LoL: Polizei verhaftet Spieler in Internet-Café – Er fiel auf, weil er so verdammt gut ist

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author image by | Gaming | 0 Comments | 19 Aug 2021

Einem Spieler von League of Legends ist sein hoher Rang zum Verhängnis geworden. Er wurde in China in einem Internet-Café festgenommen. Nachdem seine Anwesenheit extra herausgestellt wurde, fiel er einem Polizisten in Zivil ins Auge. Offenbar kann man als Challenger in China einfach nicht mehr untertauchen.

Warum fallen starke LoL-Spieler in China auf? In der chinesischen Millionenstadt Chongqing ging ein hochrangiger LoL-Spieler in ein Internet-Café. In der chinesischen Presse wird er als „strongest King“ bezeichnet, also das, was bei uns ein „Challenger-Spieler“ ist.

Den Challenger-Rang in LoL erhalten nur sehr wenige Leute pro Server, es sind ungefähr die besten 0,011% der Spielerschaft.

Der Spieler, der jetzt verhaftet wurde, zockt offenbar auf dem chinesischen Server Iona, dem ersten und ältesten Server Chinas: Der Server ist dafür bekannt, eine der härtesten Solo-Queues der Welt zu besitzen. Wer da Challenger wird, hat richtig was drauf.

Anwesenheit eines Challenger-Spielers wird laut verkündet

In China sind Internet-Cafés sowas wie “öffentliche Spielhallen“ für Gamer, die dort ihre Zeit verbringen und da ist es üblich, dass hochrangige LoL-Spieler wie Prominente behandelt werden. Als der „strongest King“ in das Café kam, wurde seine Anwesenheit laut verkündet.

So wurde das dem Spieler zum Verhängnis: Als der Spieler an die Maschine 19 ging, um zu zocken, und seine Anwesenheit verkündet wurde, fiel das dem  Zivil-Polizisten Yihao Zang auf, der im Café war, um im Netz zu surfen. Zhang spielt selbst LoL und schaute sich den straken LoL-Spieler näher an.

Als der Polizist sich ihm nährte, fiel ihm auf, dass der kräftige LoL-Spieler mit Pferdeschwanz einem gesuchten Verdächtigen ziemlich ähnlich sieht. Der Verdächtige wurde wegen Körperverletzung gesucht.

Also nahm der Polizist ein Foto des Verdächtigen, stellte sicher, dass es wirklich der Gesuchte war und meldete das bei den diensthabenden Polizisten. Die nahmen den Spieler dann fest, nachdem er sein Spiel beendet hat.

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Der Polizist sagt:

„Ich hatte eine Verabredung, um ein Spiel zu zocken. Als ich am Mittag zur Toilette ging, hörte ich es. Der Challenger kam online und ich sah einen Mann mit einem schmutzigen Pferdeschwanz, der so aussah wie unser Verdächtiger vorher.“

Das sind die Nachwehen: Die Verhaftung des Lol_Spielers hat einige Wellen geschlagen. Auf chinesischen Message-Boards macht man sich darüber lustig. Da sagen chinesische LoL-Spieler: „Und genau deshalb bin ich kein Challenger!“

In englischsprachigen Foren findet man es hingegen völlig irre, dass man im „echten Leben“ ausgerufen wird, weil man so stark in LoL ist. Das sei in China ja so, als betrete da ein großer Sportler die Halle.

Die Internet-Cafés in China sind ein wichtiger Teil der Gaming-Kultur. Aber Gaming in der Öffentlichkeit ist nicht immer schick:

Nachdem ein Mann 20 Stunden zockte, konnte er nicht mehr laufen

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