Roccat Syn Pro Air Test: Guter Klang mit schwacher Software

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author image by | Gaming | 0 Comments | 30 Sep 2021

Roccat hat mit dem Syn Pro Air ein kabelloses Gaming-Headset mit RGB-Beleuchtung vorgestellt. MeinMMO hat das Gerät ausführlich getestet und verrät euch, wie gut das Gerät ist.

Das Wichtigste in Kürze:

Das Roccat Syn Pro Air ist ein kabelloses Gaming-Headset mit abnehmbarem Mikrofon und RGB-Beleuchtung.Das Gaming-Headset kostet 149,99 Euro und befindet sich damit im gehobenen Preisspektrum.Im Test liefert das Gerät einen neutralen Klang und ein gutes Mikrofon. Die Ergonomie ist nicht für jeden Kopf gleichermaßen geeignet.

Um welches Headset geht es? Beim Roccat Syn Pro Air handelt es sich um ein kabelloses Gaming-Headset von Roccat. Der Hersteller Roccat setzt dabei auf eine hauseigene Wireless-Technik in Kombination mit RGB-Beleuchtung.

Wie haben wir getestet? Wir haben das Gaming-Headset 2 Monate ausführlich am Computer und an der PlayStation 4 getestet. Wir haben hauptsächlich gezockt und Musik gehört. 

Zu Beginn hatten wir ein paar technische Probleme in Kombination mit anderen Roccat-Geräten. Nach Hilfe durch den Support tauchten die Probleme nicht mehr auf und das Headset lässt sich problemlos nutzen. Die NEON-Software nutzen wir in der Version 0.9.3-beta.

Features und technische Details:

DesignOver-Ear/GeschlossenVerbindungsartWireless-Verbinung (Funk) oder USB-KabelFrequenzen12 Hz – 20 kHzKompatibilitätPC, Xbox und PlayStation, Smartphone (mit USB-C-Adapter)Gewicht286 Gramm (ohne Mikrofon)LieferumfangHeadset, abnehmbares Mikrofon, Kurzanleitung, USB-C-Adapter, USB-A-Dongle, Aufladekabel (USB-C)Preis (UVP)149,99 €

Roccat Pro Air im Detail

Im folgenden Abschnitt stellen wir euch das Gaming-Headset im Detail vor. Dabei gehen wir auf folgende Aspekte ein:

LieferumfangDesign und AufbauVerarbeitungSoftware

Danach erklären wir euch, wie sich das Headset in der Praxis schlägt. Hier gehen wir auf  Audio- und Sprachqualität ein und prüfen außerdem die Verbindungsstärke.

Lieferumfang

Welches Zubehör gibt es? Der Lieferumfang fällt für das Wireless-Headset umfangreich aus. Neben dem Headset bekommt ihr:

ein abnehmbares Mikrofoneinen USB-C-Adapterden USB-A-Dongle für die Funkverbindungdas USB-C-Ladekabel für das Headset.

Die obligatorische Anleitung liegt ebenfalls in der Schachtel.

Roccat Syn Pro Air und Zubehör.

Design und Aufbau

Wie sieht das Headset aus? Das Headset kommt grundsätzlich in einem schlichten Schwarz und setzt im Allgemeinen auf keine Farbakzente. Die Ohrpolster und das Gestell sind vollständig in Schwarz gehalten.

Schließt man das Headset an seinen Computer an, dann aktiviert sich die dezente RGB-Beleuchtung, die sich auf beiden Ohrmuscheln befindet. Die Beleuchtung lässt sich mit anderen Roccat-Geräten synchronisieren.

Die dezente Beleuchtung beim Roccat Syn Pro Air

Einschaltknopf, Lautstärkeregler für Sound und Mikrofon sind alle am Korpus des Headsets verbaut. Hier befindet sich auch der USB-C-Anschluss, mit welchem das Headset aufgeladen wird. Sobald man das Mikrofon hochklappt, wird das Mikrofon stummgeschaltet (gemutet).

Das Headset wird mit einem USB-A-Dongle an den PC angeschlossen. Eine Möglichkeit, das Gerät über Kabel oder über Klinkeanschluss zu betreiben, gibt es nicht.

Das Roccat Syn Pro Air von vorn auf dem Kopf.

