YouTube-Star wird wegen Krypto-Betrug gefeuert, will Fans aus eigener Tasche entschädigen

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author image by | Gaming | 0 Comments | 14 Aug 2021

Der YouTuber und Streamer Frazier „Kay“ Khattri ist in eine große Kontroverse um den Betrug mit der Krypto-Währung „Save the Kids“ verwickelt. In einem neuen Video erklärt er: Jeder, der auf die Masche hereingefallen ist, soll entschädigt werden – von ihm persönlich.

Das ist die Situation:

Vier Mitglieder des berühmten FaZe Clan haben für die Krypto-Währung „Save the Kids“ Werbung gemacht. Diese „Charity Coin“ soll automatisch einen Teil der Transaktionskosten an einen wohltätigen Zweck spenden.Den Influencern wurde „Pump and Dump“-Betrug vorgeworfen – sie hätten also angeblich die Kryptowährung beworben, damit viele Leute investieren, um dann ihre enormen Anteile mit großen Gewinn zu verkaufen.Jetzt meldet sich Kay erneut in einem Video und erklärt: Auch er habe Verlust gemacht, aber er wolle jedem, der mit „Save the Kids“ Geld verloren hat, nun persönlich das Geld zurückzahlen.

Wer ist der YouTuber? Kay, früher bekannt als FaZe Kay, ist eine berühmte YouTube-Persönlichkeit. Der Streamer und Influencer arbeitete als Content Creator für den FaZe Clan.

Dort hat er alle möglichen Videos gedreht, in denen es häufiger um seinen Tesla ging. Dabei sind jedoch auch Videos viraler Trends, wie etwa das Verspeisen eines vergoldeten Burgers für 10.000 Dollar. Seine Videos erhalten regelmäßig weit über eine Million Aufrufe.

Zuletzt war er in die Kontroverse um die Krypto-Währung „Save the Kids“ verwickelt und wurde von FaZe gefeuert.

„Ich habe 37.000 $ mit Save the Kids verloren“

Das sagt Kay: Laut eigenen Aussagen habe Kay entgegen der Behauptungen Anderer keine Gewinne mit „Save the Kids“ gemacht, sondern sogar Verluste. Er zeigt in einem neuen Video einen Screenshot seiner entsprechenden Wallets.

Wallets nennt man digitale „Geldbörsen“, in welche in der Regel vor allem Kryptowährungen gehalten und getauscht werden. Kay sagt, dass er durchaus noch Wallets habe, in denen er „Save the Kids“ hält.

„Ich habe das schon in meinem alten Video erklärt, aber ich breche es hier noch einmal genau herunter: Ich habe 37.000 Dollar mit Save the Kids verloren. […] Leute behaupten, ich hätte für reinen Profit verkauft und das Projekt dann aufgegeben. Das stimmt nicht. […] Ich habe immer noch ein Wallet mit all den Save the Kids darin – wenn es mir wirklich um Profit ginge, warum habe ich das dann nicht verkauft?“

Kay sagt, er habe das Projekt unterstützt, indem er etwa Mitarbeiter bezahlt habe und sorge noch immer dafür, dass der Coin irgendwie hält. Er stehe voll und ganz dahinter.

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Das vollständige Video mit dem Statement von Kay.

Wie kam es überhaupt dazu? In einem früheren Video beteuerte Kay bereits, dass er einem vermeintlichen Freund auf den Leim gegangen sei. Dieser habe ihn dazu verleitet, das Gesicht des neuen Coin zu werden.

Kay selbst habe gar keine Ahnung von Kryptowährungen, der Freund jedoch schon, weswegen er ihm vertraute. Das habe sich als Fehler herausgestellt, denn laut Kay sei das einzige Ziel des Freundes gewesen, Millionär zu werden.

Im Video veröffentlicht er die Adresse eines Wallets, das angeblich diesem Freund gehören soll. In diesem Wallet sind tatsächlich Transaktionen über mehr als eine Million Dollar zu sehen. Laut Kay sei das ein Beweis für die Schuld des Freundes.

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Kay will alles zurückzahlen

Das ist nun sein Plan: Im Video verspricht Kay, dass er allen Geschädigten ihr verlorenes Geld zurückzahlen wolle. Wer Geld verloren hat, solle sich bei ihm mit der Adresse der entsprechenden Crypto-Wallet melden.

Wenn diese Wallet zwischen Juni und Juli 2021 mit „Save the Kids“ Verluste gemacht hat, wolle er den entsprechend verlorenen Betrag aus eigener Tasche zurück auf diese Wallet überweisen.

Ist das legitim? In den Kommentaren auf YouTube sind etliche Nutzer nicht sicher, ob Kay tatsächlich so unschuldig ist, wie er behauptet.

Er beteuert jedoch häufiger, dass ihm seine Community wichtiger sei als alles andere und er keinen Grund habe, sie über den Tisch zu ziehen.

Zu Beginn schreibt Kay selbst, dass er das Video entgegen rechtlicher Beratung drehe und veröffentliche. Wie die Sache ausgeht, wird sich noch zeigen.

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