Experte erklärt, warum die USA trotz viel Geld so mies in LoL sind: Riot ist schuld

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author image by | Gaming | 0 Comments | 31 Mai 2021

Erneut hat sich die USA eine Abreibung in einem internationalen Turnier zu League of Legends abgeholt. Der ehemalige Profi-Spieler und Experte Yilang „Doublelift“ Peng erklärt jetzt, was das Problem der US-Spieler in LoL ist und wie Riot es lösen kann. Die sollten sich an den Servern von CS:GO und Valorant orientieren.

Das ist die Situation:

Wirtschaftlich stehen die US-Teams von Lol blendend da. Sie können sich für Millionen US-Dollar die Star-Spieler und Nachwuchs-Talente aus Europa holen. Angeblich hat Cloud 9 vor der Saison 5 Millionen $ für den kroatischen Ausnahme-Spieler Perkz bezahltInternational läuft es für die US-Teams aber überhaupt nicht. Die Spitzen-Regionen China und Südkorea sind weit weg. Auch gegen Europa sieht man mittlerweile alt aus. Bei den Worlds 2020 flog das stärkste Team der USA, TSM, sieglos aus der Hauptrunde raus. Beim letzten Turnier, MSI 2021, wurde Cloud 9 nur FünfterDer Experte Doublelift erklärt jetzt: Das liegt an den schlechten Servern der LCS. Er fordert ein „Orts-basiertes Matchmaking“, um das Problem zu lösen

“So als sagst du einem NBA-Spieler, er soll zu Hause und mit einem anderen Basketball trainieren”

Das ist das Problem der US-Spieler in LoL: Doublelift sagt, der schlechte Ping auf den US-Servern der LCS sei das Problem:

„Es ist eine unfassbar große Sache, dass in unserem Solo-Queue-Umfeld die Pro-Spieler mit einem Ping von 50-60 spielen. Das ist so, als sagt man einem Profi-Basketballer aus der NBA er soll zu Hause trainieren, aber dort ist sein Basketball schwerer.“

Doublelift

Der „Ping“ bezeichnet grob, wie lange eine Eingabe im Spiel braucht, um von den Servern wirklich verarbeitet zu werden. Je höher der Ping, desto länger ist die Verzögerung. In der Umgangssprache der LoL-Spieler in den USA wird „60 Ping“ mit einer „merkbaren negativen Verzögerung“ gleichgesetzt.

Doublelift ist sich sicher, dass es die “60 Ping” sind, die so einen großen Unterschied machen. Das würden auch Import-Spieler aus Südkorea wie Impact oder SwordArt so bestätigen.

Obwohl US-Teams so viele Millionen US-Dollar ausgeben und sich alle Profis so viel Mühe geben, hielten die “60 Ping” Nordamerika davon ab, international konkurrenzfähig zu sein.

Das Klischee, “US-Spieler sind einfach faul” stimme nicht – es liege am Ping.

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Doublelift fordert: Spieler sollten auf dem Server spielen, der am nächsten liegt

Das soll Riot unternehmen: Doublelift fordert: Riot sollte sich an den Servern von Counter-Strike: Global Offensive und Valorant orientieren. Sie bräuchten „Location based Matchmaking“. Bei CS:GO und Valorant würden die Leute aus einer Region auch auf einem Server aus der Region spielen.

Bei LoL hingegen würden Spieler, obwohl etwa alle aus Kalifornien sind, dann auf einem Server in Chicago spielen. Das ist ein reales Problem, denn:

Die meisten Profi-Spieler zu LoL leben in Kalifornien, weil dort auch die LCS istdie Server stünden dann aber etwa in ChicagoChicago und Kalifornien liegen etwa 2780 Kilometer auseinander.

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Im Moment sei es einfach furchtbar, mit 60 Ping zu spielen, gerade wenn man aus einem Turnier kommt und das Spielen mit 5 Ping gewohnt sei. LoL fühle sich mit 60 Ping wie ein ganz anderes Spiel an.

Doublelift sagt: Das sei nicht das einzige Problem. Und die USA werde nicht sofort international Ruhm und Ehre holen, wenn Riot das Problem löst, aber es würde eine Menge ausmachen.

Eine andere Begründung, warum die USA so schlecht in LoL sind, hat ein Weltmeister parat:

Der Weltmeister erklärt, warum die USA so schlecht in LoL sind

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