Wie liegt das Gerät an? Das Roccat Syn Pro Air ist ein Over-Ear-Headset: Das heißt, das Headset wird komplett über den Ohren getragen und die Ohren liegen im Inneren der Ohrpolster. Das Mikrofon ist abnehmbar. Solltet ihr das Gerät etwa nur für Musik oder fürs Zocken verwenden, dann könnt ihr das Mikrofon entweder hochklappen oder ganz abnehmen.

Wandler des Headsets

Roccat setzt bei seinem Gaming-Headset auf 50 mm Neodym-Treibern mit einem Frequenzbereich von 15 Hz – 20 kHz.

Verarbeitung

Das gefällt uns: Das Headset ist ordentlich verarbeitet und sitzt auf dem Kopf stabil und sicher. Der Kunststoff-Korpus des Headsets macht einen guten Eindruck. Sowohl die Ohrmuscheln als auch die Kopfpolster am Bügel sind sauber und ordentlich vernäht.

Das gefällt uns nicht: Schaut man sich vergleichbare oder auch günstigere Gaming-Headsets wie etwa das AOC GH300, welches MeinMMO getestet hat, dann setzen andere Hersteller auf besseres Material wie mit Metall oder Aluminium verstärkte Kopfbügel.

Roccat setzt beim gesamten Korpus auf Kunststoff und auch die Höhenverstellung der Ohrmuscheln setzt auf Kunststoff-Schienen. Wie lang das bei einer ausdauernden Nutzung hält, können wir euch nicht sagen. In den rund zwei Monaten des Tests traten noch keine Abnutzungserscheinungen auf. 

Es ist dennoch verwunderlich, warum Roccat bei einem Headset für 150 Euro nur auf Kunststoff setzt. Schade ist ebenfalls, dass die Ohrpolster fest vernäht sind. Abnehmbar sind sie nicht.

Software

Das gefällt uns an der Software: Die Einstellungen des Headsets nehmen wir über Roccats neue NEON-Software vor. Roccat hat sich sichtlich Mühe gegeben, im Vergleich zur bisherigen Swarm-Software, das Programm zu entschlacken.

In der Software werden uns alle wichtigen Features und Funktionen angezeigt. Hier können wir den Sound einstellen, bekommen den Akkustand angezeigt und können den Equalizer konfigurieren. Auch die RGB-Beleuchtung können wir hier einstellen.

Das ist weniger gelungen: Insgesamt wirkt die gesamte Software nicht wirklich intuitiv. Man klickt sich durch die bunten Menüs und die Farben sind nicht immer perfekt abgestimmt (etwa beim Lautstärkeregler).

Außerdem fehlen innerhalb des Programms einige Erläuterungen. So müssen wir uns durch die Funktionen durchhören, um herauszufinden, wie sich die Einstellungen auf den Klang auswirken. Ebenfalls fehlt zum aktuellen Zeitpunkt die Möglichkeit, Profile abzuspeichern.

Hinzu kommt, dass man nach der Installation von NEON dann extern noch zusätzlich die “Turtle Beach Audio Driver” herunterladen muss, bevor man das Headset überhaupt verwenden kann.

Die Software steht zum aktuellen Zeitpunkt (29.09.2021) nur auf Englisch zur Verfügung. Die Einstellungen sind aber alle verständlich. Zumindest hat sich Roccat sich so von seinem Deutsch-Englisch-Mischmasch verabschiedet, den man in der Swarm-Software bis heute finden kann. Mit der Swarm-Software ist das Headset übrigens nicht kompatibel.

Aufgeräumt, aber unübersichtlich. Manche Einstellungen sind auf dem Schwarz kaum zu sehen wie beim Equalizer.

Auf der nächsten Seite stellen wir euch vor, wie sich das Roccat Syn Pro Air im Praxis-Test schlägt. Dabei gehen wir auf den Komfort, die Klangqualität und auf das Mikrofon ein und erklären euch, wie gut die Akkulaufzeit ist. Abschließend könnt ihr in unserem Fazit nachlesen, wie gut das Gaming-Headset ist.

Der Beitrag Roccat Syn Pro Air Test: Guter Klang mit schwacher Software erschien zuerst auf Mein-MMO.de.

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