WoW: Managerin gibt Posten ab – 3000 Angestellte von Blizzard forderten ihren Rücktritt

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author image by | Gaming | 0 Comments | 08 Aug 2021

Die Managerin Frances Townsend gibt eine ihrer Positionen bei Activison Blizzard ab, bleibt aber in der Firma. 3000 Angestellten hatten in einem Brief ihren Rücktritt als „Executive Sponsor“ des Frauen-Netzwerks gefordert. Townsend spielte eine unglückliche Figur im Sexismus-Skandal um den WoW-Entwickler Blizzard.

Welche Position gibt Townsend ab? Frances Townsend war „Executive Sponsor” des Frauennetzwerks von Activision Blizzard. In der Funktion dient sie als eine Art Projektleiterin und verantwortete die Aktivitäten des Netzwerks gegenüber dem Vorstand. Wenn man es auf deutsche Verhältnisse überträgt, wäre sie wohl sowas wie die hochrangigste Gleichstellungsbeauftragte bei Activision Blizzard gewesen.

Von dieser Position tritt sie nun zurück.

Townsend bleibt aber bei Activision Blizzard. Dort bekleidet sie die Funktion eines Executive Vice President. Sie war erst im Januar 2021 zur Firma gekommen.

Internes Statement nach Sexismus-Klage sorgte für viel Kritik

Das sorgte für viel Ärger: Den Rücktritt von Townsend aus ihrer Funktion hatten Mitarbeiter von Blizzard in einem offenen Brief an die Geschäftsführung gefordert. Der wurde zuerst von etwa 1000 Mitarbeitern unterschriebenen; mittlerweile ist die Zahl der Unterzeichner auf 3000 gestiegen.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Blizzard ärgerten sich vor allem über eine interne E-Mail von Townsend. Sie hatte dort auf die Klage einer staatlichen Behörde gegen Blizzard reagiert. Diese interne E-Mail wurde öffentlich.

Townsend nannte in dieser E-Mail die Vorwürfe in der Klage „verzerrt“, „veraltet“ und „faktisch unkorrekt“: Activision Blizzard sei eine tolle Firma mit großartigen Werten. Das sagte sie in ihrer Funktion als Executive Sponsor des Frauennetzwerks und Chief Compliance Officer der Firma.

Activision Blizzard executive Fran Townsend, who was the Homeland Security Advisor to George W. Bush from 2004-2007 and joined Activision in March, sent out a very different kind of email that has some Blizzard employees fuming. pic.twitter.com/BxGeMTuRYF

— Jason Schreier (@jasonschreier) July 23, 2021

Zudem gab es Ärger auf Twitter, als Townsend einen Beitrag teilte, der Kritik an „Whistlebowern“ übte. Für den Post wurde sie kritisiert. Doch ihre Reaktion wurde noch schärfer kritisierte: Sie blockierte Kritiker, darunter auch Blizzard-Angestellte, und löschte letztlich ihren Twitter-Kanal komplett.

Wie die Seite Kotaku mitteilt, habe sie das aus eigenen Stücken getan, die Firma hätte sie nicht dazu aufgefordert, ihren Twitter-Account zu löschen.

Sexismus-Skandal erfasst WoW-Entwickler Blizzard – Was nun?

Das sagt Townsend nun: Sie sagt, mit ihrem Rücktritt tue sie das Richtige für das Netzwerk, sie werde aber weiterhin das Frauen-Netzwerk unterstützen, so gut wie sie könne.

Die Washington Post berichtet ferner, Townsend habe den Blizzard-Angestellten in einem Zoom-Meeting gesagt, bei ihrem ursprünglichen Statement habe sie auf einen Rechtbeistand gehört, was die Sprache angeht. Daher hätte das am Ende nicht mehr so geklungen wie sie selbst.

Der Rücktritt von Townsend ist eine weitere Konsequenz des Skandals:

WoW: Präsident J. Allen Brack verlässt Blizzard – Nach Sexismus-Skandal

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