen bin. Manchmal habe ich einfach keine Lust allein zu farmen oder über die Map zu laufen und bestimmte Events abzuschließen.

Im Koop könnt ihr bis zu drei andere Spieler einladen und zusammen mit ihnen auf Abenteuer gehen. Ihr teilt euch dabei ein Team von vier Charakteren und jeder kann seine eigene Figur mitbringen. Es macht mir unheimlich Spaß, mich einfach irgendwo hinzustellen oder zu setzen und zusammen mit anderen Fotos zu schießen oder Schabernack zu treiben.

Keinen Druck vom Spiel selbst – Für diejenigen mit wenig Zeit

Was meine ich damit? Einer der wichtigsten Punkte für mich ist das Spielen ohne Druck. Keine Quest hetzt mich und niemand zwingt mich immer wieder mitten auf der Map umzukehren, weil ich die Story noch nicht weit genug gespielt habe.

Ich werde nicht gezwungen, Sphären in so und soviel Zeit abzuschließen. Wenn eine Zeitbegrenzung in einer Sphäre vorhanden ist, kann man die auch realistisch in dieser Zeit schaffen.

Habt ihr eure Weltstufe zu hoch gesetzt und alles ist zu schwer? Kein Problem! Ab Weltstufe 5 könnt ihr die Weltstufe alle 24 Stunden auf eine niedrigere Stufe zurücksetzen oder sie danach auch wieder erhöhen.

Sphäre: Eine Art Dungeon, der euch ermöglicht Materialien oder Ausrüstung zu sammeln
Weltstufe: Bestimmt die Stärke der Monster und den möglichen Loot

Es gibt keine Ranglisten oder PvP in Genshin Impact, was noch mal deutlich mehr gezwungenen Grind rausnimmt. Gibt es solche Listen, Ränge oder öffentliche Highscores, tendiere ich oft dazu, mir Druck aufzubauen und meinen Charakter zwangsweise optimieren zu wollen. Schnell, schnell – alles farmen!

Es kann auch einfach frusten, jemanden mit dem gleichen Charakter zu sehen, der aber doppelt so viel Schaden verursacht. Jeder Spieler kann sich eigene Ziele setzen und den Charakter leveln, der ihm am meisten Spaß macht, ohne negative Konsequenzen zu spüren.

Habt ihr zu wenig Zeit? Es scheint immer, als würde Genshin Impact zwangsweise viel Zeit in Anspruch nehmen, jedoch kann schon eine halbe Stunde wahnsinnig effizient und produktiv sein. Wenn ihr das Spiel auf einem Tablet oder Smartphone installiert habt, könnt ihr sogar gemütlich abends eine Runde im Bett spielen.

Ein reddit-Post und die Kommentare dazu sind ein anschauliches Beispiel (via reddit).

„Ich habe ein Neugeborenes bei mir Zuhause und meine 30 Minuten Genshin jeden Tag verhindern, dass ich durchdrehe.“„(…) Ich wache um 6 Uhr morgens auf und spiele etwa 30 Minuten bis 1 Stunde, während alle schlafen (…)“„Ja, der beste Part ist die Investierung von Zeit. Du kannst das totale Minimum reinstecken oder eine Menge Zeit in der Open World verbringen. Es ist super.“

Angeln in Genshin Impact: Mein Hype-Feature hat mich maßlos enttäuscht

Trotzdem kommen auch Grind-Junkies auf ihre Kosten

Das bietet mir Genshin Impact, wenn ich es etwas ernster spiele: Manchmal liebe ich es aber auch, zu grinden: Also etwas immer und immer wieder zu versuchen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Manchmal muss man in Genshin Impact bestimmte Items sehr lange sammeln, um die notwendige Anzahl zu bekommen.

Klar, Genshin hat das große Harz-Problem. Wollt ihr Loot aus Sphären, von wöchentlichen Bossen oder Welt-Bossen bekommen, müsst ihr dafür „Ursprüngliches Harz“ ausgeben. Leider habt ihr insgesamt nur 160 Harz, welches nach ein paar Runden leer ist. Ihr könnt zum Beispiel vier Welt-Bosse damit besiegen. Harz füllt sich danach langsam über Zeit wieder auf.

Wenn ihr Bosse oder Sphären in Genshin Impact abschließt, bekommt ihr zur Belohnung Material, mit dem ihr eure Charaktere verstärkt.

