Overwatch-Profis bangen um ihren Job: „Stell dir vor, du trainierst 5 Jahre und wirst dann gelöscht“

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author image by | Gaming | 0 Comments | 21 Mai 2021

Viele Overwatch-Profis haben Angst um ihren Job. Denn Blizzard streicht die Hälfte der notwendigen Tanks – und damit ihren Arbeitsplatz.

Gestern hatte Blizzard bekanntgegeben, dass es mit Overwatch 2 einige Änderungen am Helden-Shooter geben wird. Denn das alte Format des 6vs6 wird gestrichen. Stattdessen werden beide Teams auf 5 Spieler zusammengeschrumpft. Einer der beiden Tanks wird daher nicht mehr benötigt. Das stellt Profi-Spieler vor Existenzängste. Denn ihr Job könnte einfach gestrichen werden.

Das ist passiert: Mit einer genaueren Vorstellung des PvP hat Overwatch eine ziemliche Bombe platzen lassen. Anstatt mit 2 Tanks, 2 DPS-Charakteren und 2 Supportern wird das Spiel künftig nur noch 1-2-2 stattfinden – also mit einem Tank weniger.

Das freut zwar einige Fans, weil das Spiel dadurch spannender werden soll, stellt aber Profi-Spieler, die als Tank einen Job in eSport-Teams haben, vor eine große Bedrohung: Die Hälfte ihrer Posten wird überflüssig und höchstwahrscheinlich gestrichen.

Der Tank Blake Scott dürfte vielen Overwatch-Spielern ein Begriff sein. Er spielt unter dem Namen „Gator“ beim Team Atlanta Reign und ist mitunter für das beliebte (oder berüchtigte) GOATS-Meta verantwortlich. Der zeigte sich auf Twitter äußerst unzufrieden und verriet:

Stell dir vor, du investierst 5 Jahre, um deine Rolle zu perfektionieren … Nur damit sie dann gelöscht wird, während du weißt, dass deine Rolle nicht gut zu einer anderen passt. Von dir wird erwartet, bis zum Ende der Saison alles zu geben (:

Gator auf Twitter

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Damit spricht er gleich zwei große Probleme an, die für Tank-Profis in der Overwatch-Liga anstehen. Denn nicht nur wird die Anzahl der notwendigen Tanks pro Team halbiert. Auch die Aufgabe der verbliebenen Tank-Spieler ändert sich deutlich.

Tanks werden drastisch überarbeitet: Die Entwickler haben angekündigt, dass Tanks in der Zukunft keine unüberwindbare Wand mehr darstellen sollen. Stattdessen werden Tanks so überarbeitet, dass sie sich deutlich aggressiver spielen und eher Hybrid-Funktionen erfüllen. Sie sollen also ein wenig ihrer Tank-Fähigkeiten einbüßen, während sie zugleich tödlicher werden.

Genau das kritisierte auch Gator. Wer 5 Jahre lang unermüdlich trainiert hat, als Tanks sein Team vor den Feinden zu schützen und plötzlich die Rolle eines Semi-DPS-Charakters erfüllen muss, der muss sich gehörig umstellen. Ein großer Teil der Erfahrung aus der Vergangenheit ist damit hinfällig. „Mal eben“ eine neue Rolle lernen und damit auch noch Zugang zu einem Team haben, das die Rolle noch nicht gut besetzt hat, scheint nahezu unmöglich.

Noch ist nicht klar, was sich alles ändert

Was für Änderungen sind das? Auch wenn längst nicht alle Änderungen bekannt sind, hat Blizzard schon ein paar Details veröffentlicht. Das ist aber alles noch in der Entwicklung, sollte daher mit Vorsicht genossen werden:

Reinhardt besitzt künftig 2 Aufladungen vom Flammenschlag und sein Ansturm ist stärker.Winston kann mittels Alternativfeuer einen Schockangriff aufladen, der auf weite Distanz Treffer erzielt.Meis Primärfeuer friert Gegner nicht mehr vollständig ein, sondern verlangsamt sie nur und verursacht dafür mehr Schaden.

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Wann kommen die Änderungen? Die Anpassungen gehen erst mit dem Release von Overwatch 2 live. Da Overwatch 2 im Grunde kein gänzlich eigenständiges Spiel ist, sondern die PvP-Modi den gleichen Spieler-Pool benutzt wie Overwatch 1, betrifft das auch alle Spieler von Overwatch 1. Ein Release-Datum gibt es – zum Glück für einige Profis – noch nicht. Vor 2022 sollte ohnehin niemand mit dem Titel rechnen.

Was haltet ihr von dieser Änderung? Könnt ihr den Unmut der Profis verstehen? Oder gehört das einfach dazu, dass sich Spiele auch mal verändern?

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