Twitch-Streamer Asmongold sagt zur neusten WoW-Änderung: „Das hilft Frauen nicht“

img
Sep
20
author image by | Gaming | 0 Comments | 20 Sep 2021

Auch der Twitch-Streamer Asmongold meldet sich zu dem „Frau zu Obst“-Vorfall in World of Warcraft. Er ist enttäuscht und verärgert.

Mit Patch 9.1.5 nimmt Blizzard eine ganze Menge Änderungen an World of Warcraft vor. Nicht alle davon betreffen nur das Gameplay, sondern einige ändern auch künstlerische Aspekte des Spiels. Der neuste Aufreger ist die Änderung von 2 Porträts, die abgewandelt werden. Während eines noch zumindest grob als „HD-Variante“ durchgehen könnte, wird auf dem zweiten Bild eine Frau durch Obst ersetzt.

Auch der große Twitch-Streamer Asmongold äußert sich dazu und hat eine klare Meinung. Für ihn ist das etwas, das man für „Leute mit geistigen Krankheiten“ macht.

Das ist die umstrittene Änderung in WoW: In Patch 9.1.5 werden einige Bilder in World of Warcraft geändert, die Abbildungen von Frauen zeigen. Eine Dame in rotem Mantel mit tiefem Ausschnitt wird deutlich züchtiger angezogen. An anderer Stelle wird das Bild einer leichtbekleideten, liegenden Frau komplett ersetzt – nämlich gegen ein Bild von einem Obstteller. Das hatte zuvor schon große Kritik in der Community von WoW ausgelöst.

Wer ist Asmongold? Asmongold war lange Zeit der größte Streamer zu World of Warcraft und hat auch jetzt noch eine große Community, die sehr an WoW interessiert ist, selbst wenn er gegenwärtig vor allem Final Fantasy XIV spielt, „bis Blizzard sich wieder im Griff hat“.

Er geht daher auch immer wieder auf Änderungen an WoW und auf Statements der Entwickler ein.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum YouTube Inhalt

Ihr spielt kein Fantasy-Spiel mehr, sondern ein Vehikel für Ideale und moralische Ziele

Was hat Asmongold gesagt? Eine ganze Menge. Knapp 20 Minuten beschäftigte er sich in seinem Stream mit dem Thema und hatte viel zu erzählen. Er erklärte, warum er diese Änderungen „erbärmlich“ findet, warum sie aus seiner Sicht schlecht sind und warum genau so etwas zu einem sehr sonderbaren Bild von Sexualität führt.

Die Art, wie sie das Problem mit Frauen beheben ist, dass sie die Frauen aus dem Spiel entfernen. […] Aber warum bin ich darüber so traurig? Ich erkläre es Euch:

Wenn ihr solche Änderungen in einem Spiel seht, dann spielt ihr kein Fantasy-Spiel mehr. Ihr spielt ein Spiel, das ein Vehikel für die Ideale und moralischen Ziele der Leute ist, die das Spiel erschaffen. Ihr spielt dann kein Fantasy-Spiel mehr. Es gibt keine willentliche Aussetzung der Ungläubigkeit mehr.

Damit bezieht sich Asmongold darauf, dass Spieler gerne in eine Fantasy-Welt abtauchen und sie genießen. Das sei jedoch nicht mehr möglich, sobald die Ideale und Ansichten aus der realen Welt zu stark in das Fantasy-Werk übertragen werden, sodass die Immersion bricht und man immer wieder an die realen Vorfälle denken muss.

Er führt dann weiter aus, dass es quasi kaum jemandem darum ging, dass solche Dinge im Spiel geändert werden. Die Leute wollen, dass die Mitarbeiterinnen fair behandelt werden, es ging ihnen dabei nicht um Bilder im Spiel. Aufgebracht erklärt er dazu:

Das Individuum im Bild ist nicht real. Sie wird nicht sexuell ausgebeutet. Das ist kein Problem. Niemand interessiert sich dafür, außer ein paar Leute mit geistigen Krankheiten, vermutlich auf Twitter. […] Und der Fakt, dass das Spiel geändert wird in einer Art, um diese Leute zufriedenzustellen, entfernt uns immer weiter von einer Fantasy-Welt.

Später führt Asmongold noch aus, dass er nun befürchte, dass sich hier eine Art Teufelskreis entwickelt. Es gäbe nun Menschen bei Blizzard, die solche „Fehler“ finden müssen. Das Problem hier ist, dass diese Mitarbeiter immer wieder Fehler finden müssen, um ihren Job weiterhin zu rechtfertigen. Also werden sich diese Anpassungen auf immer mehr Details übertragen, bis man irgendwann eine gänzlich sterile Welt hat, die nichts mehr mit einem Fantasy-Spiel zu tun hat.

[…] Sie sagen damit quasi: Sich nicht zu bedecken, ist in sich schlecht. Denn indem nachträglich so etwas aus dem Spiel genommen wird, sagen sie eigentlich: Das ursprünglich ins Spiel zu bringen, was schlecht oder dass sich inzwischen etwas geändert hat, sodass das Tragen von Kleidung in dieser Art [wie auf dem Bild] inakzeptabel ist. […]

Wisst ihr, was sie hätten tun sollen? Sie hätten dieses Bild so belassen und noch eines hinzufügen sollen von einem Kerl, der kein Oberteil trägt. Das hätten sie tun sollen. So macht es Final Fantasy und jeder findet das okay.

Er geht dann noch ein paar andere Änderungen durch, wie etwa der Hearthstone-Vorfall, bei dem Jaina etwas züchtiger angezogen wurde. Dazu sagte Asmongold sarkastisch:

Offensichtlich gibt es nichts, das so sehr „Female Empowerment“ ausdrückt, wie den Frauen zu sagen, dass sie bestimmte Kleidung nicht tragen können.

Was haltet ihr von Asmongolds Meinung? Stimmt ihr dem Streamer zu? Oder habt ihr eine ganz andere Ansicht zu dem Thema?

Der Beitrag Twitch-Streamer Asmongold sagt zur neusten WoW-Änderung: „Das hilft Frauen nicht“ erschien zuerst auf Mein-MMO.de.

Kürzlich aktive Nutzer

Profilbild von Rioma
Profilbild von zombiemax10
Profilbild von SgtReflexXx
Profilbild von Zwix01
Profilbild von VTRon_exe
Profilbild von Manix
Profilbild von mathestudent
Profilbild von Rustling_Alex
Profilbild von VIG.Avi8ore
Profilbild von Putze
Profilbild von Gizilein
Profilbild von HACOUR

Discord-Viewer

Ts-Viewer