WoW Classic schummelt bei den Drop-Raten und die Spieler haben es bemerkt

img
Jul
26
author image by | Gaming | 0 Comments | 26 Jul 2021

Senkt WoW Burning Crusade Classic heimlich die Drop-Raten, wenn ihr lange farmt? Genau so berichten es gerade viele Spieler.

Das Farmen von Ressourcen gehört zum Alltag eines jeden WoW-Spielers, vor allem in Burning Crusade Classic. Immerhin benötigen viele Rezepte unterschiedliche Partikel, etwa Manapartikel oder Feuerpartikel. Doch irgendwas scheint bei den Wahrscheinlichkeiten der Drop-Raten nicht zu stimmen – manipuliert WoW hier die Chancen, um das Farmen unattraktiver zu machen?

Was ist passiert? Im Subreddit von WoW Classic hat der Nutzer Mercon einen Post verfasst, in dem er seine Beobachtungen beim Farmen von Manapartikeln schildert (via reddit). Demnach scheint ein System aktiv zu sein, das die Drop-Chancen von Items mit fortschreitender Zeit massiv senkt. Am Anfang habe er stetig Manapartikel bekommen, doch mit laufender Zeit wurde das immer weniger.

Am Ende hat er sogar 100 der Mobs getötet und nicht einen einzigen Manapartikel erhalten – bei einer Drop-Chance von 30 % ist das nahezu unmöglich. Die Schlussfolgerung: Die Drop-Chance muss also mit der Zeit gesenkt werden.

Andere Spieler bestätigen die Beobachtungen: Auch andere Spieler teilen diese Erfahrungen. So erklärt thunderstriken etwa:

Junge, ich wusste doch, dass ich nicht verrückt bin. Als ich die Partikel für meine beste Waffe gefarmt habe (Ich glaube, ich brachte so 20 Ur-Items, also 200 Partikel), bekam ich gegen Ende unglaublich niedrige Drop-Raten. Für die letzten 4 Partikel habe ich über 1 1/2 Stunden gefarmt. Danke, dass du meine geistige Gesundheit bestätigst.

Am Anfang gibt es viel Loot – doch nach und nach nimmt das ab.

Auch Pancrat bestätigt diese Theorie:

Mir ist das beim Solo-Farmen des Schwarzen Morast beim Trash aufgefallen (200 oder mehr Mobs, Level 67 / 68), jeden Tag bekomme ich zwischen 6 und 7 grüne Items und danach gar keine mehr.

Auch MeraxusM teilt seine Erfahrungen und Beobachtungen:

Ich habe knapp 200 Urfeuer zu Beginn der Erweiterung gefarmt und mir sind 3 Dinge aufgefallen, die sich immer wieder bestätigt haben, sodass es eigentlich kein Zufalls ein kann:

1. Die ersten paar Kills jeder Session hatten sehr hohe Drop-Raten.
2. Es gab immer wieder Perioden von 15 bis 30 Minuten, in denen die Drop-Raten entweder extrem gut oder extrem schlecht waren.
3. Umso länger die Farm-Session dauerte, desto mehr nahmen die Drops pro Stunde ab. Das scheint zu resetten, wenn man am nächsten Tag oder einige Stunden später zurückkehrt.

In Retail-WoW bekannt, in Classic eher neu

Dass es solche Manipulationen der Drop-Chancen gibt, ist eigentlich ein alter Hut. Eigentlich war das vor allem in Retail-WoW bekannt. Dort gab es eine Zeit lang extrem viele Farm-Bots, die begehrte Spots 24/7 belagerten, damit Gold verdienten und das dann wiederum verkauften. Schon vor einigen Erweiterungen hatte Blizzard hier Schutzmechanismen eingebaut, damit bestimmte Materialien an der gleichen Stelle nicht permanent gefarmt werden können.

Dass diese Mechaniken jetzt auch in Burning Crusade Classic aktiv sind, stört viele Spieler. Immerhin gehörte es für viele zur „alten Erfahrung“, viele Stunden auf dem Elementarplateu in Nagrand oder im Nethersturm zu farmen, um sich gute Ausrüstung herstellen zu können. Dass das nun auch für ehrliche Spieler so eingeschränkt ist, findet nur wenig Anklang.

Was haltet ihr davon? Sind diese Farm-Schutz-Mechanismen gut und sinnvoll? Oder gibt es einen besseren Weg?

Der Beitrag WoW Classic schummelt bei den Drop-Raten und die Spieler haben es bemerkt erschien zuerst auf Mein-MMO.de.

Kürzlich aktive Nutzer

Profilbild von Rioma
Profilbild von SgtReflexXx
Profilbild von zombiemax10
Profilbild von Zwix01
Profilbild von VTRon_exe
Profilbild von Manix
Profilbild von mathestudent
Profilbild von Rustling_Alex
Profilbild von VIG.Avi8ore
Profilbild von Putze
Profilbild von Gizilein
Profilbild von HACOUR

Discord-Viewer

Ts-Viewer