Größter Held der Menschheit fühlt sich in Destiny 2 jetzt schlecht, weil er so viele Aliens tötete

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author image by | Gaming | 0 Comments | 12 Jun 2021

In Destiny 2 dreht sich die Story von Season 14 um einen drohenden Bürgerkrieg. Letzte Woche wurde Saint-14 als Monster entlarvt, diese Woche tut ihm das doll leid. Ach ja, die Drohung, jemanden auf einen kalten Eis-Mond zu verbannen, gibt’s hier auch.

Letzte Woche hat Destiny 2 mit der besten Story seit langem überrascht. Jetzt geht die spannende Geschichte der Season 14 weiter, wenn auch unauffälliger. Trotzdem will jemand “Entschuldigung” sagen und hat wegen der Alien-Kinder nun ein ganz schlechtes Gewissen.

Aber auch die anderen Protagonisten bringen sich für den drohenden Bürgerkrieg in Stellung. MeinMMO erklärt, warum im Action-MMO Reue und Politik plötzlich so wichtig sind und warum die Bösen glauben, dass sie eigentlich die Guten sind.

Wer hat da ein schlechtes Gewissen? Saint-14 wird in Destiny als “der größte Titan, der jemals lebte” beschrieben. Der Krieger hat nur mit seinem verbeulten Helm schon unzählige Gefallene getötet. Er wird als großer Held gefeiert, der das Überleben der Menschheit sicherte.

Nun erzählt Saint-14 uns geknickt, dass ihn die Alien-Kinder “zitternd betrachten und um das trauern, was ich ihnen genommen habe”. Am Ende des Gesprächs wird er vom großen Alien-Massen-Mörder zum Fürsprecher der Außerirdischen.

Die 2 Seiten des 14. Heiligen (Saint-14)

Vom Helden zum Monster und zurück

Das könnt ihr sehen: Wer fleißig die wöchentliche Quest um Override und Tilgung spielt, soll dem Titan einen Besuch abstatten. Hört gut zu, es lohnt sich.

Nachdem Saint letzte Woche erfahren hat, wie seine Opfer – oder eher ihre Nachfahren – seine “Heldentaten” sehen, ist Saint-14 ganz reumütig geworden. Zu sehen, wie die Gefallenen und vor allem ihre “Schlüpflinge” ihn sehen und zittern, hat sein Weltbild gehörig umgeworfen.Wir erinnern uns: Unser Gefallenen-Verbündeter Mithrax erzählte in einer eindrucksvollen Cutscene eine Horrorgeschichte, die zeigt, wie Saint von den Gefallenen als Monster gesehen wird, der sogar vor Kindern nicht haltmachte.Diese andere Sicht hat Saint nun geläutert. Er appelliert jetzt an die Menschlichkeit. Wenn die Gefallenen verzeihen können, müssen wir das auch.Jedoch sagt Saint-14 auch, dass er die Gräueltaten der Gefallenen nicht vergessen wird. Doch Mithrax hat ihm klargemacht, dass die Gefallenen, die nun in der Stadt sind, nicht die Feinde von früher sind. Er habe damals einfach nur dafür gekämpft, den nächsten Tag sehen zu können.Dann kommt ein großer Moment, der sich in einem kleinen Wort versteckt: Saint nennt die Gefallenen “Eliksni”. Er nutzt also ihren eigenen Namen und nicht die Beschreibung, die die Menschen ihren Feinden gaben.

Hier könnt ihr euch die Cutscene auf Deutsch anschauen, die Saint so ein schlechtes Gewissen bereitete:

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Was heißt das nun? Nachdem es die ersten Wochen von Season 14 so ausgesehen hatte, als ob Saint sich auf die Seite der Extremistin Lakshmi-2 schlagen würde, ist er nun zum Fürsprecher der Eliksni geworden, die Zuflucht in den Mauern der Letzten Stadt suchen.

