Konkurrenz für AMD und Nvidia? Intel stellt Highend-Grafikkarte mit DLSS-Alternative vor

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author image by | Gaming | 0 Comments | 16 Aug 2021

Intel stellt mit “Arc” sein Brand für Highend-Grafikkarten vor. Die GPUs sollen im Frühjahr 2022 kommen. Wir stellen euch die Infos vor.

Worum geht’s? Intel hat unter dem Brand “Arc” handfeste Informationen zu seinen Highend-Grafikkarten vorgestellt. Mit diesen Grafikkarten möchte man ab kommendem Jahr den Markt aufmischen.

Diese Vorstellung von Intel dürfte User, die sich für Grafikkarten interessieren, wenig überraschen. Denn Intel hatte bereits seit einigen Jahren deutlich gemacht, dass man Interesse daran hat, ein ernstzunehmender dritter Akteur im Bereich moderner Gaming-Grafikkarten zu werden. Bisher kämpfen hauptsächlich AMD und Nvidia um mögliche Käufer einer Grafikkarte.

Wann soll die Grafikkarte kommen? Hersteller Intel hat zumindest ein Zeitfenster genannt, wann die Grafikkarte kommen soll: Die Rede ist von Anfang 2022. Die ersten Arc-Grafikkarten, die auf der “Alchemist”-Generation basieren, werden im ersten Quartal 2022 auf den Markt kommen und den offiziellen Start für Intels Einstieg in den Grafikkartenmarkt bedeuten.

Intel will sowohl Grafikkarten für Desktop-PCs als auch für Gaming-Laptops vorstellen und sich damit ähnlich breit aufstellen wie die Konkurrenz, die ebenfalls für verschiedene Geräte Grafikkarten anbieten.

Was wird die Grafikkarte kosten? Hier gibt es derzeit kaum handfeste Informationen. Preise kennen wir nicht, aber es ist durchaus wahrscheinlich, dass sich Intel an der Konkurrenz orientieren wird. Nvidias beliebte GeForce RTX 3080 soll es beispielsweise für eine UVP von 729 Euro geben, die aktuellen Marktpreise liegen jedoch deutlich höher.

Ob sich die Preise bis Anfang 2022 beruhigen, ist ebenfalls noch fraglich.

Wann gibt es mehr Infos? Intel hatte in seiner Konferenz erklärt, dass man Ende 2021 mehr Informationen rund um die neuen Highend-Grafikkarten veröffentlichen möchte. Wir müssen uns also noch ein wenig gedulden, bis wir genaueres wissen.

Anfang 2021 hatte Intel Low-End-Grafikkarten für Fertig-PCs veröffentlicht

Anfang des Jahres hatte Intel für vorgefertigte Computer Low-End-Grafikkarten vorgestellt. Hierbei handelt es sich um die DG1-Grafikkarte Intel Iris Xe Max. Diese richteten sich vor allem an Office-Nutzer und waren für Gaming eher weniger geeignet und auch nicht gedacht. Vor allem die Software machte noch große Probleme.

Intels kommende Arc-Grafikkarten basieren zwar auf der Xe-Microarchitektur, auf welcher auch die Low-End-Grafikkarten basieren, die Architektur nennt sich hier aber Intel Xe-HPG. Das HPG steht für High Performance Gaming und wird unter dem Codenamen DG2 entwickelt.

Wie viel Leistung die neue Grafikkarte von Intel bieten wird, wissen wir bisher noch nicht. Die Grafikkarte soll auf jeden Fall hardwarebasiertes Raytracing und KI-gesteuertes Super-Sampling bieten. Außerdem gibt es volle Unterstützung für DirectX 12 Ultimate.

Mit KI-Technik will man Konkurrenz für Nvidia und AMD sein

Was bietet Intels Grafikkarte? Intel will mit seinen Grafikkarten direkt von Release an “KI-gesteuertes Super Sampling” anbieten. Das setzt bereits Nvidia in seiner Nvidia’s Deep Learning Super Sampling (DLSS) -Technik sehr erfolgreich ein.

Auch AMD hatte im Juni 2021 sein FidelityFX Super Resolution (FSR) als Antwort auf DLSS veröffentlicht. Hier wächst von Monat zu Monat die Anzahl der unterstützten Spiele. Mittlerweile unterstützen auch zwei große Game-Engines AMDs Technik

Wie genau Intels Technik funktionieren wird, wissen wir aktuell noch nicht. Nvidias DLSS-Technik lässt sich nur auf Nvidia-Grafikkarten mit Tensor-Kernen einsetzen. AMD hat sich für eine offene Variante entschieden, die auch mit Grafikkarten der Konkurrenz funktioniert.

Was bringt diese Technik überhaupt? Das Ziel all dieser Technologien ist es, Spiele von einer niedrigeren Auflösung hochzuskalieren, um flüssigere Bildraten ohne spürbare Einbußen bei der Bildqualität zu erzielen. Auf diese Weise läuft das Spiel deutlich flüssiger, ohne dass ihr eine schnellere Grafikkarte benötigt.

Mit DLSS gibt es eine leichte Möglichkeit, bei gleich bleibender Qualität die FPS deutlich zu steigern. Das hilft vor allem dann, wenn die Grafikkarte bereits stark ausgelastet ist. Bei der GeForce RTX 3060 liegt der Leistungsgewinn bei bis zu 30 %.

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