Hat Warzone den regulären Multiplayer in CoD getötet? Ein Profi sagt „Ja!“

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author image by | Gaming | 0 Comments | 10 Jul 2021

CoD Warzone ist nach wie vor ein großer Erfolg, doch das ist nicht unbedingt etwas Gutes, denn es ginge zu Lasten des regulären, kompetitiven Multiplayer-Modus. Das sagt zumindest der Profi Scump von OpTic. In einem Podcast gab er Gründe an, warum die Warzone das reguläre Multiplayer von Call of Duty quasi getötet hat.

Wer ist Scump? Seth „Scump“ Abner vom Team OpTic ist ein Top-Player in Call of Duty und hat unter anderem 2 Goldmedaillen in Major League Gaming sowie einen World-Champion-Titel in der Call of Duty League gewonnen. Der Mann hat also Ahnung von Call of Duty, bekam aber auch schonmal Ärger mit den Entwicklern, weil er fremd streamte.

Darum geht es bei der Diskussion: In einem Podcast von OpTic, an dem noch weitere Profis beteiligt waren, wurde eine These eines weiteren CoD-Profis aufgegriffen. James „Clayster“ Eubanks vom Team New York Sublimers sagte jüngst, dass Warzone gerade den regulären kompetitiven CoD-Multiplayer killen könnte. Doch Scump geht da noch einen Schritt weiter.

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Profi sagt, Warzone hat den Multiplayer schon gekillt

Was sagt Scump? Im OpTic-Podcast meldet sich Scump zu Wort, nachdem sein Team-Kollege H3CZ das Thema von Warzone vs. Multiplayer aufgreift. Scump hat hier klare Worte auf die Frage, ob Warzone den Multiplayer killen könnte, sagt der Profi nur:

Ich will es so sanft wie möglich ausdrücken: Es [Warzone] hat das bereits getan!

Er ging dann weiter auf das Thema ein und nannte unter anderem die stark unterschiedlichen Viewer-Zahlen als Kriterium:

Es ist jetzt auch nicht so, als wenn das nicht für jeden offensichtlich wäre. Schau doch mal Twitch an. Cold War hat im Schnitt um die 6.000 Zuschauer. Warzone hat die ganze Zeit mindestens 100.000.

Was sind die Gründe? Im weiteren Gespräch der Profis dreht es sich um die Gründe hinter dem Erfolg der Warzone:

Viele namhafte Influencer, wie etwa Nickmercs, spielen es und bringen so eine große Zahl von Followern ins SpielVirales Marketing von Freunden, die ihren Freunden davon erzählen, lässt die Spielerzahlen ansteigenAußerdem wäre Twitter und Twitch voll von Clips aus Warzone, man komme einfach nicht um das Spiel herumIn Warzone wäre auch jedes Spielerlebnis fundamental anders. Wer 4 Stunden Multiplayer spielt, hat die gleichen vier Maps, wer vier Stunden Warzone spielt, hat sehr viel mehr Abwechslung und belohnende Erlebnisse.

Allerdings ist der Multiplayer-Modus nach wie vor nicht völlig am Ende. Immerhin, wie einer der Podcast-Kollegen noch anmerkt, gäbe es im kompetitiven Multiplayer von CoD nach wie vor jeden zweiten Tag irgendein Turnier mit fetten Preisgeldern.

Dennoch steht Scump zu seinem Wort und hofft, das die Entwickler auch dem regulären Multiplayer-Modus genug Aufmerksamkeit schenken und nicht den Löwenanteil der Entwicklungsressourcen in die Warzone stecken.

Warzone vs CoD-Multiplayer war übrigens auch schon ein heißes Thema in unserem MeinMMO-Podcast.

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