Viele wollen auf den Minecraft-Server von OTV, doch: „Kleine Streamer sind oft klein, weil sie mies sind“

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author image by | Gaming | 0 Comments | 03 Jun 2021

Der Minecraft-Server der Gruppe “OfflineTV“ ist begehrt: Viele Streamer auf YouTube, Twitch oder Facebook wollen auf den „OTV Minecraft“-Server, doch einer der Macher erklärt jetzt, warum man grade kleine Streamer nicht so einfach drauflässt. Denn die seien oft deshalb klein, weil sie schlecht sind. Sonst wären sie ja groß.

Was ist OfflineTV? Die lose Streaming-Gruppe „OfflineTV“ umfasst einige der größten Streaming-Stars der Welt. Die Gruppe wurde ursprünglich 2017 gegründet und besteht aus den 5 Mitgliedern: Pokimane, Michael Reeves, scarra, Lilypichu und Disguised Toast.

Die Gruppe hat einige extrem populäre Streamer in ihrem Umfeld, die häufig mit ihnen zusammenarbeiten, wie Valkyrae oder Sykkuno.

Gerade im Pandemie-Jahr 2020 wuchs die Popularität der Gruppe und der Streamer in ihrem Umfeld:

So hat die Gruppe den Überraschung-Hit „Among Us“ genutzt, um enorm an Popularität zuzulegen. Im Zuge des Hypes um das Spiel legten einige Streamer wie Sykkuno oder Valkyrae enorm an Popularität zu.Mit dem „OfflineTV“-Server zu Rust schuf man Ende 2020 einen Trend: Auf den Server kam man nur als Streamer und mit Einladung. Die Interaktion der verschiedenen Streamer machte das Survival-MMO Rust (2013) für einige Wochen im Jahr 2021 zum „neuen heißen Hit“ auf Twitch.

Minecraft-Server von OTV soll der nächste große Trend werden

Das ist jetzt der Minecraft-Server von OTV: Das ist dieselbe Idee, wie beim Rust-Server. Man kommt nur mit Einladung auf den Server und muss eigentlich ein „großer Streamer“ sein oder braucht zumindest gute Beziehungen, um die Gelegenheit zu erhalten, auf dem Server mit anderen zu spielen.

Der neue Server zu Minecraft startete gestern Abend, am 2. Juni mit etwa 40 handverlesenen Streamern.

Viele Streamer haben sich mittlerweile endgültig von „Among Us“ verabschiedet und werden sich offenbar in den nächsten Tagen und Wochen Minecraft zuwenden.

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„Wir sind kein Wohlfahrtsverein!“

Das ist jetzt die Diskussion: Einer der Mitglieder von OfflineTV, Jeremy „Disguised Toast“ Wang, wurde in einem Stream gefragt, warum man denn keine kleinen Streamer auf den Server lasse. Es schwang mit: Es wäre ja unfair, wenn nur die größten Streamer die Chance haben, sich einem so großen Publikum zeigen.

Disguised Toast sagte:

Jemand sagte: Hey, warum ladet ihr denn keine kleinen Streamer ein. Ihr wollt also, dass ich Streamer einlade, nur weil sie klein sind? Alleine deshalb? Geh kacken! Das ist kein Wohlfahrts-Verein hier! Wir verteilen hier keine Geschenke.

Disguised Toast

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Kleine Streamer sind generell klein, weil sie schlechte Streamer sind

Der Streamer redete sich in Fahrt:

Kleine Streamer sind in der Regel klein, weil sie schlechte Streamer sind. Deshalb werden sie nicht groß. Es gibt Streamer mit Potential, denen würde ich gerne eine Chance geben. Aber sie kriegen keine Chance, nur weil sie klein sind, sondern weil sie Potential haben.

Disguised Toast

Als Disguised Toast darauf hingewiesen wurde, dass er auch mal ein kleiner Streamer war, erklärte er: Das stimme zwar, aber er war ein kleiner Streamer, der Potential, Humor und ein riesiges Hirn hatte. Er wurde deshalb groß und nicht, weil er klein war.

Man werde Streamer einladen, von denen man denkt, dass sie gut seien und mache das nicht von der Größe abhängig. Hunderte Leute würden ihn nach Invites fragen. Er lehne schon Anfragen von Leuten mit 30.000 Zuschauern ab und da wollten Zuschauer, er solle einen Streamer mit 20 Leuten auf den Server lassen? Er könne ja nicht einfach Streamer mit tausenden Zuschauer überspringen, nur um einen “20 Zuschauer”-Andy groß zu machen.

Ohnehin sei der Server vor allem für OfflineTV und ihre Freunde gedacht.

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Streaming ist ein hartes Business – da werden keine Geschenke verteilt

Das steckt dahinter: Bei den OfflineTV-Projekten geht es letztlich um Synergie und Cross-Promoten. Wer mit anderen Streamern zusammenspielt, erreicht neue Zielgruppen und kann potentiell viel schneller wachsen, als wenn er alleine unterwegs ist.

Daher haben Spiele wie „Among Us“, die Streamer meist mit anderen Streamern spielten, oder Projekte wie „Rust“ eine hohe Attraktivität für Streamer: Sie sind letztlich enorm lukrativ und wirken wie Wachstums-Beschleuniger, um neue Follower zu gewinnen.

Gerade kleine Streamer können extrem schnell wachsen, wenn sie in solchen Projekten sind und die Popularität von großen Streamern auf sie abfärbt. Das hat man etwa an Corpse Husband gesehen.

Aber Disguised Toast macht hier klar: Die großen Streamer veranstalten diese Projekte nicht, um irgendwelche kleinen Streamer aus der Güte des Herzens zu fördern, sondern da steckt schon eine klare Absicht dahinter: Man macht die vor allem für sich selbst.

Wer eine Chance haben will, auf den Server zu kommen, muss vorher beweisen, dass er den Server besser macht. Rein mit Kulleraugen und „Ich bin doch so klein“ ist in der harten Welt des Streamings nicht zu machen, auch wenn sich die Streamer oft nett und zugänglich geben, ist es letztlich ein Business.

Gemeinsame Projekte von Streamern haben enormes Potential, können aber auch Probleme verursachen:

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