Die Chance, welches Material ihr bekommt, hängt zum einen von eurer Abenteuerstufe ab und zum anderen von Glück. Es kann also durchaus möglich sein, dass ihr länger an Bossen und in Sphären sitzt. Die Abenteuerstufe ist ebenfalls ein Grind für sich, die euch extra Belohnungen gibt, Koop, neue Weltstufen und andere Features freischaltet.

Möchtet ihr einen Charakter komplett ausgerüstet und auf maximalem Level haben? Dann stellt euch darauf ein, dass ihr lange dafür grinden müsst. Was ihr euch darunter vorstellen könnt? Nun ja:

Erfahrungspunkte-Kärtchen. Eine Karte bringt eine entsprechende Anzahl von Erfahrungspunkten (EP). Ein Charakter kann bis Level 90 aufgestuft werden und benötigt über 400 EP-Kärtchen dafürBestimmte Level-Bereiche bei einer Figur müssen mit bestimmtem Material von Welt-Bossen freigeschaltet werdenDrei Fähigkeiten der Charaktere können aufgestuft werden. Dazu ist explizites Material pro Charakter aus einer Sphäre an bestimmten Wochentagen nötigDie Waffe des Charakters aufleveln. Für dieses Material gilt das gleiche wie bei den FähigkeitenDie fünf Artefakte, die eine Figur erhält, sind das Aufwendigste. Dort sind, jetzt mal grob gesagt, Werte und das Set selbst wichtig. Jede Artefakt-Sphäre beinhaltet zwei Arten von Artefakten und dort das richtige Teil UND die richtigen Werte zu erhalten ist ein ewiger GrindArtefakte könnt ihr anhand anderer Spiele mit Kopfbedeckung, Hose, Schuhe, Rüstung…vergleichen

Ein Beispiel für die Artefakte

Ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen. Aber genau das liebe ich an Genshin Impact: Entweder entspannt in der Weltgeschichte herumlaufen, meine Äpfel pflücken und Monster schlachten oder aber eben der ewige Grind für die eigenen Figuren.

Aber selbst das Monster schlachten, gibt euch Materialien, die wertvoll für Charaktere und deren Level sind. Gefühlt alles, was ihr in Genshin sammelt oder tut, stellt sich hinterher als praktisch, wertvoll oder als nötig heraus. Nichts ist umsonst. Ihr könnt auch wutentbrannt auf Bäume einschlagen – selbst das gibt euch wertvolles Holz!

Wenn wir schon so ausführlich über Charaktere sprechen, bringt mich das zum nächsten Punkt.

Wundervolle Charaktere, eigene Geschichten und Design

Tja, wer hätte das ahnen können, wenn es ein einziger Charakter schafft, dass ich das Spiel noch mal installiere? Gerade der Cartoon-artige Look von Genshin und seinen Figuren gefallen mir unheimlich gut. Ich bevorzuge solche Spiele meist gegenüber denen, die super realistisch aussehen.

Daher gibt es auch kaum einen Charakter, der mich nicht auf irgendeine Art und Weise anspricht. Ich würde behaupten: Da ist für jeden etwas dabei!

Außerdem besitzen beinahe alle Figuren eine eigene fesselnde Story oder tragen bei bestimmten Quests etwas dazu bei, was dem Spieler noch mehr Wissen über diese Figur vermittelt. Außer Xinyan. Sie wird ewig vergessen. Eine Schweigesekunde für sie.

Wenn ich eine spielbare Figur besonders mag, kann ich es kaum erwarten, deren Quests zu absolvieren oder aber ihre kleinen Geschichten und Aussagen im Charakter-Menü zu hören. Denn je öfter ihr jemanden in eurem Team mitnehmt und mit der Figuren Aufgaben bestreitet, desto höher wird sein Freundschafts-Level zu euch. Mit der Erhöhung dieses Levels könnt ihr im Menü immer mehr und mehr über den Charakter erfahren.

Alle derzeit erhältlichen Figuren

Ein kleiner Bonus-Pluspunkt für mich ist die japanische Synchronisation. Da ich seit dem Kindergarten Anime so wegatme und seit bestimmt 15 Jahren auch das meiste auf Japanisch schaue, habe ich Lieblings-Synchronsprecher, die ich lieber höre, als andere.

So waren bestimmte Charaktere wie Xiao und Ayaka einfach ein „Must-have“ für mich, weil ich ihre Synchron-Stimmen total liebe.