Der Titan sagt auch “Der Feldzug gegen wehrlose Leute, ist die Tat eines Feiglings”. Hier ist nicht ganz klar, ob er von seinem Vergangenheits-Ich spricht, das wohl auch die unschuldigen Babys ermordet haben soll. Oder ob er von Lakshmi spricht, die die Gefallenen jetzt aus der Stadt haben will und Sabotage-Attentate sowie fiese Propaganda durchführt.

Die Bösen in Destiny 2 haben einen Grund (oder glauben es zumindest)

Warum hetzt die Robo-Dame? Wir erfahren diese Woche auch etwas mehr über Lakshmi, die aktuell eher wie ein verdammter Roboter-Nazi wirkt, der andere nur fürs Anders-Sein hasst.

Die Anführerin des “Kriegskults der Zukunft”, Lakshmi, steckt hinter den Anschlägen auf das Flüchtlingscamp und ist dabei, die Bewohner der Letzten Stadt gegen einander aufzubringen.Noch steht ihr die Vorhut – also Ikora und Zavala (und wohl auch wir Spieler) – im Weg. Mit Saint-14 hat Lakshmi einen mächtigen Verbündeten verloren. Sie versucht seit Wochen, die Rolle der Vorhut zu untergraben und Chaos zu stiften. Seit die Gefallenen angekommen sind, ist sie zur Extremistin mutiert.

Lakshmi schüchtert Mithrax nach den Anschlägen zusammen mit Saint-14 ein

Im Lore-Eintrag “Unter der Endlosen Nacht VI” stattet nur die meist ruhige Warlock-Dame Ikora Lakshmi einen Besuch ab. Ikora droht dort: wenn es durch Hetze zu weiteren Zwischenfällen kommt, verfrachtet sie Lakshmi auf einen eisigen Mond, und lässt generell den Boss raushängen.

Lakshmi erläutert daraufhin etwas, warum sie so handelt: Sie hat mit einer Maschine in die Zukunft geschaut und gesehen, dass die Letzte Stadt fällt. Dass Saint-14 unter Beschuss steht, Ikora um Hilfe brüllt und die Menschheit überrannt wird. In Ihren Augen sind die Gefallenen daran Schuld und sie will nur helfen.

Ikora will davon nichts hören und erzwingt ein “verstanden, ich höre auf” von Lakshmi.

Das verleiht der sonst eindimensional-fiesen Lakshmi wenigstens etwas Tiefe. Da fragt man sich nur: was sollen so ein paar Gefallene denn anrichten? Mit uns Hütern haben wir wortwörtlich notorische Götter-Schlächter zur Verteidigung.

Ikora hat langsam genug von Lakshmis Hetze

Wie geht’s weiter? Nun ist natürlich höchst fragwürdig, ob Lakshmi nach der “ich verfrachte dich auf einen Mond”-Drohung so eingeschüchtert ist und klein beigibt. Gut, Ikora ist der einzige Hüter, vor dem selbst Obermacker Lord Shaxx Angst hat – aber das wäre ja aus Story-technischer Sicht recht öde und die Season 14 läuft noch lange.

Hüter spekulieren nun (via Forbes.com), dass Lakshmi “böse” Gefallene in die Stadt lässt und dort ein Gemetzel lostritt. Die Schuld schiebt sie dann aber den “guten” Gefallenen-Flüchtlingen vom Haus des Lichts in die Schuhe. Dies würde ihre Prophezeiung untermauern und mehr Bewohner radikalisieren.

So hätten wir auch Gameplay-technisch was zu ballern, weil wir Hüter natürlich den Angriff stoppen müssen. Ein mögliches Kampfgebiet wären die alten Teile der Stadt, die wir im Live-Event besucht haben, kurz bevor die Dunkelheit angriff.

Was sagt ihr dazu? Hättet ihr damit gerechnet, dass Saint-14 plötzlich solche Gewissensbisse bekommt? Rehabilitiert das den Titanen, der auf der Beliebtheitsskala seit letzter Woche stark gesunken ist? Seid ihr auch gespannt, wie die politischen Ränkeschmieden der Season 14 weitergehen und findet diese Art des Erzählens gut? Sagt es uns doch in den Kommentaren.

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