WoW: Die 3 besten Klassen für Anfänger und Rückkehrer

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author image by | Gaming | 0 Comments | 11 Jul 2021

Der Einstieg in World of Warcraft kann schwer fallen. Wir verraten euch, welche Klasse sich perfekt eignet, um die ersten Schritte in Azeroth zu wagen.

World of Warcraft bietet mit seinen 12 Klassen und 46 Spezialisierungen eine ziemlich große Auswahl an Möglichkeiten, wie man in Azeroth eintauchen soll. Doch welche Klasse sollte man als Neuling wählen?

Wir stellen euch drei Klassen vor, die sich perfekt für Neulinge in World of Warcraft eignen, sodass ihr auch in 2021 einen leichten Einstieg habt.

Cortyn spielt seit über 15 Jahren World of Warcraft und hat dabei so viele Stunden in Azeroth verbracht, dass man die exakte Zahl vielleicht gar nicht so genau wissen will. 8 Jahre davon werden bereits für MeinMMO Artikel geschrieben.

Im Laufe der Zeit wurde zwischen verschiedenen Klassen hin- und hergewechselt und sowohl bei der Horde als auch bei der Allianz gespielt, sodass Cortyn umfangreichen Einblick in das ganze Spiel hat.
Diskutiert nur nicht mit Cortyn über die Lore. Das geht schief.

Paladin – Das Allround-Talent

Für wen eignet sich der Paladin? Der Paladin eignet sich für unentschlossene, die noch nicht wissen, ob sie im Endgame Heilen, Tanken oder Schaden verursachen wollen – denn der Paladin kann alles davon. Mit seiner Plattenrüstung und zahlreichen Defensivfähigkeiten ist er ein ausdauernder Kämpfer, der im Nahkampf auch richtig böse austeilen kann.

Vergelter-Paladine tragen mächtige Zweihandwaffen.

Was können Paladine? Paladine haben in World of Warcraft grundsätzlich drei verschiedene Ausrichtungen, auf die sich sich spezialisieren können. Der Paladin kann alle drei Rollen übernehmen, die für eine erfolgreiche Gruppe notwendig sind. Zu seinen wohl bekanntesten Fähigkeiten gehört das Gottesschild, das ihn für einige Sekunden gegen jeden Schaden immun machen kann.

Schutz (Tank): Der Schutz-Paladin bewaffnet sich mit einem Schild und einer Nahkampfwaffe, um die Bedrohung der Feinde auf sich zu ziehen, damit der Rest der Gruppe ohne Probleme Schaden verursachen kann.Vergeltung (Schaden): Der Vergeltung-Paladin greift auf starke Nahkampfangriffe zurück, die ihm Heilige Macht gewähren. Hat er genug davon angesammelt, kann er sie für starke Spezialangriffe verwenden, die richtig viel Schaden raushauen. Zusätzlich dazu hat der Vergelter, im Gegensatz zu vielen anderen Nahkämpfern, auch sehr starke Überlebensfähigkeiten.Heilig (Heilung): Der Heilung-Paladin muss sein Mana klug verwenden, um damit seine Verbündeten am Leben zu halten. Im Gegensatz zu anderen Heilern ist der Paladin dabei zumeist im Nahkampf anzutreffen und verbindet Angriffe mit Heilung auf seine Gruppenmitglieder.

ProExtrem widerstandsfähigstarke EigenheilungKann jede Rolle ausfüllen
ContraKeine Fernkampf-OptionenEingeschränkte Volksauswahl

Welche Völker können Paladin werden? Nur wenige Völker können in World of Warcraft zum Paladin werden. Bei der Allianz sind es deutlich mehr als bei der Horde.

Allianz: Mensch, Zwerg, Lichtgeschmiedete Draenei, Dunkeleisen-Zwerg, DraeneiHorde: Tauren, Zandalari-Trolle, Blutelfen

Ihr solltet Paladin spielen, wenn: Ihr eine vielseitige Klasse spielen wollt, die im Grunde jede Rolle erfüllen kann. Paladine sind eben wegen ihrer Vielseitigkeit bei anderen Spielern beliebt, da sie jeden Platz in einer Gruppe auffüllen können und auch richtig starke Defensiv-Fähigkeiten für alle Verbündeten dabei haben.

