WoW, CoD: Activision Blizzard macht in 3 Monaten 1,2 Milliarden $ im Cash-Shop – Aktie fällt um 13%

img
Nov
03
author image by | Gaming | 0 Comments | 03 Nov 2021

Activision Blizzard hat seinen Geschäftsbericht für das 3. Quartal 2021 vorgestellt. Die Cash-Shop-Kassen glühen in Spielen wie Call of Duty: Warzone, Hearthstone und WoW. Aber die Aktie sackt vorbörslich trotzdem um 13% ein. Grund ist offenbar die Verschiebung von Overwatch 2 und Diablo 4 ins Jahr 2023.

Wie steht Blizzard finanziell da? Am 2. November gab es den Earning Call für das 3. Quartal 2021 bei Activision Blizzard. Finanziell war es für die Firma ein gutes Vierteljahr:

Vor allem der Erfolg von Call of Duty wird herausgestellt – hier erweisen sich CoD Warzone und Mobile als sprudelnde Einnahmequellen. Man freut sich schon auf den Release von CoD Vanguard.Bei Blizzard laufe alles stabil, heißt es: Diablo 2 Resurrected war das erfolgreichste Remastered der Firma, WoW halte seine Spieler, Hearthstone sei stabil. Der Umsatz von Blizzard ist im Vergleich zum Vorjahr um 20% gestiegen – vor allem wegen Diablo 2.Insgesamt hat man die Erwartungen und Prognosen für das Quartal übertroffen.

Activision Blizzard will Diablo und Warcraft mehr wie Call of Duty machen

Am meisten verdient Activision Blizzard, wenn das Spiel schon verkauft ist

Diese Zahl sticht ins Auge:

In den Finanz-Berichten taucht eine Metrik auf, die „In-Game Net Bookings“ heißt, das ist jenes Geld, welches Activision Blizzard durch Mikro-Transaktionen einnimmt, die im Spiel getätigt werden – also wenn der Kunde das Spiel bereits gekauft hat.

Die Zahl beträgt für das 3. Quartal 2021 stolze 1,198 Milliarden US-Dollar. Das ist mehr als die Hälfte der Gesamt-Einnahmen von Activision Blizzard. Ein Löwen-Anteil des Geldes wird aus dem Free2Play-Titel Call of Duty: Warzone stammen, aber auch in WoW mehren sich Angebote im Cash-Shop des Spiels, wie ein 25€-Mount im Shop.

Aktie fällt deutlich nach Verschiebung von Overwatch 2 und Diablo 4

Warum ging die Aktie trotzdem runter? Die Aktie von Blizzard ist nach dem Earning Call im nachbörslichen Handel um 8% gefallen.

Heute Morgen, im vorbörslichen Handel, wird sie noch günstiger gehandelt. Im Vergleich zum Kurs bei Börsenschluss am Dienstagabend hat die Aktie mittlerweile gut 13 % an Kurswert verloren.

Das ist aber nur eine Momentaufnahme.

In wenigen Minuten sind da einige Milliarden $ an Kurswert verschwunden.

Der Kursverlust liegt offenbar der Verschiebung von Overwatch 2 und Diablo 4 bis ins Jahr 2023 hinaus. Ursprünglich war die Veröffentlichung der beiden Titel für 2022 geplant.

Blizzard leidet chronisch darunter, zu wenige neue Spiele zu veröffentlichen. Das soll angeblich intern auch zu Ärger mit Activision Blizzard führen.

Zudem wird Jen Oneal, die Co-Chefin von Blizzard, die Firma verlassen. Die war erst vor wenigen Monaten an die Firmenspitze gerückt, nachdem J. Allen Brack den Konzern in den Folgen einer Klage wegen Sexismus verließ.

Wir haben uns in einem Podcast ausführlich mit der Situation von Blizzard beschäftigt:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Spotify, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum Spotify Inhalt

Was fiel sonst noch auf? Ein großes Thema im Geschäftsbericht war einmal mehr der Kampf gegen den offenbar grassierenden und systemischen Sexismus bei Activision Blizzard. Hier hat man einen Katalog von Gegenmaßnahmen aufgestellt:

Man will eine „0-Toleranz“-Politik gegen Belästigung einführenDer Konzern hat sich als Ziel gesetzt, den Anteil von Frauen und nicht-binären Menschen in der Belegschaft um 50% zu erhöhen. Das soll in den nächsten 5 Jahren geschehen.Man will 250 Millionen $ in 10 Jahren ausgeben, um unter-repräsentierte Gruppen zu unterstützen, ins Gaming und die Technik-Branche vorzustoßen.Activision Blizzard stellt heraus, dass Frauen schon jetzt im Schnitt etwas mehr verdienen als Männer in der Firma. Das habe eine unabhängige Untersuchung ergeben.

CEO Bobby Kotick zieht Konsequenzen aus dem Skandal bei Activison Blizzard

Der Beitrag WoW, CoD: Activision Blizzard macht in 3 Monaten 1,2 Milliarden $ im Cash-Shop – Aktie fällt um 13% erschien zuerst auf Mein-MMO.de.

Kürzlich aktive Nutzer

Profilbild von Rioma
Profilbild von zombiemax10
Profilbild von SgtReflexXx
Profilbild von Zwix01
Profilbild von VTRon_exe
Profilbild von Manix
Profilbild von mathestudent
Profilbild von Rustling_Alex
Profilbild von VIG.Avi8ore
Profilbild von Putze
Profilbild von Gizilein
Profilbild von HACOUR

Discord-Viewer

Ts-Viewer