LoL: Twitch-Streamer gelingt Penta-Kill, aber verliert Match wegen neuer Mechanik

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author image by | Gaming | 0 Comments | 11 Aug 2021

In League of Legends gab es eine absurde Situation: Der Twitch-Streamer Elekktro tötete mit Kindred alle Spieler des Gegner-Teams, doch bei der Aktion ging er selbst drauf und schon standen 4 seiner Gegner wieder lebendig vor ihm. Schuld daran ist eine „Wiederbeleben“-Mechanik des neuen LoL-Champs Akshan.

Das ist die Szene auf Twitch: Der LoL-Streamer Elekktro ist in einem ziemlich verrückten Solo-Queue-Spiel mit über 120 Kills, das er als Kindred klar dominiert. Es ist gerade der vermeintlich letzte Push des Matches: Elekktro hat gerade 4 Spieler gekillt, sich einen Quadra-Kill geholt und verfolgt den letzten Gegner, Ashkan, bis in seine Base und sogar bis an den Brunnen.

Er killt Ashkan und holt sich den Pentakill, stirbt dann aber an einem Schuss des Brunnens.

Doch weil Akshan kurz vor seinem eigenen Tod noch Schaden an Elekktro verursacht hat, stehen jetzt alle 4 früheren Opfer von Elekktro wieder lebendig am Brunnen, gehen zum Angriff über und beenden den Push.

Ein Penta-Kill ist das ultimative Ziel jedes LoL-Spielers: Es heißt, man hat alle 5 Gegner in relativ rascher Folge umgebracht. Das resultiert in einem “Ass”, was gerade in späten Phasen eines Matches normalerweise den sicheren Sieg bedeutet.

Spiel noch verloren trotz Penta-Kill

So ging das Match aus: Die Gegner haben das Match tatsächlich noch gewonnen.

Der Streamer schaute dann relativ bedröppelt drein, machte aber gute Mine zum bösen Spiel und sagte: Na ja, wenigstens habe er den Penta-Kill für den Sieg geholt. Das sei letztlich alles was zählt. Es gäbe wohl kaum einen besseren Clip als einen Penta-Kill und eine vierfache Wiederbelebung.

LoL bringt neuen Champ, der Mitspieler wiederbeleben kann – Sogar wenn er selbst tot ist

“Best Case” für Akshans Mechanik

Was hat es mit Ashkan auf sich? Diese spezielle Wiederbeleben-Mechanik von Akshan war vor dem Release des Champs ein großes Thema in der Community. Spieler fanden das „total broken“ und viel zu stark.

Die Wiederbelebung von Akshan ist der passive Teil seiner Fertigkeit “W – Going Rogue”: Wenn Akshan einen Gegner tötet, der zuvor einen seiner Mitspieler umgebracht hat, kann er den gefallenen Kameraden wiederbeleben. Das klappt sogar, wenn er selbst tot ist.

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Die Szene war für Akshan aber das „Best Case“-Szenario, das vielleicht einmal in zehntausend Spielen auftritt.

Als der Champ dann wirklich in LoL ankam, hatte Akshan aber seinen Schrecken verloren. Mittlerweile bekam Akshan schon mehrere „Hilfs-Patches“ von Riot Games spendiert.

Alle hatten Angst vorm neuen Champ in LoL – Doch Akshan ist ein Loser, braucht Hilfs-Patch

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