Jäger – Flexible Tötungsmaschine

Für wen eignet sich der Jäger? Jäger sind in World of Warcraft quasi die Solo-Klasse schlechthin. Mit einem Wildtier als Begleiter können Jäger fast jede Quest im Alleingang bewältigen und sind dank verschiedenen Fallen, hohem Schaden und verschiedenen Stärkungseffekten auch in Gruppen gerne gesehen. Hinzu kommt ein zusätzlicher Sammel-Aspekt – denn es gibt viele seltene und tolle Tiere in WoW, die vom Jäger gezähmt werden können.

Jäger kämpfen aus der Distanz – und können Wildtiere verwenden.

Was können Jäger? Jäger sind in all ihren Spezialisierungen reine Schadensklassen und kümmern sich somit in einer Gruppe darum, dass Feinde schnell das Zeitliche segnen. Zugleich können sie sich auf einen tierischen Begleiter verlassen, der im Solo-Spiel als Tank fungiert und damit die Bedrohung der Feinde auf sich zieht.

Tierherrschaft (Schaden): Wie der Name erahnen lässt, haben sich Tierherrschaft-Jäger auf ihre Begleiter spezialisiert. Die Tiere dieses Jägers sind besonders mächtig und verursachen einen großen Teil des Schadens. Viele Fähigkeiten verstärken die Begleiter oder rufen sogar zusätzliche Wildtiere herbei, die dann als ganze Herde über die Gegner herfallen.Treffsicherheit (Schaden): Treffsicherheit-Jäger sind die Scharfschützen unter den Jägern und können auf einen Begleiter verzichten. Aus großer Distanz verursachen sie massiven Schaden und verwenden damit eine Vielzahl von unterschiedlichen Schüssen und Fähigkeiten. Egal ob im Einzelziel – oder Gruppenschaden, der Treffsicherheit-Jäger hat eine große Bandbreite an Fähigkeiten.Überleben (Schaden): Der Überleben-Jäger wurde erst vor einigen Jahren groß überarbeitet und hat eine Besonderheit: er ist nämlich eine Nahkampf-Spezialisierung. Anstatt auf Distanz mit Bogen oder Flinte anzugreifen, geht der Jäger hier zusammen mit seinem Wildtier auf Tuchfühlung mit dem Feind, um ihm aus nächster Nähe ordentlich eins überzuziehen.

ProExtrem gute Solo-MöglichkeitenDrei abwechslungsreiche SpezialisierungenSammelbare Wildtiere als Begleiter
ContraLediglich DPS-SpezialisierungenJäger haben einen negativen Ruf als schlechte Spieler

Welche Völker können Jäger werden? Bei den Jägern habt ihr eine riesige Auswahl an möglichen Völkern. Denn alle spielbaren Spezies auf Azeroth können Jäger werden.

Allianz: Mensch, Leerenelf, Zwerg, Lichtgeschmiedete Draenei, Nachtelfen, Dunkeleisenzwerge, Gnome, Kul Tiraner, Draenei, Mecha-Gnome, Worgen, PandarenHorde: Orc, Nachtgeborene, Untote, Hochberg-Tauren, Tauren, Mag’har-Orc, Troll, Zandalari-Troll, Blutelfen, Vulpera, Goblins, Pandaren

Ihr solltet Jäger spielen, wenn: Ihr eine Klasse haben wollt, die so ziemlich jede Herausforderung auch im Alleingang bewältigen kann. Auch Sammler von Tieren kommen hier auf ihre Kosten. Aber Achtung: Jäger haben seit 15 Jahren einen negativen Ruf, dass viele von ihnen schlechte Spieler – aber vielleicht überzeugt ihr ja alle vom Gegenteil?