Kann man Genshin Impact komplett Free2Play spielen? Ja, einige Spieler geben Unmengen an Geld aus, um bestimmte Charaktere oder Waffen aus den Bannern zu ziehen. Ja, das ist einfacher und erfordert sehr viel weniger an Geduld. Aber mit etwas Glück und Ausdauer, kann jeder Charakter, jede Waffe, jedes Artefakt und jeder Gegenstand auch ohne Geld erstanden werden.

Es ist falsch, das Spiel komplett zu verpönen, nur, weil es ein Gacha-System besitzt. Keiner wird gezwungen es zu nutzen.

Housing-System in Genshin Impact

Wenn ich auf alles gar keinen Bock mehr habe und Sims gerade nicht zur Hand ist, dann verschwinde ich in meine Kanne und richte meine eigene kleine Welt im Housing-System des Spiel ein. Ihr führt nämlich nach einer gewissen Quest eine Kanne mit euch, die euch jederzeit erlaubt ins Housing von Genshin Impact einzutauchen.

Ihr könnt dort mit den vorher erfarmten Materialien aus der Welt, wie Holz und Eisen, verschiedene Möbel und hübsche Dekoration herstellen. Zuvor dürft ihr euch ein Thema dieser Welt aussuchen. Hohe Berge, weißer Strand oder fliegende Inseln gefällig? Daraufhin kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Außerdem könnt ihr bestimmte Möbel-Sets im eigenen Haus oder draußen platzieren, die die jeweiligen Charaktere besonders gut finden. Setzt ihr den Charakter in so ein Set, schenkt er euch Urgestein. Eine weitere Währung, um Figuren aus Bannern zu ziehen.

Das Housing-System hilft euch außerdem dabei, die Freundschaft eurer dort platzierten Figuren zu erhöhen und sogenannte „Kannentaler“ zu erwerben. Die stündliche Anzahl dieser Taler nimmt zu, je schöner euer Reich eingerichtet ist. Die Taler könnt ihr dazu benutzen, um beispielsweise mehr Harz oder EP-Kärtchen zu bekommen.

Für mich ein gefundenes Fressen, um meine Einrichtungssucht und meinen späteren Grind zu vereinen.

Mein Fazit zu Genshin Impact

ProKostenlose, regelmäßige und große Updates mit einer Vielzahl von EventsOffene, weitläufige, erkundbare Welt mit spannender Story inklusiveViele verschiedene nützliche Charaktere und einzigartiges DesignAusgiebiges Quest-SystemKoop-ModusAlles an Herausforderungen ist Free-To-Play erreichbarAuf allen unterstützen Geräten mit dem gleichen Account spielbarGroßartige und passende Musik überall
ContraHarz-System limitiert bestimmte Grind-MöglichkeitenGacha-System ist sehr kostspieligArtefakte farmen kann frustrierend sein, zu viel GrindEinige Materialien in Sphären gibt es nur an bestimmten WochentagenExtremer Frust, wenn man einen bestimmten Charakter oder eine bestimmte Waffe nicht zieht

Genshin Impact ist für mich auf jeden Fall ein Langzeitspiel geworden, welches ich auch zwischendurch eine Woche ruhen lassen kann, ohne das Gefühl zu haben wichtige Dinge zu verpassen oder hintendran zu sein. Es ist eine Entspannung und Abwechslung zu dem, was ich sonst spiele.

Ich kann der Story gut folgen und sie macht mir Spaß. Wenn ich Lust dazu habe, kann ich Rätsel angehen, die ein bisschen das Köpfchen beanspruchen oder eine schöne Welt erkunden, die viele Geheimnisse und Quests beherbergt und in der ich zudem einfach planlos umherstreifen kann. Wenn ihr wollt, gibt es das alles komplett kostenlos. Ich liebe es!

Habt ihr bestimmte Erfahrungen gemacht, die ihr teilen wollt? Spielt ihr noch Genshin oder nicht mehr und warum? Habe ich für euch einen ganz wichtigen negativen oder positiven Punkt vergessen? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Neuer Trailer zu Genshin Impact zeigt Kokomi – Herrscherin der Armeen

Der Beitrag Ein Jahr Genshin Impact – Vom geldgierigen Zelda-Klon zu „Ich liebe es!“ erschien zuerst auf Mein-MMO.de.

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