Twitch-Streamer warnt vor Glücksspiel und Krypto-Währungen, verzockt dann 2 Millionen $

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author image by | Gaming | 0 Comments | 12 Jul 2021

Der Twitch-Streamer Trainwreck hat seine Zuschauer davor gewarnt, sich dem Glücksspiel oder der Investition in Kryptowährung hinzugeben. Doch er selbst scheute kein Risiko und verbat sich jede Einmischung: Nach einigen miesen Runden abseits des Streams hat er jetzt 2 Millionen US-Dollar Verlust gemacht und tut das, was er keinem rät: Er rennt dem Geld nach.

Das ist die Situation:

Der Twitch-Streamer Trainwreck hat ein Vermögen mit Krypto-Währungen verdient, ist im Moment aber auf einem „Glücksspiel-Trip“ auf Twitch. Ein Zuschauer flehte ihn an, doch damit aufzuhören, aber Trainwreck watschte ihn brutal ab: Von Leuten ohne Geld lasse er sich gar nichts sagen.Während er selbst im Stream zockte, warnte er seine Zuschauer davor, mit dem Glücksspiel oder den Investition in Krypto-Währungen anzufangen. Das sei furchtbar. Man könne sich das nur leisten, wenn man Sponsoren oder „Streamer-Geld“ hat.Wie er jetzt sagt, hat er in den letzten Tagen 2 Millionen US-Dollar verloren und ist in einer Situation, dass er den Verlusten nachrennt.

Die US-Stars von Twitch sind im Glücksspiel-Rausch

Das ist die Vorgeschichte: Nachdem in Deutschland der „Glücksspiel-Trend“ nach neuen Gesetzen abgeflaut ist und sich selbst MontanaBlack und Knossi vom Glücksspiel auf Twitch distanziert haben, hat der Trend das amerikanische Twitch seit einigen Wochen voll im Griff.

Der größte Streamer auf Twitch, xQc, hat den Trend geprägt und eine Kontroverse ausgelöst: Man fürchtet, er könne viele junge Zuschauer mit dem Glücksspiel-Virus infizieren. xQc selbst bemerkte, wie anfällig er für die Suchtgefahr des Glücksspiel ist und schwor, damit aufzuhören.

Pokimane, so eine Art „moralische Instanz“ auf Twitch, und WoW-Supernerd Asmongold haben bereits gefordert, Twitch müsse streng gegen diese Streams vorgehen und sie verbieten.

Doch einer der größten Gamer, die nun regelmäßig zocken, ist Trainwreck und der lässt sich von solchen Bitten und Apellen nicht beirren.

Pokimane kritisiert Glücksspiel auf Twitch. Sie rät Streamern dazu, ihr Geld lieber in solide Index-Aktien-Fonds zu stecken.

“Hey, ich bin nicht deine Mama oder dein Papa”

So steht Trainwreck zum Glücksspiel: Wir haben im Mai darüber berichtet, dass Trainwreck seinen Zuschauern erklärt hat, er habe 8 Millionen $ beim Kurseinbruch der Kryptowährungen verloren. Ein Zuschauer flehte ihn an, doch mit dem Glücksspiel aufzuhören. Doch Trainwreck sagte, er habe genug Geld und lasse sich von keinem vorschreiben, was er zu tun und zu lassen hat. Er verbat sich jede Einmischung in sein Leben – gerade von Leuten ohne Geld.

Wie auch xQc hat Trainwreck eine schizophrene Einstellung zu Glücksspiel: Er warnt seine Zuschauer davor, auf keinen Fall „Gambling“ zu betreiben, während er selbst auf Twitch zockt und emotional mit jedem Gewinn und Verlust mitgeht. Auch in Krypto-Währungen sollten die Zuschauer nicht investieren, obwohl er gerne damit prahlt, wie viel Geld er mit gelungenen Investitionen verdient hat.

„Alles Geld, was ihr in Krypto oder Glücksspiel setzt, müsst ihr schon als verloren betrachten. Wenn du mit dem Geld so umgehst, als wäre es schon weg, dann Hey: Ich bin nicht deine Mama oder dein Papa. Aber steckt kein Geld rein, das du brauchst!“

Trainwreck

Er sagte seinen Fans: Er dürfe zocken, weil er „Streamer-Geld habe“, aber unter 30.000 Subs und einem dicken Sponsor empfehle er das niemandem. Die Leute sollten ihm glauben (via dexerto).

Böhmermann knöpft sich deutschen Twitch-Streamer Knossi vor

Streamer sagt: Er hat abseits von Twitch 2 Millionen US-Dollar verzockt

Das sagt Trainwreck: Trotz des Tipps, nur zu spielen, wenn man einen Sponsor hat, hat sich Trainwreck offenbar hinreißen lassen, außerhalb des Streams zu spielen.

Wie er in einem mittlerweile gelöschten Tweet sagt, habe er in den letzten Tagen 2 Millionen US-Dollar verloren.

Nun mache er das, was man immer vermeiden sollte: Er jagt den Verlusten nach. Er müsse jetzt dringend gewinnen, sonst sähe es “den Monat schlecht aus”.

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Streamer-Humor: Gambling ist absolut furchtbar. Jetzt, wo das gesagt ist: Ich hol mir all mein Geld beim einarmigen Bandidten zurück.

Mit dem „Nachjagen“ (Chasen) ist gemeint, dass man so sehr einen Gewinn braucht, dass man unbedachte Risiken eingeht. Das ist eigentlich eine Garantie, noch mehr Geld zu verlieren. Dennoch gibt sich Trainwreck voll dem Rausch hin, wie man auf Twitch beobachten kann.

Jubelnde Ekstase im Bild – mahende Worte im Text

Das steckt dahinter: Das ist eine ungute Situation, die sich da zusammenbraut. Denn wenn man sich die Clips anschaut und sieht, dass einer vermeintlich mühelos in Sekunden riesige Summen verdient, regt das zum Nachmachen an.

Trainwreck gewinnt in beliebten Clips riesige Summen. Das viele Geld, das verloren geht, sieht man in solchen Clips nicht. Vor den Situationen warnt er aber:

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Der bloße Appell, das doch nicht zu tun, der aber mit keinen großen Bildern verbunden ist, hat lange nicht die Wirkung wie die Ekstase des Streamers über einen großen Gewinn.

Doch die Warnung von Trainwreck stimmt: Streamer mit Sponsoren, die nicht mal mit ihrem eigenen Geld zocken, sind in einer völlig anderen Situation als ihre Zuschauer.

Sie sollten auf keinen Fall als Vorbild dienen.

Das Gegenstück zum Glücksspiel auf Twitch sind in Videospiele sogenannte “Gacha”-Systeme. Auch die sind hochgefährlich:

YouTuber steckt viel Geld in Genshin Impact, damit ihr seht, wie doof das ist

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