Dämonenjäger – Simple, aber coole Klasse

Für wen eignet sich der Dämonenjäger? Der Dämonenjäger, vor allem in seiner DPS-Variante, eignet sich vor allem für Spieler, die schnell von zu vielen Fähigkeiten überfordert sind oder schnell unangenehmen Leistungsdruck in Gruppen verspüren. Auch wenn die meisten Spieler einen schlechten von einem guten Dämonenjäger unterscheiden können, hat der Dämonenjäger eine recht flache Lernkurve und erzielt selbst im suboptimal gespieltem Zustand solide Ergebnisse.

Dämonenjäger haben die Möglichkeit, kurzzeitig eine Dämonenform anzunehmen, mit der sie noch effektiver vorgehen können. Außerden können sie einen Doppelsprung ausführen und sogar gleiten.

Aber Achtung: Um einen Dämonenjäger erstellen zu können, müsst ihr zuerst einen beliebigen anderen Charakter auf Stufe 10 leveln, erst dann wird der Dämonenjäger freigeschaltet. Das Freischalten dürfte aber selbst für Neulinge nicht länger als eine knappe Stunde dauern.

Dämonenjäger können in der “Metamorphose” selbst zum Dämon werden.

Was können Dämonenjäger? Dämonenjäger sind die einzige Klasse in World of Warcraft, die lediglich über zwei Spezialisierungen verfügt. Damit haben sie zwar weniger Auswahl als alle anderen Klassen in WoW, sind aber zugleich auf weniger Fähigkeiten fokussiert und damit „übersichtlicher“ als andere Klassen.

Rachsucht (Tank): Rachsucht-Dämonenjäger springen als Erstes in die Gruppe an Feinden, um sie mit glühenden Siegeln an sich zu binden. Dabei nutzen sie die Kräfte ihres inneren Dämons, um sich mit Panzerstacheln abzuhärten oder einer Feuerbrandaura die Feinde zusätzlich zu schädigen. Die Tank-Dämonenjäger sind extrem mobil und können davon an vielen Stellen profitieren.Verwüstung (Schaden): Verwüstung-Dämonenjäger sind vor allem für ihren verheerenden Augenstahl bekannt, der ganze Feindesgruppen in Sekundenschnelle vernichtet. Aber auch abseits davon setzen sie auf schnelle Angriffe, die in vielen Fällen große Gruppen an Gegnern gleichzeitig schädigen. Ihre hohe Mobilität macht es einfach, aus gefährlichen Flächen zu verschwinden und Todesfallen zu entgehen.

ProLeicht für EinsteigerCoole Gimmicks wie Gleiten und DoppelsprungSehr coole Optik
ContraNur 2 SpezialisierungenLediglich 1 Volk pro Fraktion zur Auswahl

Welche Völker können Dämonenjäger werden? Dämonenjäger sind extrem eingeschränkt, was die Auswahl eines Volkes angeht.

Allianz: NachtelfenHorde: Blutelfen

Ihr solltet Dämonenjäger spielen, wenn: Ihr eine Klasse spielen wollt, die sehr einfach zu lernen ist und einfach Spaß macht. Dämonenjäger sind sehr mobil, stürmen von Feind zu Feind und müssen sich nur auf wenige Fähigkeiten konzentrieren. Außerdem überleben sie jeden Sturz, da sie gleiten können – extrem nützlich in vielen Situationen.

Spielt, was Euch gefällt: Letzten Endes sind das hier natürlich nur Empfehlungen. Viele Klassen in World of Warcraft spielen sich sogar von Spezialisierung zu Spezialisierung extrem unterschiedlich, sodass ihr am Anfang ruhig etwas ausprobieren solltet. Beachtet jedoch, dass die meisten Klassen erst im späteren Verlauf “vollständig” sind. Fähigkeiten kommen im Laufe der Level-Phase hinzu. Eine Klasse, die auf Stufe 8 noch langweilig wirkt, kann auf Stufe 60 extrem anspruchsvoll sein und viel Spaß machen.

Welche Klasse würdet ihr Neulingen ans Herz legen und warum?

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