Fallout 76 bringt euch nun Funktionen, die noch nicht eimal die Entwickler kennen

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author image by | Gaming | 0 Comments | 08 Sep 2021

Das Survival-Spiel Fallout 76 bekommt bald mit den Fallout Worlds ein neues Feature, in dem ihr euch austoben könnt. In einem Event stellten uns die Entwickler genauer vor, was sich da eigentlich alles machen lässt.

Das ist das neue Feature: Fallout Worlds sind so etwas wie ein Sandbox- oder Entwickler-Modus, in dem ihr euch austoben könnt. Ähnlich wie durch Modding-Tools für Singleplayer-Titel der Reihe, könnt ihr allerhand Einstellungen vornehmen. Ihr könnt etwa ändern:

wie viel Schaden ihr oder Gegner machtwelche Wetter- und Strahlungsverhältnisse herrschenwer wo und wie viel bauen kann

Sogar Gegner könnt ihr beeinflussen und bestimmen, wo sie erscheinen. Grob gesagt: Die Fallout Worlds machen euch zu Gott in eurer eigenen Welt.

Bei einem „Round Table“, in dem das Entwicklerteam Journalisten zu einer Fragerunde eingeladen hat, erklärten uns Design Director Mark Tucker und Fallout Worlds Lead Bo Buchanan, was die Worlds so besonders macht.

Hardcore-Modus, Rollenspiele und Superkräfte

Was kann ich in den Worlds machen? Durch die verschiedenen Funktionen der Fallout Worlds könnt ihr quasi eigene Spielmodi erstellen. Es sei etwa möglich, eure eigene und die Stärke der Gegner so hoch einzustellen, dass jeder Treffer sofort tötet. Ein echter Hardcore-Modus.

Es ist sogar möglich, dass ihr euch mit den richtigen Einstellungen in einen Superhelden verwandelt. Buchanan erzählt dazu eine kleine Anekdote, die sich zu einem seiner Favoriten entwickelt hat:

Es gibt vermutlich nichts, was so wirklich heraussticht. Außer dieser eine Typ, der sich quasi in One-Punch-Man verwandelt hat. Er nimmt die bloßen Fäuste, nutzt endloses V.A.T.S. und hohe Sprünge. Dann springt er nach oben, zielt mit dem V.A.T.S., teleportiert sich in den Nahkampf und oneshottet alles. Dabei zappt er sich durch die Welt wie so ein seltsamer Anime-Charakter.

Laut Buchanan sei das etwas, das er absolut nicht erwartet hat. “Ich wusste nicht einmal, dass so etwas geht – und er hat es einfach gemacht,” sagt er im Gespräch. “Und jetzt ist das genau das, was ich spielen will.”

Geht es nur ums Kämpfen? Auch, wenn sich viele der Regler um Stärke und Waffen drehen, bieten die Worlds offenbar auch viele Freiheiten für andere Arten zu spielen. Mit höheren Sprüngen etwa könnt ihr euch Appalachia besser ansehen und versteckte Orte finden.

Rollenspiel ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt von Fallout 76. Einige Gruppen finden sich zusammen, schlüpfen in die Rollen von Polizisten und Helfern oder fiesen Raidern. In den Worlds könnt ihr speziell für solche Events eigene Regeln erstellen. Wer heiß drauf ist, kann also auch einfach einen ganzen Server dem heiligen Rohr widmen.

Auch das Bau-Budget für C.A.M.P.s ist erhöht, ihr könnt mehr bauen und habt einen größeren Bauplatz zur Verfügung. Restriktionen wie Energie oder Kollisionen lassen sich sogar ausschalten. So können bereits bestehende Orte ausgebaut oder neue erschaffen werden. Wer will, kann etwa einen Außenposten der Stählernen Bruderschaft bauen oder deren Basis erweitern.

Ein kleiner Blick in die möglichen Einstellungen.

Nicht alles ist kostenlos

Was kosten Worlds überhaupt? Grundsätzlich kann jeder in den Worlds spielen, der Lust drauf hat. Es gibt öffentliche Welten, teilweise vom Team selbst, in die ihr einfach eintauchen könnt. Auch um Welten von Freunden zu betreten, braucht ihr keine Voraussetzungen.

Wollt ihr jedoch eigene Welten erstellen, benötigt ihr ein Fallout-1st-Abo. Das kostet 120 € im Jahr und bringt noch weitere Vorteile, wird aber auf jeden Fall benötigt, um Welten zu erschaffen und für andere zu öffnen.

Gibt es weitere Beschränkungen? Bei allen Freiheiten in den Worlds könnt ihr jedoch nicht auf Gegenstände zugreifen, die ihr nicht ohnehin besitzt. Skins aus dem Shop müsst ihr weiterhin kaufen, Baupläne muss der entsprechende Charakter kennen.

Auch Errungenschaften werden zwischen den Modi (Worlds und Abenteuer) nur bedingt übertragen. In Worlds levelt ihr Charaktere oder eure legendären Perks separat. Der Abenteuer-Fortschritt wird dabei nicht verändert. Betretet ihr jedoch eine der besonderen Welten, gilt bei einer Differenz stets der höhere Wert des Charakters.

Die Worlds werden eine separate Auswahl im Menü.

So ist es aber etwa nicht möglich, den Battle Pass zu leveln oder Schrott zu sammeln, um diesen dann im Abentuer-Modus zu nutzen. „Was in den Worlds passiert, bleibt in den Worlds“, heißt es von den Devs.

Die Fallout Worlds gehen am Mittwoch, den 8. September 2021 an den Start. Das neue Feature spricht sowohl alte als auch neue Spieler an – so könnt ihr etwa auch Freunde, die neu im Spiel sind, besser an die Materie heranführen. Fallout 76 eignet sich nämlich auch hervorragend als Survival-Einstieg:

Die 5 besten Survival-Games, wenn ihr noch neu bei Überlebens-Spielen seid

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